The Asylum

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The Asylum

Beitrag von Retro am Mi Okt 14, 2015 12:13 am

THE ASYLUM



So ziemlich jeder begeisterte Filmeschauer dürfte schon einmal über eines oder mehrere Werke dieser Filmschmiede gestolpert sein.

Ende der 90'er Jahre als Filmverleiher gegründet, produziert The Asylum mittlerweile seit 2003 selbst Filme- und nicht gerade wenige.
War der erste "eigene Film" noch ein fieser kleiner Thriller mit herben Gewaltausbrüchen, und immerhin von Stuart Gordon gedreht,
hat sich schon kurz darauf das gesamte Asylum-Konzept geändert:
Die meisten Filme verteilen sich seitdem auf komplett überdrehten Tierhorror wie "Sharknado", "Megashark versus Crocosaurus" und "Mega Piranha",
auf billig nachgemachte Blockbuster wie "Transmorphers", "Paranormal Investigations" oder "Terminators"-
oder auf angebliche Fortsetzungen wie "Titanic 2", "War of the Worlds 2" oder "Körperfresser 2".
Aktuell kann man sogar die TV-Serie Z-Nation bestaunen- völlig offensichtlich von The Walking Dead "inspiriert". Nur in schlecht.
Aber auch vor Action, Komödien, Western, Piraten, Abenteuer, und Katastrophenfilmen schreckt man nicht zurück...

Was haben beinahe alle gemeinsam?
Sie sind billigst gemacht, komplett bekloppt und mit größtenteils unfähigen Schauspielern besetzt.
Oft haben auch durchaus bekannte Schauspieler aus der zweiten Garde Rollen übernommen- warum auch immer.
Der Punkt "komplett bekloppt" macht zumindest ein paar davon durchaus sehenswert- sofern einem bewusst ist, auf was man sich einlässt.

Warum schreibe ich das nun?
Bisher bin ich diesen Filmen größtenteils aus dem Weg gegangen, da die meisten die ich kenne eher ärgerlich als unterhaltsam waren.
Bei der ersten Sichtung von "2010: Moby Dick" hätte ich kotzen können- mittlerweile ist bei uns daraus eine art "Kultfilm" geworden,
der immer wieder mal bei einem "Abend der schlechten Filme" ausgegraben, und abgefeiert wird.
Bekloppt wie ich nun mal bin, will ich mir jetzt auch möglichst viele der anderen Asylum-Filme reinziehen und darüber berichten.
Aber auch schon mal gesehene Filme will ich mir nach und nach, sofern günstig zu kriegen, noch einmal besorgen und besprechen.

Besprochen werden alle Filme, an denen The Asylum beteiligt ist-
denn teilweise wurde mit anderen Studios wie z.B. dem ebenfalls berüchtigten "SyFy Channel" zusammengearbeitet.

Diskussionen, Meinungen und eigene Reviews anderer User definitiv erwünscht!

Passenderweise auch gleich der Aufruf:
Wer Asylum-Filme auf DVD günstig abzugeben hat, oder gar diesem Projekt spenden will- ich freue mich über jeden Neuzugang!




Die folgende Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, und wird nach und nach weiter aktualisiert.
Wer eine komplette Liste kennt, die man hier einkopieren kann, möge sich melden...
Titel mit Coverscan stehen schon in meiner Sammlung, und werden im Laufe der Zeit angesehen und natürlich auch kurz besprochen:



2003

- King of the Ants



Sean, ein Gelegenheitsarbeiter, lernt bei einem seiner Jobs Duke Wayne kennen- welcher Verbindungen zu etwas zwielichtigen Gestalten hat.
Duke vermittelt ihm einen Job bei Ray Mathews (Daniel Baldwin), für den er jemanden überwachen soll.
Das klingt wie leicht verdientes Geld, doch Mathews besteht anschließend darauf, dass der zuvor überwachte Mann getötet werden muss...
Zunächst widerwillig, nimmt Sean den Auftrag dann doch an- immerhin winken ihm 13.000$ als Bezahlung dafür.
Nachdem er seinen Auftrag erfüllt hat, serviert man ihn allerdings einfach ab, und macht ihm klar, dass er nichts kriegt, verschwinden soll-
und sich als Mörder an niemanden wenden kann.
Als Sean trotzdem weiterhin versucht zu seinem Geld zu kommen, wird er verschleppt und brutal gefoltert.
Irgendwann kann er entkommen- und startet einen unbarmherzigen Rachefeldzug gegen alle beteiligten...

Kult-Regisseur Stuart Gordon hat hier einen zwar etwas billig aussehenden, aber durchaus bedrückenden Rachethriller gedreht,
welcher zudem auch noch, trotz größtenteils eher unbekannten Namen, durchaus gut und überzeugend besetzt wurde.
Der etwas billige Look wirkt absolut nicht unpassend, sondern lässt den Film im Gegenteil sogar glaubwürdiger und "dreckiger" wirken.
Klar, die erzählte Geschichte ist nichts neues- aber doch spannend erzählt, und es wird durchaus auch ein wenig von dem geboten, was man von Stuart Gordon erwartet.
"The Asylum" ist hier ein toller, absolut gelungener Einstand in's B-Movie Filmgeschäft gelungen.
Schade, dass man nicht auf diesem Niveau weitergemacht hat, sondern schon kurz darauf auf (freundlich gesagt) günstige Remakes großer Blockbuster gesetzt hat...

8/10

2005

- King of the lost World



Ein Passagierflugzeug stürzt auf einer abgelegenen Insel ab.
Der Großteil der Passagiere hat überlebt, jedoch ist das Flugzeug in zwei Hälften gebrochen-
das Cockpit inklusive eventuell intaktem Funkgerät liegt einige Meilen vom Rest entfernt im Wald.
Man stellt einen Suchtrupp zusammen, und trifft auf riesige Spinnen, Skorpione, wilde Eingeborene, Drachen und auch den "König" der Insel, einen gigantischen Affen...

Unschwer zu erkennen, dass hier "King Kong" das große Vorbild ist, vermischt mit "The Lost World", welche geringfügig um einigen Blödsinn und massive Logiklöcher erweitert wurden.
Das beginnt schon im Vorspann beim Absturz: Das Flugzeug explodiert beim Aufprall, ist aber danach "nur" zerbrochen, ohne jegliche Brandspuren- und fast alle haben unverletzt überlebt.
Die Eingeborenen halten Überlebende hinter Holzgittern gefangen, durch die sogar ich schlüpfen könnte- und ich bin nicht gerade klapperdürr...
Alle Tricks sind erkennbar aus dem Computer, der King Kong-Verschnitt wurde sogar leicht unscharf einkopiert, wohl damit man die billigen Animationen nicht so leicht erkennt...
Die Schauspieler sind größtenteils untalentiert, die Eingeborenen sehen aus wie vom Faschingsball engagiert, die Dialoge sind einfach nur hohl.
An halbwegs bekannten Gesichtern kann der Film Bruce Boxleitner und Steve Railsback vorweisen, welche jedoch auch nicht herausragen können.
Dazu kommt, dass der gesamte Film recht schnarchig inszeniert wurde, und generell mehr gelabert als getan wird.
Trotz nicht einmal 80 Minuten Laufzeit größtenteils nur Langweilig. Und ein komplett beklopptes Ende gibt's auch noch.

