Krokohandtaschen? Krokostiefel? Nein! KILLERKROKOS und natürlich Alligatoren!

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Krokohandtaschen? Krokostiefel? Nein! KILLERKROKOS und natürlich Alligatoren!

Beitrag von Retro am Mo Jul 09, 2018 4:47 pm

Die folgende Auflistung erhebt keinen Anspruch auf vollständigkeit.
Der Thread wird immer wieder mal erweitert, wenn mir passende Filme in die Hände fallen.


ALLIGATOR



Im Kino lief der Film in Deutschland seinerzeit unter dem Titel "Der Horror-Alligator", auch auf VHS wurde er unter diesem Namen veröffentlicht.
Der Originaltitel ist allerdings wirklich nur "Alligator".

ALLIGATOR II - DIE MUTATION



BLACK WATER



CROC - DAS KILLERKROKODIL (2007)



Im Urlaubsparadies Thailand betreiben Jack und Theo einen kleinen Tierpark, die beiden zeigen unter anderem auch eine Krokodil-Show.
Dummerweise treibt sich seit kurzem auch ein großes Salzwasserkrokodil in der Gegend herum und lässt sich Einheimische und Touristen schmecken.
Bauunternehmer Tonsong ist schon immer scharf auf das Gelände des Tierparks, wäre es doch ideal gelegen um dort ein Hotel zu bauen.
Er hat schon öfter versucht Jack und Theo zu vertreiben, hat ihnen auch Evelyn Namawong vom thailändischen Tierschutz auf den Hals gehetzt- 
welche jedoch nicht viel zu beanstanden hatte und es seltsam fand, wie verbissen Tonsong darauf bestand, dass sie dort etwas finden müsse.
Als sich das Kroko wieder einmal ein Opfer schnappt, diesmal vor einem Augenzeugen, welcher auch im TV interviewt wurde, kommt ihm eine Idee...
Tonsong bricht Nachts im Tierpark ein, lässt die zahmen Krokodile frei- und sorgt dafür dass Presse und Polizei davon erfahren.
Eine Kopfprämie von 50.000 Dollar wird auf das Krokodil ausgesetzt- woraufhin eines der zahmen Tiere getötet wird.
Nur Krokodiljäger Hawkins (Michael Madsen), der schon länger hinter dem Salzwasser-Kroko her ist, 
ist jetzt noch auf der Jagd nach dem wahren Übeltäter- und kriegt Hilfe vom Tierpark-Team und Evelyn.
Doch das Kroko ist nicht so leicht zu kriegen und bei seiner Größe generell eine Herausforderung, auch für erfahrene Krokodiljäger...

Die Geschichte gewinnt zwar sicher keinen Oscar, ist aber immerhin besser als die übliche "Teenies verlaufen sich im Sumpf und werden gefressen"-Story.
Noch dazu kann man mit der schönen Optik Thailands punkten, Michael Madsen spielt seine Rolle routiniert, 
und die meisten anderen Darsteller gehen auch in Ordnung, zumindest die in den wichtigeren Rollen.
Soundtrack und Synchro passen ebenfalls, und auch der Spannungsbogen ist okay. 
Es gibt zwar durchaus einige eher Dialoglastige Szenen, aber bevor es zuviel wird, kommt wieder das Kroko zum Einsatz.
Was ist bei einem Kroko-Horrorfilm das wichtigste? Natürlich der tierische Hauptdarsteller.
Dieser ist dann auch der einzige- aber eben wichtige Punkt, der den ansonsten fast schon unauffälligen, aber unterhaltsamen Film 
nicht über das Mittelmaß hinauskommen lässt.
Beim Kroko kam hier verschiedenes zum Einsatz: Aufnahmen aus Dokus, relativ gute Attrappen- und eher miese CGI-Effekte. 
Am peinlichsten ist aber lustigerweise nicht einmal das Kroko- auch nicht in seinen schlechtesten CGI-Szenen.
Die im Pool schwimmenden Körperteile eines seiner Opfer sind wohl aus Styropor oder ähnlichem, jedenfalls deutlich zu leicht.
Diese schwimmern nämlich sichtbar AUF dem Wasser...
Von diesem kurzen Anflug an unfreiwilligem Humor abgesehen kommt der Film recht ernst erzählt rüber- was in diesem Fall nicht störend ist.
Insgesamt gesehen fühlte ich mich besser unterhalten, als sich mein Bericht jetzt wohl liest- 
trotz seiner defizite kann ich "Croc" irgendwie nicht wirklich schlecht finden.

