Klassiker der Filmgeschichte - Neu interpretiert

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Klassiker der Filmgeschichte - Neu interpretiert

Beitrag von Retro am Do Okt 11, 2018 12:24 pm

Hier soll es um neue Interpratationen bekannter Filmklassiker gehen.
Und zwar keinesfalls um billigste, reine Trash-Varianten wie "Moby Dick 2010" aus den Asylum-Studios, 
oder als Konödie neu erzählte Filme wie Mel Brooks "Dracula - Tot aber glücklich".
Nein, ich hätte da gerne etwas ernstere Ansätze, auch wenn es keine großen Hollywood-Produktionen sein müssen.
Und Bitte keine reinen Remakes, auch wenn diese oft alleine durch den technischen Standard heute teils anders rüberkommen als die Vorbilder.

Kurz gesagt: Was ich suche sind klassische Filmgeschichten, die sich im Grunde an die Story halten- 
dabei aber bewusst und vielleicht sogar provozierend etwas "wichtiges" an der Geschichte verändert haben.
Drei Beispiele folgen von mir, wer kennt noch weitere?



AGE OF THE DRAGONS (MOBY DICK)



Ishmael und Queequeg sind Jäger, die schon fast alles im Tierreich erlegt haben, und immer auf der Suche nach Abenteuern und Herausforderungen sind.
Daher werden sie von dem Drachenjäger Stubb (Vinnie Jones) auf der Pequod, einem fahrbaren Schiff unter dem Kommando von Kapitän Ahab (Danny Glover) angeheuert.
Diesem allerdings geht es nur um einen bestimmten, besonders gefährlichen großen weißen Drachen, welcher vor vielen Jahren seine Schwester getötet hat...

Die meisten werden es schon bei der Inhaltsbeschreibung gemerkt haben:
Hier handelt es sich um eine neue Interpretation des Klassikers "Moby Dick", umgesiedelt in eine Fantasy-Welt.
Der Action-Anteil ist leider generell etwas zu kurz geraten, manchmal zieht sich der Film ein wenig in die Länge- ist aber noch im vertretbaren Bereich.
Natürlich war auch das Vorbild nicht gerade reich an Action, konnte aber mit sehr interessant herausgearbeiteten Charakteren glänzen- was hier eher vernachlässigt wurde.
(CGI) Tricktechnisch ist erstaunlicherweise alles im grünen Bereich- die Drachen sehen gut aus, und sind auch gut animiert-
einen so guten Standard bei den Tricks hätte ich nicht erwartet.
Bei den Darstellern gibt es ebenfalls keine Ausfälle, Vinnie Jones ist zwar verschenkt, da seine Figur nach 30 Minuten vom Drachen knusprig gegrillt wird,
und Danny Glover taucht überhaupt erst in der zweiten Filmhälfte auf, aber auch der eher unbekannte Rest fällt zumindest nicht negativ auf.
Nach Logik, oder Erklärungen für manche Punkte (Wie bewegt sich die Pequod, was ist der Antrieb? Wofür braucht man an Land einen Anker?)
sollte man allerdings nicht suchen, dann wird man hier durchaus annehmbar unterhalten.

6/10

BARB WIRE (CASABLANCA)



2017: Der zweite amerikanische Bürgerkrieg ist in vollem Gange. Der "Kongress" hat die Herrschaft über Nordamerika übernommen und überall herrscht Chaos. Nur in Steel Harbor ist noch Waffenruhe und alle Leute leben in einer strapazierten Zweckgemeinschaft. Barb Wire (Pamela Anderson) betreibt in der Stadt einen Club, in dem alle Schichten verkehren. Viel Geld verdient sie damit nicht, so dass Barb nebenbei als Kopfgeldjägerin arbeitet. Sie scheint nur für ihren blinden Bruder und ihre Rottweilerhündin Gefühle zu hegen. Doch dann benötigen ihre alte Liebe Axel und dessen Frau ihre Hilfe, denn sie sind auf der Flucht vor Colonel Preizer und auf der Suche nach wertvollen Kontaktlinsen, mit denen die gefürchteten Identifizierungs-Scans umgangen werden können.