2/10

- Krieg der Welten 3



Ausserirdische Invasoren landen mit Kampfmaschinen auf der Erde, und wollen die Menschheit auslöschen.
Das Militär ist ratlos, und unfähig, etwas gegen die Invasoren auszurichten.
Und mittendrin sucht George Herbert (C.Thomas Howell) seine Familie...

Ein gutes Beispiel für komplett irreführende Deutsche Filmtitel- Asylum kann da nichts dafür.
Der Originaltitel lautet "H.G. Wells' War of the Worlds", der Film kam natürlich "zufällig" im selben Jahr heraus wie Steven Spielberg's Remake "The War of the Worlds" mit Tom Cruise.
Warum man den Film dann bei und als Teil 3 vermarktet bleibt verborgen- denn einen Teil 2 gibt es zu diesem Zeitpunkt nicht- der kam dann 3 Jahre später, natürlich auch von Asylum...
Überraschenderweise ist "Krieg der Welten 3" für Asylum-Verhältnisse gar nicht mal so übel.
Die Schauspieler sind allesamt erträglich, die Synchro geht in Ordnung, der Soundtrack ist gut und passend, die Tricks für eine Billigproduktion in akzeptablem Rahmen.
Mit C.Thomas Howell in der Hauptrolle und Jake Busey in einer kleinen Nebenrolle hat man ein paar halbwegs bekannte Gesichter dabei, und die Geschichte hat keine großen Durchhänger.
Hier wurde versucht, einen eher ernsten Sci-Fi/Action B-Film zu drehen, und noch nicht, wie später sehr oft, auf möglichst viel schrägen Trash zu setzen.
Der Großteil der Geschichte spielt erst nach der Invasion der Ausserirdischen, was natürlich günstiger umzusetzen war, als die F/X-Orgie von Spielberg im selben Jahr.
Immerhin kann man sagen, dass der ernsthaftere Stil hier gut tut, und auch die Geschichte neben den Actionszenen nicht langweilig wird.

5/10

2006

- Snakes on a Train (Vorbild: "Snakes on a Plane")

- Halloween Night (Vorbild: "Halloween")

- When a Killer calls (Cut) (Vorbilder: "Das Grauen kommt um 10", "Stimme der Dunkelheit", "When a Stranger calls"

- Hillside Cannibals  (Vorbild: "The Hills have Eyes - Hügel der blutigen Augen")

- Dracula's Curse



Van Helsing und sein Team von Vampirjägern haben den Kampf gegen die Vampire gewonnen.
Die meisten wurden vernichtet, die wenigen Überlebenden gehen einen Pakt mit den Menschen ein:
Um weiterhin unbehelligt leben zu dürfen, muss ein Waffenstillstand eingehalten, und auf das trinken von Menschenblut verzichtet werden.
Als eines Tages die mysteriöse Countess Bathory auftaucht, wird der Waffenstillstand gebrochen- und Dracula, der König der Vampire, erlangt neue Kraft...

Moderne Vampirfilme haben oft so einige Probleme. Oft wird der klassische Gothic-Horror gegen pure Actionszenen getauscht, was mit genügend Budget und guten Schauspielern durchaus ansehbar werden kann.
Wenn nun aber weder Geld noch richtige Schauspieler zur Verfügung stehen, kommt eben auch nichts gutes dabei heraus.
Hier wird entweder gelabert oder geballert. Manchmal gibt es ein paar bestenfalls mittelmäßige Masken zu sehen, meist aber nur Vampire in Menschengestalt.
Auch mit sonstigen Schauwerten kann der Film nicht punkten, der Großteil wurde wohl einfach in einem leerstehenden haus gedreht, welches ein wenig kostengünstig ausstaffiert wurde.
Was übrig bleibt ist ein dilettantischer, größtenteils totgelaberter "Actionfilm" mit ultracoolen Vampirjägern, vielen halbnackten Vampir-Mädels, und gepimpten Waffen- aber sicher kein Horrorfilm.
Und das schlimmste: Der Film nimmt sich auch noch komplett ernst.

1/10

- Die letzten Tempelritter und der Schatz des Christentums



Der Anthropologe Michael Archer (C.Thomas Howell) ist von dem Gedanken besessen, dass Leonardo DaVinci in seinen Werken geheime Codes versteckt hat,
die zum einen zum größten Schatz der Geschichte führen, und zum anderen alle Geheimnisse des Christentums offenbaren können.
Dummerweise ist sein Gegenspieler John Coven (Lance Henriksen) ebenfalls dem Geheimnis auf der Spur- will aber alles für sich behalten.
Um ans Ziel zu gelangen schreckt er auch nicht vor Waffengewalt zurück...

Man nehme ein paar halbwegs bekannte Gesichter (C.Thomas Howell & Lance Henriksen), ein DVD-Cover, das etwas völlig anderes erwarten lässt- und klaue die Handlung komplett aus großen Vorbildern.
In diesem Fall sind ganz klar der "DaVinci Code" sowie "Das Vermächtnis der Tempelritter" (National Treasure) die offensichtlichen Vorbilder, der Originaltitel lautet auch wenig überraschend "The DaVinci Treasure".
Offensichtlich war das Budget hier wieder mal sehr gering, was bei einem Film, der in verschiedenen Ländern spielen, soll ganz klar ein Problem darstellt.
Die angeblichen Szenen der Auto-Verfolgungsjagd in London sind hierbei der absolute Trash-Hit:
Um die typischen Rechtslenker und Linksverkehr vorzutäuschen, hat man einfach das Bild gespiegelt in den Film einkopiert, was zum teil sogar recht gut funktioniert-
bis man z.B. verräterische "POTS" Schilder auf der Straße entdeckt... Somit ist das ganze wenigstens für einen Lacher gut, wenn auch nicht so gewollt.
Man darf davon ausgehen, dass auch die anderen Schauplätze wie Italien und Afghanistan irgendwo in Amerika liegen, und die paar eingefügten echten Luftaufnahmen aus Dokus oder ähnlichem stammen.
Auch sämtliche Reisen in diese Länder sind arg verdächtig:
Das Flugzeug fliegt komplett im dunkeln, man kann nicht aus den Fenstern sehen, und das Zugabteil hat komplett abgedeckte Fenster, stand wohl auch nur im Studio herum.
Logisches handeln der Figuren muss man mit der Lupe suchen, glaubwürdig ist auch nur das wenigste im Film- alleine der Umgang mit dem Turiner Grabtuch spottet jeglicher Beschreibung.
Die vor allem zum Ende hin oft einkopierten CGI-Effekte sind leider auch unglaublich schlecht und billig. Ach ja, fast vergessen: Der Soundtrack nervt wie Hölle...
Immerhin ist die Synchro zumindest bei den Hauptpersonen einigermaßen, und Henriksen scheint Spaß am leichten Overacting als Bösewicht zu haben.

2/10

- Dragon - Die Drachentöter



Ein ehemals friedliches Königreich wird von Dunkelelfen angegriffen. Prinzessin Alora zieht daraufhin alleine los, um den Herrscher des benachbarten Königreichs um Hilfe zu bitten.
Natürlich wird sie von Dunkelelfen gefangen genommen, wird aber von ein paar im Wald herumlungernden Königstreuen Kriegern, und zu ihnen stoßenden Pikten befreit, sowie später noch von einer Necromantin unterstützt.
Blöd, dass nicht nur die Dunkelelfen ein Problem sind- sondern auch ein Drache. Und -Überraschung- der Nachbarkönig mit Namen Blackthorne ist auch nicht ganz sauber...