5/10

CROCODILE (2000)



Einige Studenten verbringen ihre Ferien am idyllisch gelegenen Lake Sobek.
Der Geschichte vom an diesem See lebenden Riesenkrokodil "Flat Dog" wird natürlich keinerlei Glauben geschenkt.
Auch nicht, als man ein Nest mit großen krokodil-Eiern findet. Studenten sind eben einfach nur doof.
Man trampelt im nest herum, nimmt eines der großen Eier mit- und wundert sich danach, 
wenn die 8 Meter lange Kroko-Mama einen nach dem anderen anknabbert- bis sie ihr Ei wiederkriegt.

Hat Regisseur Tobe Hooper eine Wette verloren? Hat man ihn gezwungen diesen Müll zu drehen? Anders kann ich es mir kaum vorstellen...
"Crocodile" könnte auch vom Müll-Label "The Asylum" sein. Miese Schauspieler, miese Synchro, schlechte CGI. 
Wenn mal kein CGI-Kroko zu sehen ist, handelt es sich meist um ein starres Gummivieh, welches gerade mal sein Maul aufklappen kann.
Die Story bietet keinerlei Überrschung, zeigt jedes Klischee welches man von solchen Filmen kennt- und baut keinerlei Spannung auf.
Man freut sich nicht mal, wenn wieder ein Student weggeknuspert wird, weil man das entweder eh nicht sieht- oder die Tricks Scheisse sind.
Immerhin hat der kleine Hund "Princess" kurz vor Ende einen coolen Stunt hingelegt. Dafür gibt es einen Punkt mehr!

3/10

CROCODILE II (2002)



Drei Bankräuber, welche sich mit ihrer Beute auf der Flucht befinden, entführen ein kleines Passagierflugzeug.
Über Florida gerät man allerdings in einen Sturm, und muss in den Sümpfen notlanden.
Das Flugzeug ist danach zwar Schrott, aber immerhin haben die meisten das ganze überlebt.
Zumindest erst mal, denn die in den Sümpfen lebenden Krokos haben Hunger...

Regie führte hier Gary Jones, welcher sich einige Jahre zuvor mit seinem ersten Film, dem trashigen, 
aber unterhaltsamen "Mosquito" einen Namen im Bereich des B-Tier-Horrorfilms gemacht hat.
Im Gegensatz zu seinem "Vorgänger" Hooper, der ja schon ein paar größere Kaliber abgeliefert hat.
Wie schlägt sich jetzt also Jones? Erstaunlicherweise deutlich besser!
Auch hier gibt's zwar wieder CGI von Flugzeug bis Krokohandtasche, nervige Darsteller, miese Synchro
riesige Krokodile und ebensolche Logiklöcher- 
aber das ganze ist flotter inszeniert, das Kroko darf vor allem in der zweiten Filmhälfte ordentlich Gas geben 
und schnetzelt sich ordentlich durch die Darsteller.
Natürlich ist auch Crocodile 2 kein "guter" Film und hat einige Schwachstellen- ist aber doch unterhaltsam.

5/10


CROCODILE - KILLER FROM THE DARK AGE (DARK AGE)

 

Auf VHS wurde der Film damals unter seinem Originaltitel "Dark Age" veröffentlicht.
Der DVD hat man aber immerhin ein nettes Wendecover mit dem Originaltitel und alternativem Motiv spendiert.

DIE FÄHRTE DES GRAUENS




KILLER CROCODILE 2 - DIE MÖRDERBESTIE



LAKE PLACID



LAKE PLACID 2




LAKE PLACID 3



LAKE PLACID 4



LAKE PLACID LEGACY



LAKE PLACID VS ANACONDA





Was passiert wenn irre Wissenschaftler im 18. Jahrhundert Gott spielen, haben wir unter anderem in Frankenstein erfahren. Das aber auch die moderne Wissenschaft versucht die Natur und Evolution zu manipulieren, spricht dafür, das die Menschen allem Anschein nach nur sehr schwer aus Fehlern lernen will. Die Vermischung der DNA von Riesenkrokodilen und Riesen-Anakondas ist das neuste wahnwitzige Forschungsprojekt und dass das natürlich gehörig schief geht und die Riesen-Monster sich nicht einsperren lassen, hätte man vorhersehen müssen...