Barb Wire (Pamela Anderson) betreibt einen Nachtclub innerhalb einer von Krieg und Chaos getriebenen Welt. Nebenher erledigt sie Aufträge als Kopfgeldjägerin, die ihr ein weiteres Einkommen sichern. Als jedoch ihr Ex-Freund plötzlich in ihrer Bar auftaucht und sie um Hilfe bittet, endet ihr „geordnetes“ Leben. Sie soll ihn bei seiner Flucht vor den momentanen Autoritäten helfen.
 
Nach der Erfolgsserie Baywatch und zahlreichen Gastauftritten in vielen bekannten TV-Serien erschien es als No-Brainer das erfolgreiche Model nun auch auf die Leinwand zu bringen. Die Comicvorlage Barb Wire bot sogar die entsprechende Ästhetik um die vollbusige Hauptdarstellerin entsprechend in Szene zu setzen. Was dabei herauskam war ein Film, der wie aus der Zeit gefallen schien. Barb Wire präsentiert sich als trashiger Actionfilm, der eher in die Blütezeit der achtziger Jahre Videotheken-Hits gepasst hätte, als auf eine Kinoleinwand am Ende der neunziger Jahre.
 
Was der Film durchaus versteht ist seine attraktive Hauptdarstellerin besonders aufreizend in Szene zu setzen. So bekommt man viele Freizügigkeiten und eine ausgedehnte Striptease-Szene zu sehen, die jeden Fan des ehemals extrem bekannten Models befriedigen dürfte. Auch das wenige Schauspieltalent von Anderson umspielt der Film teilweise sehr gekonnt und setzt ihr mit Udo Kier (BloodRayne) einen erfahrenen Sidekick an die Seite.
 
Dennoch wirken viele Actionszenen trotz vieler blutiger Einschüsse wenig pompös und sehr plump, was dem Film phasenweise trotz aufwendiger Ausstattung ein Low-Budget-Feeling verpasst. Auch die Geschichte zieht sich stellenweise stark, was den Film inhaltlich recht uninteressant und beliebig macht. Somit lohnt sich der Film eigentlich nur für Fans von Pamela Anderson, die hier fast alles geboten bekommen, was ihre eher zahme TV-Präsenz dem interessierten Publikum bisher vorenthalten hat. (5/10)
Barb Wire aus dem Jahre 1996 wirkt wie ein Videothekenfilm der achtziger Jahre. Laut, plump und mit viel Erotik versucht der Film eigentlich vornehmlich seine bekannte Hauptdarstellerin positiv zu verkaufen. Dies schafft er zwar, vergisst dabei jedoch meist inhaltliche Unterhaltungswerte für ein Publikum, das mehr als nur eine attraktive Hauptfigur sehen möchte.

Steel Harbour im Jahre 2017. Der zweite amerikansiche Bürgerkrieg tobt. Die alte Demokratie wird von einer Gruppe namens Kongress-Direktorium gestürzt. Alle Städte außer Steel Harbour stehen unter Kriegsrecht, es ist die letzte freie Stadt, in der das Chaos und die Gewalt regiert. Die bösen, faschistischen Feinde wollen eine Superwaffe, eine Art Krankheit einsetzen, doch die Wissenschaftlerin Dr. Tyra Armstrong könnte dies verhindern, denn sie trägt den Impfstoff in ihrem Körper. Doch Tyra Armstrong muß über die Grenze und dazu benötigt sie spezielle Kontaktlinsen, denn damit kann sie ihre wahre Identität verstecken (das ist so in etwa wie einem Fingerabdruck). Diese Kontaktlinsen befinden sich per Zufall in Steel Harbour bei Barb Wire. Barb Wire ist Besitzerin einer Bar und ganz nebenbei arbeitet sie noch als guter, aber unparteiischer Kopfgeldjäger. Zuerst weigert sich Barb, weil Tyra Armstrong in Begleitung ihres Ex-Lovers ist, doch als dann das Kongress-Direktorium ihre Bar dem Erdboden gleichmacht und ihren blinden Bruder tötet, hilft sie Tyra...