Es ist sicher kein Zufall, dass im selben Jahr ein anderer Film mit Drachen recht erfolgreich war- auch wenn Dragon inhaltlich nichts mit dem erfolgreichen Eragon zu tun hat.
Schauspielerisch mies, Synchro katastrophal und völlig lustlos, schwachsinnige Dialoge, sowie CGI-Effekte die eine solche Bezeichnung nicht verdient haben.
Optisch gibt es ausser einem Wald nur wenig zu bestaunen, zudem nervt der extreme Einsatz von Farbfiltern gewaltig.
Entweder ist das gesamte Bild in grün getaucht (Am Tag / im freien) oder in blau (Abends / Im Wald). Die Darsteller/innen sind mit Altkleidersammlungsklamotten und Billigschmuck ausgestattet.
Ansonsten Gummimasken auf Seiten der bösen, aufgeklebte Nasen und der übliche Fantasy-Kram- nur in billigst.
Für die Ohren gibt es einen pompösen, aber nervigen Soundtrack, nicht enden wollendes sinnloses Gelaber, sowie Vogelgezwitscher ohne Ende- bei Tag und Nacht.
Gibt's auch was positives zu berichten? Nö. Dreck. Wirklich.

0/10

- 666 - The Child (Cut)



Ein Flugzeug stürzt ab, einziger Überlebender ist der junge Donald.
Da seine Eltern beim Absturz gestorben sind, wird er zur Adoption freigegeben- und auch recht schnell vermittelt.
Seine neuen Eltern bemerken allerdings schon bald, dass mit dem Jungen etwas nicht stimmt- denn es häufen sich tödliche Unfälle im Umkreis der Familie...

Schon beim Titel sollte jedem klar sein, um was es sich hier handelt... "Das Omen" in billig.
Immerhin sind die Darsteller allesamt erträglich, die Synchro zwar billig, aber noch im Rahmen, und die Morde schön inszeniert und durchaus fies- aber leider in Deutschland gekürzt.
Fairerweise muss man aber sagen, dass die Kürzungen allesamt erträglich sind, da es sich wirklich nur um "Kürzungen" handelt-
alle Morde sind noch vorhanden und somit nachvollziehbar, nur eben nicht in voller Länge gezeigt.
Regisseur Jack Perez hat vorher die durchaus ansehbare Direct to DVD-Produktion "Wild Things 2" gedreht, hat also zumindest ein wenig Erfahrung, was sich Positiv auswirkt.
(Nach diesem Film führte er noch Regie bei Asylum's "Megashark vs Giant Octopus", und drehte danach ohne Asylum den abgefahrenen und empfehlenswerten "Some guys who kill people".)
Durch die kurze Laufzeit von nur etwas über einer Stunde ist der Film schneller vorbei, als er langweilen könnte- was ihm so gesehen sicher zugute kommt.
"666" braucht eigentlich kein Mensch, der das Original kennt- aber man kann sich die Asylum-Variante durchaus ansehen.

4/10

- Pirates of Treasure Island



Der Gastwirt Jim Hawkins möchte unbedingt Pirat werden- da trifft es sich doch gut, dass er zufällig in den Besitz einer Schatzkarte kommt.
Er heuert ein paar "echte" Piraten an, darunter den bösen Long John Silver (Lance Henriksen), getarnt als Schiffskoch Barbecue, und macht sich auf die Reise zur Schatzinsel.
Am Ziel angekommen übernimmt Silver jedoch das Kommando über das Schiff...

Mit dem Titel schielt man natürlich zu den erfolgreichen "Pirates of the Caribbean"-Filmen, verwurstet aber hauptsächlich den Klassiker "Die Schatzinsel".
Knallbunte Piraten, frisch aus dem Kostümverleih kommend, latschen durch ein großes Gewächshaus.
Das ist der erste Eindruck, der hier entsteht. Dummerweise ändert sich dieser im laufe der Handlung nicht...
Dazu kommen schlecht einkopierte und mies animierte riesige Monster, die wie eine Mischung aus Mücken und Spinnen aussehen-
und selbst vor offensichtlich gezeichneten Hintergründen schreckt man hier nicht zurück.
Die Darsteller sind unglaublich mies, selbst Lance Henriksen als einziger bekannter Name hat hier offensichtlich keine Lust-
dazu passend sind Dialoge und Synchro ebenfalls ziemlich übel.
Dummerweise besteht der Großteil des Films eben aus langweiligem Gelaber der Figuren.
Szenen auf dem Schiff sind generell mit lautem Meeresrauschen und Wellengang unterlegt, obwohl das Wasser im Hintergrund komplett ruhig ist.
Überhaupt, das Piratenschiff: In den wenigen Totalaufnahmen ist es entweder ein Modellschiff (im Sturm), oder ein moderner, knallig blauer Segler. Wie passend für alte Piraten...
Kurz gesagt: Leider ein Totalausfall.

0/10

2007

- Freakshow



Ein paar Betrüger, unter anderem eine hübsche Blondine, lassen sich als Helfer und Arbeiter in einer Freakshow anstellen.
Die Darsteller dort sind allesamt körperlich behindert, verunstaltet oder geistig gestört- halten jedoch zusammen wie eine Familie.
Als die Blondine sich an den Direktor der Freakshow heranmacht, werden die Freaks misstrauisch.
Eine von ihnen findet heraus, dass die neuen Arbeiter nur hinter dem Geld des Direktors her sind- und wird daraufhin getötet.
Als die anderen Freaks das herausfinden, planen sie grausame Rache...

Tod Browning's Originial "Freaks" von 1932 gilt zurecht als Kultfilm, und hat auch heute noch eine durchaus verstörende Wirkung.
Das Asylum-Remake mag sogar halbwegs gut gemeint sein, zumindest hält man sich weitgehend an das große Vorbild-
und 75 Jahre später kann man durchaus auch mal ein Remake eines Klassikers drehen.
Zumindest wenn man entweder einen verdammt großen (und guten) Namen im Filmgeschäft hat- oder vollkommen Größenwahnsinnig ist.
Ratet mal, welcher Punkt bei Asylum zutrifft...
Die deutsche Version hat wie so oft bei Asylum das große Problem einer miserablen Synchronisation,
was in Verbindung mit den bestenfalls mittelmäßigen Schauspielern von der ersten Minute an störend wirkt.
Wie schon damals im Original spielen auch hier einige wirklich missgebildete Laiendarsteller mit- allerdings kommen diese im Film nur selten vor.
Und wenn doch, dann (zumindest im späteren Verlauf des Filmes) nur als Mittel zum Zweck.
Die größeren Rollen (auch bei den Freaks) sind hier, im Gegensatz zum Original nicht von wirklich behinderten gespielt- sondern von Schauspielern mit Make-Up.
So verkommen die "Freaks" zu Nebendarstellern, und die Sozialkritische Komponente des Originals kommt hier
trotz vielen (sinnlosen, langweiligen) Dialogen in den ersten 70 von 77 Minuten des Films nicht zum tragen.
Dafür wird zum Ende hin durchaus brutal hingeklotzt- was in der deutschen Version des Films aber nicht zu sehen ist. Uncut gibt es ihn in Österreich.
War das Original ein Drama, welches zum Ende hin zu einem düsteren und spannenden Horror/Thriller wurde,
so ist das Remake ein Langweiler, der am Ende mit ein paar brutalen Szenen schocken will.
Diese sind dann immerhin recht gut gemacht und wirklich fies anzusehen, aber welcher Splatterfreak will schon 70 Minuten warten, bis etwas passiert?
Vor allem, wenn der komplette Rest des Films kein bisschen überzeugt...