Ein Pharmakonzern wagt sich an einen monströsen Kreuzungsversuch: die DNA einer rätselhaften Population von Riesenkrokodilen soll mit der einer nicht weniger ungeheuerlichen Anakonda kombiniert werden. Bei dem Experiment geht jedoch etwas gehörig schief. Beide Raubtiere entkommen und hinterlassen eine Schneise der Verwüstung mit zahlreichen Kollateralschäden. Im Städtchen Lake Placid hatte man zwar schon mit einigen Tierkatastrophen zu tun, aber dieser Fall übersteigt alles bisher Dagewesene. Während Sheriff Reba (Yancy Butler) und Wildhüter Tull (Corin Nemec) versuchen der Lage Herr zu werden, hat Tulls Tochter, die von der drohenden Gefahr nichts ahnt, zur Beach-Party eingeladen…

Ein See gegen eine Schlange? Womöglich treten demnächst Frösche gegen Schindlers Liste an, doch immerhin werden die bis dato jeweils vier Teile der Serien mit dem fünften vereinigt.
Viel Geld wurde natürlich nicht investiert, gedreht wurde in Bulgarien, doch das Regiedebüt von A.B. Stone kommt nichtsdestotrotz mit einem flotten Erzähltempo und einigen zynischen Einlagen daher.
Während ein Team von Wissenschaftlern mit mutierten Zellen an Krokodilen experimentiert, brechen die Reptilien aus und machen das Gebiet um den Badesee Clear Lake unsicher. Hier befindet sich Beth mit ihrer Schwesternschaft, während ihr Dad (Entenwächter, vielleicht sogar Ranger) mit dem örtlichen Sheriff Reba (Yancy Butler) versucht, gegen die mutierten Viecher, zu denen sich auch bald Anakondas gesellen anzukämpfen...
SyFy und The Asylum sind zwar nicht von der Partie und doch ist das Niveau des Tierhorrorstreifens mit selbigen vergleichbar. Diverse parallel ablaufende Handlungsstränge sorgen für Tempo, verschiedene Schauwerte entstehen eher durch Stock Footage, die Viecher sind im Detail schwach (Krokodile) bis passabel (Schlangen) in Szene gesetzt und mit der Story gehen zahlreiche Genreklischees einher. Etwa, der nörgelnde Bürgermeister, welcher auf die bevorstehenden Wahlen hinweist, die bodenständige Studentin, die sich natürlich von den übrigen Bitches abhebt und nicht zuletzt der tölpelige Deputy und der mit zahlreichen Prothesen ausgestattete Einheimische (Robert Englund) als eigentlich unnützer Touristenführer.
Leider geben die Gewalteinlagen nicht viel her, da die meisten Übergriffe im Off stattfinden und die CGI im Verlauf nicht mehr als einen blutigen Schädel ausspucken. Zwar landen zahlreiche Opfer zwischen den Kauleisten der Echsen und eine Handvoll wird von Anakondas zu Tode gequetscht, jedoch fehlte wahrscheinlich die Kohle für explizite Darstellungen.
Demgegenüber explodiert allerdings ein Truck, ein Auto wird in den Würgegriff genommen und es wird relativ viel nackte Haut junger Damen präsentiert.
Dank des latent hohen Tempos werden bizarre Aktionen und irrationale Verhaltensweisen nicht näher hinterfragt und einige sarkastische Momente zünden mithilfe einer gut gelaunten Yancy Butler und eines routiniert aufspielenden Englund. Überhaupt performen die meisten Mimen okay, - einige nervige Figuren verlangen allerdings nach einem zeitnahen Auftritt der tierischen Bedrohung.
Das Aufeinandertreffen von Krokodilen und Schlangen hätte natürlich spektakulärer ausfallen dürfen, etwaige Backgrounds verkommen zu einem Brei aus nicht näher erklärter Gentechnologie und schlichtem Survival-Thriller, doch ein gewisser Charme ist der Melange im Endeffekt nicht abzusprechen.
Unterhält Genrefans mittelprächtig auf dem Niveau, wie man es von Billigschmieden erwartet: Viel Trash, ein Quäntchen Spannung, mehrheitlich billige Effekte, manche Mimen im Rausch des Overactings und eine zumindest taugliche Synchro.