Die meisten Leute finden Pamela Anderson ja so doof. Das liegt nur daran, dass sie genau so aussieht, wie man sich eine wahrhaftige, weibliche Comicfigur vorstellt, voller Rundungen, die fast schon übertrieben wirken. Insofern ist Barb Wire mit Pamela Anderson hundertprozentig perfekt besetzt. Sicherlich hat Pam keine so extrem aussagekräftige Mimik, aber die benötigt Barb Wire sowieso nicht. Ansonsten ist der Film eher eine Art gut gemachter B-Movie, der genau diesen Charme ausstrahlt und deshalb prima unterhält!!! (Haiko Herden)


Pamela Anderson (Lee), die Frau, die allgemein als wandelndes Synonym für formvollendete Ansaugstutzen in die Historie eingehen durfte, ist „Barb Wire“. Am Anfang sehen wir sie bei der Tätigkeit, die sie am besten beherrscht – der Präsentation ihres Körpers. Auf der Bühne ihrer eigenen Bar legt sie einen Striptease aufs Parkett und lässt sich aus der Decke von geschätzt zwei Hektolitern Wasser besprenkeln. Wenn da an der Isolierung des Fußbodens gespart wurde, viel Spaß. Den wiederum haben die im Publikum sitzenden männlichen Gaffer offensichtlich. Bis einer von ihnen gen Podium laut und deutlich „B-a-b-e!“ grölt. Dass dieses Wort für Barb ein rotes Tuch bedeutet, konnte der gute Mann vermutlich nicht wissen. Nachdem sein Gesicht die Bekanntschaft mit ihrem High Heel gemacht hat, dürfte sich der Satz „Don´t call me Babe!“ aber ausreichend eingeprägt haben.
Ist der gut fünf Minuten dauernde Balztanz vorbei, geht die eigentliche Geschichte los. Im Jahre des Herren 2017 ist die Welt mal wieder am Arsch. Zumindest der amerikanische Teil davon, nachdem die einst von Glanz und Glorie getragene Nation einen zweiten Bürgerkrieg nicht zu verhindern wusste. Der Kongress hat die Herrschaft über ganz Nordamerika übernommen und allerorts herrschen Chaos und Verzweiflung. Nur in Steel Harbor, der einzigen noch freien Stadt ist etwas Normalität übrig, auch wenn hier ebenso jeder kriminell und korrupt zu sein scheint. Mitten im Moloch befindet sich Barbs Bar Hammerhead, vor der IMMER eine Schlägerei im Gange ist und in der unser Mann in Hollywood Udo Kier (Rollenname Curly) dem Job des Facility Managers nachgeht.
Da es in solch schweren Zeiten nicht ausreicht, nur mit den von Mutter Natur gegebenen und Schönheitschirurgen gepimpten Milchtüten zu wedeln, muss Barbara Kopetski, wie unser Babe, pardon, unsere Barb bürgerlich heißt, nebenbei einem Zweitjob als Kopfgeldjägerin nachgehen. Putzen gehen oder so ist in einer verkorksten Zukunft eh ein sinnloses Unterfangen. Eines Tages benötigen ihr alter Stecher Axel Hood (Temuera ´Jango Fett´ Morrison) und seine neue Liebschaft Dr. Cora D. (liest sich wie Porno, ist es aber nicht) ihre Hilfe, denn sie sind auf der Flucht vor Colonel Preizer (mieser Schurke: Steve Railsback, „Alligator II”). Anbei treibt sie die Suche nach wertvollen Kontaktlinsen (!), mit denen die gefürchteten Identifizierungs-Scans umgangen werden können, ihnen die Flucht ermöglichen und eine kapitale Großverschwörung aufdecken lassen, die der schon genug gebeutelten Nation den Todesstoß versetzen würde.
Comicverfilmungen gibt es mittlerweile unzählige. Manche sind richtig gut („The Dark Knight“) und manche sind richtig schlecht („Catwoman“). An den wirklich gelungenen kann man sich erfreuen, an dessen Antonymen finden zumindest Liebhaber sonderbarer Filmkost noch ein Quantum Amüsement. Doch hat man einen Film vor sich, der einerseits Lichtjahre davon entfernt ist als gut bezeichnet werden zu können, andererseits nicht der bis zum Anschlag tiefe Griff ins Klo, hat man ein Problem. Und genau dieses Problem hat der nicht schlecht schlechte aber auch nicht gut schlechte „Barb Wire“.
Diesen Umstand unbeachtet wird meist die Meinung vertreten, dass so oder so alles in „Barb Wire“ (Comicgeburt 1994, wurde aber nach dem Misserfolg der Verfilmung eingestellt) nur der Exposition des aphroditischen Körpers Pam Andersons diente, die Mitte der 90er Jahre den Zenit ihrer (ähm) Karriere erreichte. So hat das bestimmt nicht seine Richtigkeit, auch wenn viele XY-Chromosom-Träger da draußen gewiss nichts dagegen hatten. Das soll nun nicht bedeuten, die Rockergattin musste sich in Sachen Sex-Appeal zügeln. Es gibt einige Sequenzen, bei denen man sich sogar sicher sein kann, dass sie nur dazu dienen, die dralle Blondine – oder ihre „besten“ Teile – effektiv in Szene zu setzen. Dass ein ständig verdammt enges Lederkorsett ihre Kurven zur Geltung bringt, erklärt da bestimmt einiges.
Aber nicht nur wegen Pams Traummaßen dürfte die schwer nach B-Movie riechende Comicverfilmung in kollektiver Erinnerung geblieben sein. Sehr amüsant ist nämlich die Tatsache, dass das Storykonstrukt unübersehbar die Geschichte des Klassikers „Casablanca“ nacherzählt! Udo Kier darf hier stellvertretend für Sam anstatt „As Time Goes By“ den Klassiker„Lilly Marlen“ singen, die Bekleidung der bösen amerikanischen Besatzer sieht aus wie SS-Uniformen und zum Schluss trifft man sich am Flughafen. Vom Gemüt abhängend dürfen sich Kenner des Originals darüber entweder köstlich amüsieren oder zutiefst ärgern – ein filmisches Kuriosum ist es allemal.
Was aber letzten Endes bleibt sind von den rund 100 Minuten Laufzeit etwa 89 der gepflegten Langeweile. Trotz einiger obskurer Ideen und einer, wenn schon nicht zu schauspielern wissenden, so wenigstens hübsch anzusehenden Heldin, ist „Barb Wire“ schwaches 90er-Mittelmaß. Viele Fans des Comics hat Pams Mitwirken verschreckt, viele ihrer Fans hingegen greifen bestimmt lieber zu Playboy-Produktionen, in denen ihre Traumfrau das tut, was sie in der Einleitung auch macht – sich nämlich entblättert im Regen zu winden.