2/10

- Universal Soldiers (Cut)



Auf einer Insel bastelt ein Wissenschaftler künstliche Super-Soldaten.
Irgendwas geht allerdings schief- und die Cyborgs sind nicht mehr unter Kontrolle.
Ein Trupp Soldaten wird losgeschickt, um nach dem rechten zu sehen...

Man schminke ein paar Statisten mit Farbe, klebe ihnen Motorradkleidungs-Protectoren an die klamotten, und ein wenig Plastik ins Gesicht- fertig sind die Billig-Borg.
Irgendwas lief da wohl falsch- das sollten doch eher "Universal Soldiers" sein? Egal, sehen Scheisse aus.
Immerhin darf am Ende noch kurz einer ohne "menschliche Hülle" im Terminator-Style durch die Gegend trampeln.
Schauspieler, Dialoge, Tricks usw- alles unterirdisch.
Die deutsche DVD ist geschnitten, was aber kaum auffällt- und selbst uncut ist dieser Film mit Sicherheit nur eines: Ärgerlich.

0/10

- 2012: Armageddon



Asteroiden schlagen auf der Erde ein- und richten verheerende Schäden an.
Allerdings wird auch ein riesiger Meteor entdeckt, welcher Kurs auf die Erde hat- und aufgrund seiner Größe unseren Planeten komplett vernichten könnte.
Je näher dieser kommt, desto seltsameres passiert- es regnet Asche, ein Wirbelsturm entsteht vor, und sogar IM Haus, in dem einige Menschen sich versteckt haben,
und andere Menschen verschwinden einfach spurlos von einer Sekunde auf die andere. Da muss doch ein übernatürliches Wesen seine Finger im Spiel haben?
Mittendrin versucht ein zerstrittenes Ehepaar ihre Tochter zu finden, und Frieden mit Gott zu machen.

Der Originaltitel lautet schlicht und einfach "The Apocalypse".
Nun ist der Film zwar schon älter als der große Hollywood-Blockbuster "2012", kam in Deutschland aber erst nach diesem auf den DVD-Markt...
Wie praktisch, da hat man gleich zwei erfolgreiche, große Titel in einem kombiniert- und das Cover von einem weiteren entliehen- sieht stark nach "Deep Impact" aus.
Anfangs kann man sich ein Grinsen nicht verkneifen, wenn ein paar Camper auf seltsame Weise von Asteroiden getötet werden- dummerweise wird der Film danach komplett ernst, und vor allem langweilig.
Es dauert nicht lange, bis man zu schwülstigem geigen-Gedudel fast nur noch über Gott und den Glauben allgemein diskutiert.
Dummschwätzen kostet eben kein Geld, irgendwelche Effekte dagegen schon- selbst wenn sie miserabel sind, wie die wenigen, die man hier zu sehen kriegt.
Schauspieler und Synchro sind mal wieder übelst, und die Dialoge meist unterirdisch (wobei der Satz "Ich bin kein schlechter Mensch- ich bin Banker" irgendwie für einen Lacher gesorgt hat).
Das größte Problem ist aber, dass ein Katastrophenfilm ohne gezeigte Katastrophen irgendwie unglaubwürdig und langweilig rüberkommt...
2012 - Armageddon ist ein schlecht gespieltes christliches Drama mit vielen öden Dialogen, und ganz wenigen Action-oder "Katastrophenszenen. Anders gesagt: Müll.

0/10

- Körperfresser 2 - Die Rückkehr



Über Kalifornien geht ein Meteoritenschauer herunter.
Kurz darauf finden sich überall seltsame Pflanzen, die sich schnell einer großen Beliebtheit erfreuen.
Mit der Verbreitung der Pflanzen verändern sich allerdings auch die Menschen, welche mit diesen Kontakt hatten...

Nix Fortsetzung, eher billigstes Remake. Nix Horror, eher billigster Lesben-Softsex-Film.
Auch in diesem Fall ist nur der Deutsche Titel auf eine angebliche "Fortsetzung" ausgelegt, der Originaltitel lautet "Invasion of the Pod People".
Unschauspieler bzw hauptsächlich Unschauspielerinnen, und wie so oft bei Asylum-Produktionen eine schlechte Synchro mit teils gelangweilten Sprechern und dämlichen Dialogen-
was in diesem Fall besonders schlimm ist, da der Film zu ca 90% aus langweiligem, teils nicht mal mit der Handlung verbundenem Gelaber besteht.
Die restlichen 10% sind dann billige Softsex-Szenen. Sowas wie Spannung kommt niemals auf,
und alleine die Tatsache, dass man uns ganz normalen Ingwer als "unbekannte Pflanze aus dem All" verkaufen will, spricht Bände.
Für soviel Dreistigkeit muss man ja fast schon wieder einen Punkt in der Wertung geben...

1/10

- Das Omen des Bösen



Donald Lawson, der Antichrist (Siehe "666 - The Child"), ist ein Erwachsener Mann geworden, kann sich aber an seine Vergangenheit nicht erinnern.
Er lebt mit seiner hochschwangeren Frau ein unscheinbares Leben, bis er sich um einen neuen Job bewirbt- und auf Anhieb als Vizepräsident einer großen Firma angestellt wird.
Dort erfährt er alles über seine Vergangenheit, dass er der Antichrist sei- und über den Sinn seiner Existenz:
Ein neuer Messias wird geboren, was verhindert werden muss- dummerweise wächst dieser im Bauch seiner Frau heran...

Der Deutsche Titel klingt nach einem weiteren "Das Omen" Plagiat, das ist allerdings nur zur Hälfte richtig.
Zum einen bedient man sich hier etwas mehr an "Barbara's Baby - Omen 3", zum anderen ist der Film die direkte Fortsetzung vom weiter oben genannten "666 - The Child".
Der Originaltitel lautet dann auch sinnigerweise "666 - The Beast". Deutsche Verleihtitel muss man einfach nicht verstehen...
War schon der erste Teil alles andere als gut, aber immerhin noch erträglich inszeniert und mit ein paar fiesen Morden versehen, ist die Fortsetzung dagegen ein Totalausfall.
Miserabelst mögliche Darsteller, katastrophale Synchro und generell unpassende Sprecher sind hier noch das kleinste übel.
Der Soundtrack reiht sich passend ein, ist also ebenfalls eine unpassende, teils sogar wirklich störende Katastrophe.
Die "Kulissen" kann man teils nicht mal so nennen, alles wirkt schnell und billigst improvisiert.
Dazu kommt, dass es alles andere als glaubwürdig (und spannend) ist, dass Donald die erste Hälfte des Films sich nicht mal an seine Vergangenheit erinnern kann,
er sich wie der kleinste Pantoffelheld verhält- und dementsprechend auch absolut nichts passiert.
Und Logik? Der Antichrist zeugt also den neuen Messias? Jo, klingt absolut logisch!
Warum dieser unglaublich langweilige, und beinahe komplett Blutleere Film eine 18er Freigabe hat, ist mir ein Rätsel.

1/10

- 30.000 Meilen unter dem Meer



Im Marianengraben ist ein U-Boot versunken.
Lieutenant Aronnaux (Lorenzo Lamas) wird mit seinem U-Boot "Argonaut III" auf Rettungsmission geschickt, kriegt jedoch zuvor seine Ex-Frau als Vorgesetzte auf's Auge gedrückt.
An Bord ist auch eine neue Erfindung, der "Oxygenator", welcher Wasser in Sauerstoff umwandeln kann.
Direkt beim ersten Tauchgang wird die Argonaut III allerdings von einem riesigen Roboter-Kraken entführt, und zu Kapitän Nemo (Sean Lawlor) in seinem U-Boot Nautilus gebracht.
Nemo hat vor, Atlantis wieder auferstehen zu lassen- und benötigt dafür den Oxygenator...