Lange währte sie nicht, die Freude darüber, dass die nach dem Original ganz und gar unsägliche „Lake Placid“-Reihe mit Part vier ein Ende gefunden hatte. Na gut, Yancy Butler („Shark Week“) sorgte als raubeinige Jägerin Reba zumindest für groben Charme und Robert ‘Freddy Krueger’ Englund war auch als Anverwandter der ursprünglich riesenhafte Krokodile im idyllischen See fütternden Seniorin einen Blick wert. Damit hatte es sich dann aber auch. Doch wenn Ideen rar gesät sind, wird gern auf bewährte Konzepte zurückgegriffen. Manchmal auch auf mehrere, um diese als Crossover aufbereitet auf Zuschauerfang zu schicken. Hier dient als Zusatz die nicht minder qualitätsarme „Anaconda“-Reihe, die es ebenfalls auf drei Fortsetzungen bringt und deren Suche nach dem Blut-Orchideen-Jungbrunnen kurzerhand an den Black Lake verlagert wird.
Die Rechnung aber scheint aufzugehen. Denn bereits dieser Text belegt, dass die anvisierte Zielgruppe aus notorischen Wiederholungsrezipienten besteht. Nur können – und sollten – die unmöglich auf Qualität geeicht sein. Denn seit „Lake Placid 2“ hat sich der Plot im Grunde kaum verändert. Schlecht gepixelte Krokodile fressen leicht bekleidete Menschen und zwischendurch wippen blanke Brüste durchs Bild. Der einzige Unterschied ist, dass die textilresistenten Schauspielpraktikanten diesmal auch von Riesenschlangen in Heim-PC-Güte bedroht werden. Da ist es fast beruhigend, dass die neuerlich beteiligten Butler und Englund Unterstützung von Corin Nemec („RoboCroc“) erhalten, der noch jede Rolle im x-ten Tier-Horror-Abklatsch mit respektabler Professionalität abspult.
Nemec ist Wildhüter Will Tull. Der wird von Reba kontaktiert, die sich mittlerweile zum Sheriff gemausert hat, um Hilfe bei der Aufspürung ausgebüxter Krokodile zu erbitten. Wie die entkommen konnten, schildert der Auftakt, in dem Englunds Wilderer Jim Bickerman, seit dem letzten Einsatz um verschiedene Extremitäten ärmer, mit Söldner Beach (Stephen Billington, „Hollyoaks“) und einem mobilen Laboratorium ins Reservat der Krokodile eindringt. Ziel ist das Blut eines Exemplars, das anschließend einer gewaltigen Anakonda injiziert werden soll, um den kaum nachvollziehbaren Wirkprozess der Blutorchidee in Gang zu bringen. Hinter der Aktion steht die skrupellose Pharmakonzernvorsteherin Sarah Murdoch (Annabel Wright, „Sniper: Reloaded“) – Tochter des von John Rhys-Davies in den Vorgängern gespielten todkranken Unternehmers –, die der väterlichen Forschung ein erfolgreiches Ende bescheren will.
Aber wie es Zufall und Plotskizze so wollen, geht das Unterfangen schief und neben verschiedenen Krokodilen entkommen drei Schlangen, eine wie immer trächtig, durch den beschädigten Schutzzaun ins nahe Erholungsgebiet. Dort hält sich auch Wills Tochter Beth (Skye Lourie, „Die Säulen der Erde“) mit einer Gruppe stuller Verbindungsmädels auf, die im Überlebenskampf naturgemäß kaum durch Cleverness glänzen dürfen. Die Effekte sind einen Tick besser geraten als in manchem Vorläufer, umfänglich verzichtbar ist aber auch diese TV-Produktion aus dem Hause Syfy. Das Ende hält ein wenig Reptilienzwist bereit und lässt die Tür für eine weitere Fortsetzung offen. Das letzte Wort für beide Serien ist damit (bedauerlicherweise) noch nicht gesprochen.
Schon der Crossover-Titel ist dumm, wenn man mal darüber nachdenkt: Die dicke Schlange (die sich übrigens überraschend rar macht) kämpft doch gegen ein Krokodil - und nicht gegen einen See! Es ist absolut ideen- und lieblos, wie sich die Wege der beiden Franchises, die sich im Grunde sehr ähneln, hier kreuzen. Dass da nicht ein einziger sympathischer Vertreter der Gattung Mensch zw. die Fronten gerät und man null Mitleid mit niemandem hat, ist ja noch verzeihlich. Dass aber trotz des Raubtierdoppelpacks viel weniger geschieht und auch viel weniger Blut fließt als in sämtlichen Vorgängern, das ist schon bitter. Der Clash der Bestien lässt ewig auf sich warten und dann kommt auch kaum was - umsonst durchgehalten! LP VS. A hat auch die miesesten Attacken im Wasser von allen Teilen! Eine megaherbe Enttäuschung - für beide Reihen - und ein weiterer Syfy-Tiefpunkt. Und das Wilderer-Weib (LP 2 & 3) ist nun Sheriff?! Auweia!