In den USA herrscht Krieg: die Bürger hauen sich gegenseitig die Köpfe ein. Barbara Kopetski (Pamela Anderson) a.k.a Barb Wire, empfindet die Situation aber eigentlich recht angenehm und entscheided sich daher selbständig zu machen - mit einem Stripclub in dem sie selber die Hauptattraktion ist. Nebenbei bringt sie Menschen über den Jordan und steckt dafür ein paar Kröten für neues Lack weg. Bei einem dieser Jobs mischt sie in schmutzigen Kreisen mit, wonach sich diese Kreise schließen und ein Menschenopfer verlangen. Die SM-Heldin wird sauer, weil ausgerechnet ihr Bruder dafür das Zeitliche segnen musste und will folglich Rache. 
Doch simultan kommt eine andere Frau daher und will etwas, das heutzutage mit einem Visum verglichen werden kann. Nun müssen zwei Dinge auf einmal erledigt werden. Das macht die ganze Geschichte so unglaublich kompliziert - wie in einem Softporno.
Am Ende gibts dann auch den Big Bang, allerdings ist dieser kein Orgasmus.
Die Story in diesem Film ist recht bescheiden oder darf man sagen "nicht existent"? Ehrlich gesagt ist mir bei der ersten Sichtung nicht aufgefallen, dass es eine Handlung gibt. Ich glaubte mich in einer Lack & Leder-Modeschau zu befinden - nun nachdem ich die Geschichte kenne, weiss ich nicht, ob ich mich in einer lediglich Fetish-Show vielleicht wohler gefühlt hätte. Aber: wer nicht bewusst auf die Story achtet, wird keine abbekommen.
David Hogan's Film bietet eine Story die zwar Potential hätte, aber vom Regisseur nicht ausgeschöpft werden kann. Viel mehr liegt der Fokus auf der Fetish-Klamotte, dafür wird aber wenig nackte Haut gezeigt. 
Sicher verschafft die 'sexuell begabte' Protagonistin dem Film eine gewisse Fangemeinde bzw. einen Fame, unterm Strich kommt aber wenig dabei raus. Fünf Minuten nach der Sichtung sind sowohl Story als auch Kostüme vergessen (lädt dies zu einer Neusichtung ein?).