Wie unschwer zu erkennen ist, hat man sich bei Asylum hier beim Klassiker "20.000 Meilen unter dem Meer" bedient.
Als einziger halbwegs bekannter Name muss Lorenzo Lamas herhalten, den man am ehesten aus der TV-Serie "Renegade" kennt.
Man glaubt es kaum- aber die Synchro ist hier noch schlechter als in den meisten anderen Asylum-Filmen, und auch die Tricks sind auf unterem Asylum-Niveau.
Über Logiklöcher in Geschichte und Handlung der Figuren müssen wir nicht weiter reden, oder?
Alleine der Titel, welcher aus dem 11km tiefen Marianengraben 30.000 Meilen macht, sagt schon alles.
Die Nautilus beherbergt sogar einen Nachtclub mit willigen Mädels- trägt zwar nichts zur Handlung bei, soll aber wohl schön anzusehen sein.
Langweilig, vorhersehbar, katastrophal synchronisiert- und schlecht gespielt.

2/10

- Transmorphers



Eigentlich müsste das Ding "Transmorphinators" genannt werden.
Maschinen beherrschen die Erde, die letzten Menschen leben im Untergrund und bekämpfen die Maschinen.
Statt Terminatoren sind es hier eben "Transmorphers", welche sich von Flugzeugen in Kampfroboter verwandeln.
Ups, jetzt habe ich doch glatt schon die ganze Handlung erzählt.
Gut, dann werde ich gleich mit dem Rest weitermachen.
Ihr lest das hier ja öfter- aber was man sich hier mit Synchro und Sprechern erlaubt hat, ist noch deutlich unter vielen anderen Asylum-Filmen, und auch sicher unter jedem Porno.
Schon in den ersten Sekunden nervt eine extrem "coole", heisere Stimme aus dem Off, welche die Vorgeschichte erzählt, und alles überdramatisch betont.
Die Sprecher der Figuren sind da kein Stück besser- von peinlichen Pseudo-Akzenten, Quietschestimmen bis zu auch hier extrem heiseren Stimmen ist alles dabei, was nicht zur jeweiligen Person passt.
Die CGI-Blechbüchsen hat man übrigens in so manchem PlayStation 1-Spielevorspann schon in ähnlicher Qualität gesehen...
Das einzig positive am Film: Die Transform... äähh... morphers machen wenigsten keine blöden Witze, wie bei einer gewissen anderen Filmreihe. Dafür gibt's einen Punkt.

1/10

- AVH - Alien vs Hunter



Zwei Aliens verschiedener Rassen landen in der Nähe einer kleinen Stadt auf der Erde- und wollen sich gegenseitig vernichten.
Ein Reporter (William Katt) und ein Kleinstadtpolizist entdecken das abgestürzte Raumschiff- doch der Kampf der Aliens hat schon begonnen, bevor man andere Menschen warnen kann.
Blöd, dass zufällig herumlaufende Menschen für beide Alien-Rassen nur nerviger Kollateralschaden sind.
Gut, dass der Reporter einen bekloppten Kumpel hat, welcher Waffen aller Art in seiner Waldhütte hortet.
Der Kampf Mensch gegen Alien gegen Hunter beginnt...

Unschwer zu erkennen, was das große Vorbild ist. Schöne Grüße von AVP - Alien vs Predator.
Eigentlich fängt der Film sogar ganz nett an...
Der Absturz des Raumschiffes ist okay, das erste auftauchen des Aliens ebenfalls noch im Rahmen- aber danach wird es nicht nur wirr, sondern auch unglaublich billig.
Das Alien wird zunächst als eine Art Spinne gezeigt, hat später aber einen menschlich geformten Gummikörper mit Giger-ähnlichem Kopf.
Der Hunter dagegen sieht durchgehend aus wie (und ist) ein Mensch in Samurairüstung mit Taucherhelmvisier.
Tricks kommen kaum vor- meist zeigt die Kamera nur Bilder aus Sicht der beiden Ausserirdischen (Alien sieht alles in Grün, Hunter in Rot).
Der Hunter kann sich tarnen- und das war's auch schon an Effekten.
Hier wird nicht mal wirklich geschossen. Es wird mit der Waffe gefuchtelt, und kurz ein weisser Fleck vor dem Lauf einkopiert, was dann wohl der Schuss sein soll.
Die Kulissen im Alienraumschiff... werden meist von einer stark arbeitenden Nebelmaschine verdeckt, oder nur in extrem dunklen Szenen gezeigt. Manchmal wird das bild sogar beabsichtigt unscharf. Warum nur?
Die Synchro ist Asylum-üblich mies, und wird teils recht emotionslos scheinbar abgelesen.
Das selten blöde Ende reisst dann den ganzen Film so dermaßen nach unten, dass aus den im Kopf gezückten Gnadenpunkt doch nix wird.
Und warum, zum Alien, ist dieser Mist mal wieder ab 18 freigegeben? Wollte man da Blutgeile Käufer anlocken? Sorry, aber Blut und Gewalt sind nicht vorhanden.

0/10

- I am Omega



Der Großteil der Menschheit ist einem Virus zum Opfer gefallen, durch den alle zu einer Art Zombie mutierten.
Renchard (Mark Dacascos) wähnt sich schon als den letzten Überlebenden Menschen- bis er eines Tages über seinen immer laufenden Computer den Hilferuf einer Frau erhält.
Diese scheint gegen das Virus immun zu sein, hat sich aber in einer Gegend versteckt, in der es unzählige Zombies gibt...

Man kann sagen, was man will: Für eine Asylum-Produktion ist dieser Film wirklich gut gelungen.
Natürlich sind die Vorbilder ("I am Legend" und die älteren Verfilmungen der Geschichte) an allen Ecken zu erkennen, aber man wird annehmbar unterhalten.
Mark Dacascos in der Hauptrolle passt, das gesamte Setting ist gut ausgesucht, der Soundtrack ist stimmig, und sogar die etwas spärlich gezeigten Tricks und Masken gehen in Ordnung.
Durch geschickte Kamerawinkel und Schnitte hat man sich einige sonst bei Asylum-Filmen eher billig wirkende Explosionen oder Einschüsse gespart.
Das knappe Budget bemerkt man also durchaus, vor allem am Ende- aber man hat das beste daraus gemacht.

6/10


Zuletzt von Retro am So Jun 04, 2017 6:21 pm bearbeitet; insgesamt 41-mal bearbeitet
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Re: The Asylum

Beitrag von Retro am Fr März 18, 2016 7:21 pm

2008

- Street Racer (Vorbilder: "The Fast and the Furious", "The Last Ride")

- Death Race 3000



USA in naher Zukunft: Ein großes Gebiet, "Red Zone" genannt, ist als Gefängnis ausgelegt und wird nur von Schwerverbrechern bevölkert.
Genau unter der Red Zone läuft allerdings die Trinkwasserversorgung der gesamten Gegend durch...
Der irre Reaper (Raven) findet dies heraus, und plant das Wasser zu vergiften.
Die US-Regierung kriegt das allerdings mit, und aktiviert die inzwischen verbotenen "Death Races" wieder.
Rekrutiert werden hierfür ein paar ehemalige, immer noch in der Red Zone einsitzende Death Racer, deren Siegerteam man die Freiheit verspricht.
So gehen jeweils 2 Mafiosis, Ex-Marines, Nutten und Killer-Clowns an den Start, und auf die Jagd nach Punkten.
Allerdings geht's diesmal weniger um Geschwindigkeit, sondern darum, möglichst viele Insassen zu killen- wobei Raven natürlich die meisten Punkte bringt...