„Lake Placid vs. Anaconda“ ist gleich eine Crossover-Fortsetzung, handelt es sich dabei doch um den jeweils fünften Teil der „Lake Placid“- und der „Anaconda“-Reihe. Es gibt sogar ein Wiedersehen mit zwei lieben alten Bekannten: Robert „Freddy Krüger“ Englund hat als Großwildjäger Jim Bickerman die Krokodilattacken in „Lake Placid – The Final Chapter“ überlebt und darf sich dafür nun zusätzlich auch mit Riesenschlangen herumplagen. Ihm zur Seite steht Yancy Butler, die wir als Wildhüterin Reba aus zwei der vorherigen „Lake Placid“-Filme kennen.
An Reba und Sheriff Will Tull (Corin Nemec) ist es, eine Gruppe knackiger Studentinnen und einiger männlicher Begleiter vor hungrigen Alligatoren und Anakondas zu beschützen. Das gelingt erfahrungsgemäß nicht in jedem Fall. Schwund gibt es unter jungen Leuten im Horrorfilm eben immer. Klar, dass sich speziell die jungen Mädchen wenig clever anstellen und den Biestern reihenweise zum Opfer fallen – leicht bekleidet, versteht sich. Der Mensch steht eben in der Nahrungskette nicht immer ganz oben. Und keine Sorge: Auch das gemeinste Biest unter den Mädchen erwischt es natürlich. Die übliche Dosis wissenschaftlicher Hybris ist auch dabei: Bei den Anakondas handelt es sich um Tiere, die aus dem Labor eines Pharma-Konzerns entfleucht sind. Sie sollten dazu dienen, ein Elixier der Jugend zu gewinnen – auf welche Weise auch immer. Das reicht aber nicht, um dem Genre Horror ein „SF“ für Science-Fiction voranzustellen.
Auch wenn man Horror-Trash-Verächtern den Unterschied vermutlich nur schwer vermitteln kann: „Lake Placid vs. Anaconda“ hebt sich in gewisser Hinsicht doch etwas von Billigst-Produktionen wie „Sharknado 3“, „3-Headed Shark Attack“ und „Sharktopus vs Pteracuda“ ab. Es ist auch nicht einfach zu erklären: Die am Computer entstandenen Kreaturen sind unterdurchschnittlich animiert, aber eben nicht ganz so unterirdisch wie in den drei genannten Filmen. Der ebenfalls digitale Splatter wirkt ebenfalls nicht ganz so mies. Aber keine Angst: Der Trash-Faktor kommt nicht zu kurz. Höhepunkt ist das Verschlingen eines Mannes durch eine Anakonda – das menschliche Schlangenfutter ist dann immerhin noch in der Lage, im Bauch der Würgeschlange eine Handgranate zu zünden.
Ob all das jetzt besser ist als in den übrigen Trashfilmen, bleibt Geschmackssache. Mir hat „Lake Placid vs. Anaconda“ sogar einigermaßen Spaß gemacht, was ich bei vielen dieser Streifen nicht mehr sagen kann. Insofern bekommt die Zielgruppe wohl genau das geboten, was sie sich erhofft. Alle anderen können den Film links liegen lassen.



Soso... Also ein See gegen eine Anaconda? Seltamer Titel. 
Der Film spielt übrigens gar nicht am Lake Placid, aber die Blut-Orchidee aus den Anaconda-Filmen hat was damit zu tun.
Davon mal abgesehen:
Positiv ist zu erwähnen, dass man diesen Pseudo-Ableger mit einem Augenzwinkern gedreht hat, 
der Film nimmt sich nicht zu ernst, was ihm durchaus gut tut.
Die Hauptfiguren sind allesamt im erträglichen Bereich, die Synchro passt auch- 
lediglich diese Mädels-Studentenverbindung besteht ausschließlich aus hassenswerten Dummkühen, denen man nur so wünscht gefressen zu werden.



ROGUE - IM FALSCHEN REVIER














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