Dennoch: die Kleidung weiss zu begeistern und lässt ständig die Hoffnung auf 'Ablegen' aufkeimen. Dazu ist Pamela Anderson auch noch perfekt für die Darstellung des Charakters gewählt worden - trotz ihrer steifen Mimik und Brust. Daher an dieser 
Stelle ganze zwei (2!) Trostpunkte für diesen Film 
und damit gerade noch eine Wertung als Filmpression.
UNTER BESTIEN - DER ALTE MANN UND DIE WÖLFE (DER ALTE MANN UND DAS MEER)



In der Steppe von Kasachstan lebt der alte Schafhirte Kasym zusammen mit der Frau seines verstorbenen Sohnes und dem Enkelsohn Erali.
Kasym ist ein einfacher, aber erfahrener Mann, dessen Leben aus Fußball, seinen Schafen und der kleinen Familie besteht.
Als er eines Tages mit seiner Schafherde unterwegs ist, zieht kurz danach ein starker Sturm auf, welcher ihn zwingt unterschlupf zu suchen.
Erali macht sich große Sorgen und versucht Hilfe zu organisieren- denn es gibt Meldungen über ein gefährliches Wolfsrudel in der Gegend.
Während das Wetter schlecht für den Menschen ist, sind die Wölfe in ihrem natürlichen Element- 
und sie haben auch schon die Fährte von Kasym und seiner Herde aufgenommen...

Ein Mann alleine gegen die Naturgewalten und gefährliche Tiere. Die klassische Geschichte vom alten Mann und dem Meer in die Steppe versetzt.
Der kasachische Film trumpft natürlich mit tollen Naturaufnahmen auf, aber auch Hauptdarsteller Erbulat Toguzakov überzeugt vollkommen.
Auch der Rest der Besetzung geht in Ordnung, nicht einmal der Enkel ist so nervig, wie Kinderdarsteller es leider oft sind.
Meint man zu Beginn einem kleinen, ruhig erzähltem Familiendrama zuzusehen, wird der Film mit einsetzen des Sturms schnell spannend und düster.
In den meisten Szenen kommen echte Wölfe vor, nur selten bemerkt man klassische Attrappen, 
auch weil solche Szenen dann recht geschickt und schnell geschnitten wurden. Hier hat man sich wirklich Mühe gegeben.
Ärgerlich ist allerdings die deutsche Synchro, diese verdirbt einem gerade am Anfang, als noch relativ viel geredet wird, schon die Lust auf den Film.
Aber wer versteht schon kasachisch, und gibt sich den Origianalton? Noch dazu, weil keine Untertitel auf der BD enthalten sind?
Später wird der Film naturgemäß weniger Dialoglastig, so dass dieser Punkt nicht mehr so extrem ins Gewicht fällt. 
Dennoch äörgerlich, ich kann mir vorstellen dass so mancher sich dadurch schon vom Anfang abschrecken lässt- 
und den spannenden Rest des Films, vor allem wie schon erwähnt seine hervorragenden Landschaftsaufnahmen nie zu Gesicht kriegt...

7/10
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