Hier hätte man auch beim Originaltitel bleiben können, der schlicht und einfach "Death Racers" lautet. Woran ist das wohl angelehnt...?
Bei uns bekannte Namen fehlen komplett, aber mit dem WWE Wrestler "Raven",
sowie Violent Jay und Shaggy 2 Dope, besser bekannt als durchgeknallte Rap-Clowns "Insane Clown Posse", sind immerhin in Amerika etwas bekanntere Namen dabei.
Somit dürfte auch die vorherrschende Musikrichtung im Film klar sein...
Die Synchro ist mal wieder eine mittlere Katastrophe, aber auch Kameraführung, Filmschnitt und vor allem Ausleuchtung sind hier komplett daneben.
Was die nervig oft eingesetzten verschiedenen Farbfilter sollen, wissen wohl auch nur die Macher des Films...
Die Schauspieler... gibt's nicht. Grausame Amateurdarsteller. Alle.
Um Geschwindigkeit vorzutäuschen werden die lahmen Fahrszenen oft mit höherem Tempo abgespielt, was einfach nur billig rüberkommt- und unfreiwillig komisch wirkt.
Immerhin ist die 18er Freigabe nicht umsonst- Blut, Gewalt und Splatter gibt's einiges zu sehen, meist allerdings nur das Ergebnis des Gemetzgers.
Anders gesagt: Splatterfreaks und ICP-Fans können mal ein Auge riskieren. Der Rest ignoriert diesen Film lieber.

1/10

- Earthquake in Tokio (Auch unter dem Titel "Monster" erschienen)



2003, starke Erdbeben erschüttern Tokio. So denkt man zumindest...
In Wahrheit lebt unter der Erde ein gigantisches, Oktopus-artiges Monster, welches sich seinen Weg durch die Erde nach oben arbeitet.
Zwei Amerikanische Reporterinnen sind zur selben Zeit zufällig in Tokio unterwegs, und Filmen das ganze mit ihrer Handkamera...

Kennt ihr "Cloverfiled"? Dann kennt ihr auch diesen Film.
Scheinbar war dem Deutschen Verleih der bei der Erstveröffentlichung genutzte Originaltitel "Monster" zu unrealistisch- so dass man bei der zweiten Auflage des Films eben einen Erdbebenfilm daraus gemacht hat.
Warum? Nun, das "Monster" kommt vielleicht ein paar Sekunden im Film vor. Und dann auch nur ein paar Tentakel davon...
Dass die "Erdbeben" wohl meistens mit Kamerawackeln simuliert wurden- was soll's, besser als sofort erkennbare CGI-Tricks.
Die beiden Mädels in der Hauptrolle sind nett anzusehen, und sogar halbwegs talentiert was Schauspielerei angeht.
Aber... wie üblich hat man mal wieder bei den Synchronsprechern gespart. Die Mädels gehen noch in Ordnung, immerhin passen sogar mal die Stimmen.
Alle vorkommenden Japaner dagegen... schlechter geht's kaum. Da passen weder Akzent, noch Stimmlage- noch Lippenbewegungen.
Davon mal abgesehen ist der Film sogar erträglich.
"Found Footage" Filme eignen sich offensichtlich recht gut dafür, diese nochmal als Billigversion aufzulegen- schließlich wirken schon die Original dank Handycam-Einsatz meist (gewollt) eher billig.

3/10

- Die Reise zum Mittelpunkt der Erde 2



Ein Trupp weiblicher, gut aussehender Soldatinnen soll für einen Wissenschaftler (der einzige Mann im Film, den man länger als ein paar Sekunden sieht) einen Teleporter testen.
Zu diesem zweck will er die Mädels von den USA nach Stuttgart (Warum????) teleportieren.
Natürlich geht das ganze aber schief- und die schwer bewaffneten Grazien landen irgendwo im Wald... ähhh... 600 Kilometer unter der Erde, und werden von Dinos und Riesenspinnen angegriffen.
Zum Glück hat der Wissenschaftler auch noch ein spezielles Laserbohrer-Fahrzeug in der Garage, mit dem man problemlos zum Erdmittelpunkt fahren kann...  

Auch hier hat man nur beim Deutschen Titel eine Fortsetzung aus dem Film gemacht, der Originaltitel lautet, wie beim großen Vorbild, "Journey to the Center of the Earth".
Anders gesagt: Im Jahr 2008 gab es ganze DREI Verfilmungen des klassischen Jules Verne-Stoffes.
Asylum hatte da nicht alleine diese Idee- auch wenn vermutlich die (ebenfalls miese) 3D-Verfilmung mit Brendan Fraser der Aufhänger für die anderen beiden war...
Warum Stuttgart? Vermutlich weil's besser klingt als Schlumpfhausen.
Warum nur hübsche Frauen, die NULL wie Soldatinnen wirken? Blöde Frage- damit die Zielgruppe (Männer) was zum glotzen hat.
Und sonst? Man muss wirklich sagen, es ist eine Steigerung zu den zuvor gesehenen Filmen vorhanden.
Der gesamte Cast ist erträglich. Nicht gut, aber erträglich. Die Synchro gleicht sich dem an. Kann man lassen.
Die CGI-Monster sind halbwegs in Ordnung, die Dinos aber schöner als die Spinnen.
Das Tempo des Films ist konstant hoch, es gibt keinen Leerlauf.
Und ein Rätsel der Menschheit wird hier auch gelöst: Dinosaurier schmecken wie Hühnchen!

3/10

- Der Tag an dem die Erde stillstand 2



Nachdem Klaatu überzeugt werden konnte, dass die Menschheit es wert ist zu überleben, war die Bedrohung der Vernichtung der Menschheit abgewandt.
Die Menschen änderten aber ihr verhalten trotz der nur knapp abgewendeten Vernichtung nicht, führten weiterhin Kriege gegeneinander und beuten den Planeten aus.
Es kommt, wie es kommen muss: Einige Jahre nach deren ersten Besuch tauchen auf der ganzen Welt riesige Kampfroboter auf...

Schon lustig... Der Originaltitel lautet "The Day the Earth stopped", und klingt somit eher nach einem billigen Remake mit sehr ähnlichem Titel, was man von Asylum ja auch erwartet...
Hier passt der Deutsche Titel allerdings ausnahmsweise besser- der Film ist wirklich als eine Fortsetzung aufgebaut- auch wenn die Story natürlich trotzdem fast identisch ist.
Die Hauptrolle übernimmt wieder der schon Asylum-erprobte C.Thomas Howell, welcher das ganze auch als Regisseur ordentlich rüberbringt.
Natürlich ist das Budget erwartungsgemäß der größte Schwachpunkt des Films, was sich hier hauptsächlich in den billigen CGI-Szenen wiederspiegelt.
Da der Film aber versucht, mit seiner Geschichte und den größtenteils nicht mal unbegabten Schauspielern aufzutrumpfen, halten sich diese in Grenzen.
Die Synchro ist in Ordnung, der Soundtrack richtig gut gelungen, und trotz relativ wenig Action wird es nicht langweilig.
Wer also den "üblichen" Trash erwartet könnte enttäuscht werden- der Film nimmt sich ernst, und das funktioniert in diesem Fall sogar recht gut.

5/10

- Krieg der Welten 2 - Die nächste Angriffswelle



George Herbert (C.Thomas Howell) befürchtet, dass ein weiterer Angriff der Ausserirdischen Invasoren bevorsteht.
Als dann wirklich eine zweite Angriffswelle erscheint, beschließt man zum Gegenangriff überzugehen.
Wissenschaftler konnten die Alien-Technologie vom ersten Angriff inzwischen untersuchen, und wollen diese nun ihrerseits gegen die Invasoren einsetzen.
Jetzt greifen die Menschen den roten Planeten an...

Mit "Krieg der Welten 2" haben wir nun die direkte Fortsetzung von "Krieg der Welten 3".
klingt komisch, ist aber so. Genaueres dazu weiter oben beim Vorgänger.
Das einzig positive an dieser Fortsetzung ist die wieder mit C.Thomas Howell besetzte Hauptrolle, der hier auch Regie führte.
Jetzt könnte man ja meinen, in den 3 Jahren Abstand zum akzeptablen Vorgänger könnte sich etwas an den Tricks geändert haben- und das ist auch so...
Allerdings nur zum Negativen. Schon die ersten Trickszenen sind unglaublich billig animiert und einkopiert, was sich im laufe des Films aber sogar noch deutlich verschlechtert.
Auch die "Schauspieler" ausser Howell sind wohl keine mehr, sondern eher drittklassige Laiendarsteller- mit entsprechender Synchro.

2/10

- 100 Million BC



Der ältere Wissenschaftler Dr. Frank Reno (Michael Gross), der schon am schiefgegangenen "Philadelphia Experiment" beteiligt war, plant eine Rettungsaktion für die damals verschwundenen Soldaten.
Er ist sicher, dass damals die "Eldridge" kurzzeitig in die Zeit der Saurier verschwand, weil man keinesfalls auf Menschen treffen wollte, um die Geschichte möglichst wenig zu beeinflussen.
Eine Einheit der US-Armee, welche aus freiwilligen besteht, wird bereitgestellt, um mit einem streng geheimen Zeitportal in der Zeit zurückzureisen.
Man trifft auf der Suche nach den Überlebenden auf eine Menge gefährlicher Fleischfresser, allerdings auch auf die Überlebenden.
Der Rückweg zum Zeitportal gestaltet sich schwierig- und es gibt dort angekommen Probleme:
Zum einen muss jemand zurückbleiben, um das Portal zu schließen, zum anderen gelingt es trotzdem einem großen Fleischfresser, durch das Portal in die heutige Zeit zu kommen...

Gar nicht mal so schlecht, was uns Asylum da auftischt.
Nein, wirklich gut ist auch dieser Film nicht- aber er hat doch tatsächlich ein paar gute Ansätze, eine nette Geschichte, und kann unterhalten.
Dem wilden Mix aus Stargate, und Jurassic Park - Lost World kann man fast schon eine gute Mittelmäßigkeit attestieren.
Den Titel hat man dagegen wohl nur gewählt, weil im gleichen Jahr Roland Emmerich's Blockbuster "10.000 B.C." erfolgreich im Kino lief, mit dem dieser Film aber nicht gemein hat.
Das schlimmste sind hier nicht die erwartungsgemäß schwachen (aber trotzdem Großteils ansehbaren) Tricks, oder die (in Nebenrollen eher miesen) Schauspieler, sondern die mal wieder teils katastrophale deutsche Synchro.
An bekannten Namen hat man diesmal gespart, lediglich Michael Gross ("Burt Gummer" aus den Tremors-Filmen und der Serie) sticht etwas heraus.

4/10

- 2012: Doomsday



Laut einem alten Maya-Kalender geht am 21.12.2012 die Welt unter.
Wissenschaftler haben festgestellt, dass das so stimmt.
Ausser, wenn man in einem alten Tempel in Mexiko ein Kruzifix ablegt.
Ein paar Helden machen sich auf den Weg...

Schon das große Vorbild "2012" war ja nicht gerade anspruchsvolles Kino, konnte aber mit hervorragenden Tricks und toller Besetzung punkten.
Bei Asylum kann man beides natürlich nicht erwarten... dass es aber SO extrem übel wird, hätte ich nicht gedacht.
Alleine schon die Erklärung mit dem Kreuz, welches die Welt rettet... und sonst?
In einer Szene Sonnenschein und schönstes Wetter, nach einem Kameraschwenk ist auf einmal alles düster, und ein riesiger Tornado fegt alles im Hintergrund davon.
Innerhalb 2 Sekunden, wohlgemerkt. Und solche Anschlussfehler hat der Film jede Menge.
Einkopierte Schneeflocken und riesige Hagelkörner, welche aber natürlich nichts beschädigen- bis auf ein einziges, welches eine Autoscheibe durchschlägt und einem der Darsteller den Bauch aufreisst. Ja, klar.
Der Film ist einfach nur peinlich blöd, schlecht gespielt, mies getrickst, und besteht größtenteils aus dummem, uninteressantem Gelaber über Gott und den Glauben an ihn.
Unerträglicher Scheissdreck.

0/10

- Temple of Skulls - Der Tempel der Totenköpfe



Der Abenteurer Alan Quatermain wird von Lady Anna beauftragt, ihren in Afrika verschollenen Bruder Neville zu suchen.
Dieser war seinerseits auf der Suche nach den sagenumwobenen Minen König Salomons.
Da gibt es aber auch noch den zwielichtigen Hartford, dem es nicht um Neville, sondern nur um den Schatz geht...

Der gesamte Film läuft einfach gemächlich vor sich hin, gute Schauspieler, Höhepunkte oder gar Spannung sucht man vergebens.
Was man allerdings von der ersten Minute an findet, ist eine unglaublich schlechte Synchro, mit Sprechern die völlig uninteressiert wirken- und auch meist komplett unpassend klingen.
Das DVD-Cover erinnert auf den ersten Blick (natürlich völlig unbeabsichtigt, dass der "Kristallschädel" im gleichen Jahr kam, kann nur Zufall sein...) eher an Indiana Jones,
es handelt sich hier aber um eine weitere "Quatermain"-Verfilmung, auch bekannt als "King Solomons Mines".
Die Peitsche auf dem Cover kommt im Film übrigens nicht vor. Ist eben kein Indiana Jones.
Hier kann man sich eh streiten: Natürlich war Quatermain ursprünglich zuerst da, also wohl das Vorbild für Indiana Jones. Zweiter dürfte aber einen höheren Bekanntheitsgrad haben.
Daran ändern wohl auch die beiden bekannteren Quatermain-Filme mit Richard Chamberlain nichts, welche erst nach dem Erfolg der Indy-Filme auf der selben Schiene fuhren.
Diese waren netter, unterhaltsamer Trash- beim "Temple of Skulls" dagegen passt überhaupt nichts.
Nicht witzig, nicht unterhaltsam, einfach nur schlecht und ärgerlich.

0/10

2009

- Transmorphers 3



Telefone, Antennen und Autos verwandeln sich auf einmal in Kampfroboter, welche den Menschen per Laserbeschuss das Hirn brutzeln.
Ein Polizist, ein Ex-Soldat und seine Ex-Freundin versuchen die Invasion der Transmorphers aufzuhalten- müssen jedoch schon bald feststellen, dass aus dem All weitere Transmorphers zur Erde unterwegs sind...

Nach "Transmorphers" (2007) folgt logischerweise "Transmorphers 3". Oder?
Warum man (nur in Deutschland) mal wieder Blödsinn mit dem Titel veranstaltet, dürfte klar sein- 2009 kam schließlich Transfomers 2 ins Kino, an den man wohl anknüpfen wollte...
Der Originaltitel lautet jedenfalls "Transmorphers: Fall of Man".
Wie schon der erste Film ist auch dieser eine Mischung aus den Transformers und Terminator-Filmen, auch hier gibt es nur "böse" Transmorphers, und Menschen, die gegen diese kämpfen.
Mit Bruce Boxleitner und Jennifer Rubin sind wieder halbwegs bekannte Namen dabei, und bei den Tricks hat man, bis auf die Hubschrauber-Szenen, im Vergleich zum Vorgänger ordentlich zugelegt.
Leider kann man das von der Synchro nicht behaupten, und die teils bescheuerten Dialoge passen sich diesem Niveau an.
Die oft selten dämlichen Handlungen der Darsteller und Fehler, wie das angebliche fahrerlose Transmorpher-Auto, bei dem man trotz abgedunkelter scheibe deutlich den Fahrer sieht, ziehen den Film ebenfalls runter.
Deutlich besser als der Vorgänger, aber immer noch kein guter Film.

3/10

- Paranormal Investigations 3



Seit Ellen Finley's Mann gestorben ist, geschehen immer wieder seltsame Dinge im Haus der Familie.
Vor allem Tochter Samantha wird immer wieder von Erscheinungen heimgesucht. Bruder Thomas kommt auf die Idee, mit der Videokameras alles aufzuzeichnen, um den Spuk zu dokumentieren.
Der Beweis ist schnell erbracht, doch es bleibt nicht mehr bei bloßen Erscheinungen. Also wird ein Profi angeheuert, der mit seinem Equipment anrückt.
Das scheint dem Geist allerdings nicht zu gefallen, er wird zunehmend aggressiver...

Noch bevor auch nur der zweite Teil des offensichtlichen Vorbildes "Paranormal Activity" erschien,
vermarktet man in Deutschland einen ähnlichen Film mit schon ursprünglich ähnlichem Titel als Teil 3 von "Paranormal Investigations", von dem ebenfalls Teil 2 noch nicht existiert.
Klingt verwirrend? ist es auch...
Der Originaltitel dieses Films lautet "Paranormal Entity", und dabei hätte man es auch durchaus belassen können- ist dieser doch eine Mischung aus der "Paranormal" Reihe, und Sidney J. Furie's Klassiker "Entity" von 1982.
Der hier vorkommende Geist (beziehungsweise The Asylum) weiß zumindest, was (die meist männlichen) Horrorfans wünschen.
Ergo wird schon auf dem DVD Backcover darauf hingewiesen dass die "junge, hübsche Tochter" das Ziel des Geistes ist, und sie sogar "nackt in der Badewanne" heimgesucht wird.
Wie bei Found Footage Filmen üblich, fällt die billige Optik nicht negativ auf, die wenigen Tricks gehen in Ordnung, sogar die Synchro ist diesmal recht gut gelungen- und halbwegs spannend bleibt es auch.
Das Ende wirkt allerdings etwas plump, hier wollte man wohl unbedingt etwas derberes präsentieren, und kommt mit Vergewaltigung durch einen Geist daher.
Neu ist das nicht- genau darum ging es schon im Eingangs erwähnten "Entity". In der "Paranormal" Filmwelle ist das Thema aber noch nicht so ausgelutscht, und das Original dürfte nur wenigen bekannt sein.
Besonders fies übrigens: Weder auf dem Cover, noch im Film selbst gibt es einen Hinweis auf The Asylum. Erst am Ende des Abspanns erscheint ein winziges "Copyright by Asylum".
Immerhin gehört dieser aber zu den durchaus ansehbaren Asylum-Produktionen.

4/10

- The Terminators (Cut)



Eine Raumstation über der Erde: Von hier werden die Terminators kontrolliert, welche schon über die ganze Erde verteilt sind, dort aber friedlich existieren.
Warum und wofür? Keine Ahnung, wird nicht erklärt.
Einer der Terminators in der Raumstation hat jedoch irgendwann überraschenderweise keine Lust mehr, Befehle auszuführen- und killt die Menschliche Besatzung.
Direkt danach sendet er an alle anderen Terminators den Befehl, die Erde zu übernehmen.
Natürlich regt sich auf der Erde Widerstand unter den Menschen.
Der Widerstand hat allerdings erst Erfolg, als eine Gruppe Menschen auf den geheimnisvollen Einsiedler Kurt treffen, welcher mehr über die Terminators zu wissen scheint-
vor allem auch, wie man sie mittels einer speziellen Waffe vernichten kann.
Doch ist Kurt ein Mensch? Oder einer der neuesten Terminators-Modelle, welche schon eigene Empfindungen besitzen, und somit Entscheidungen treffen können? Und: kann man ihm trauen?

Kurz bevor "Terminator: Salvation" in's Kino kam, kamen die "Terminators" in die Videotheken und Kaufhäuser.
Tricktechnisch sieht der Film zum Teil sogar recht gut aus, zumindest was die Szenen im Weltraum und generell mit Raumschiffen angeht- der Rest ist gewohnte Asylum-"Qualität".
Leider bemerkt man hier aber auch deutlich, dass "Terminators" in Deutschland einiges an Blut verloren hat, die Schnitte sind teils extrem, und daher deutlich bemerkbar.
Uncut könnten Splatter-Freaks hier durchaus ihren Spaß haben.
"Terminators" beginnt flott, lässt aber immer stärker nach, je länger er läuft- und auch die Filmfehler häufen sich.
Man sucht z.B. auf einen Firmenparkplatz mit massig Autos nach Benzin, weil selbiges ausgeht- und zapft keinen Tank ab? So nebenbei ist im Hintergrund eine Straße, auf der Autos vorbeifahren zu sehen...
Schauspieler, Dialoge und Synchro dümpeln im unteren Mittelmaß herum.
Immerhin ist der Film keine reine Terminator-Kopie, sondern geht ansatzweise eigene Wege. Originell ist er trotzdem nicht. Gut auch nicht. Aber immerhin erträglich.

3/10

- Haunting of Winchester House



Eine Familie zieht in die riesige Winchester-Villa, von der man sagt dass die Vorbesitzerin davon besessen waren das Haus regelmäßig zu vergrößern,
da dort alle Geister der von Winchester-Waffen getöteten Personen zugegen seien.
Der einzige Nachbar stellt sich als Parapsychologe vor, wird jedoch vom Ehemann nicht ernst genommen.
Es dauert jedoch nicht lange bis unheimliche Dinge im Haus vorgehen, und die Tochter von den Geistern entführt wird...

Nix neues an der Haunted-House-Front. Obwohl: Selten so miese Schauspieler gesehen. Das ist aber auch schon das einzige besondere an diesem Machwerk...
Das Winchester House sieht zudem schon in der ersten Sekunde des Films aus, wie am Computer erschaffen.
Man hält sich hier nicht lange mit der Einführung der Personen oder der Hintergrundgeschichte auf, der Spuk startet schon nach wenigen Minuten.
Allerdings ist das auch großer ein Nachteil: Statt spannend wirkt das ganze eher ermüdend, da man alle paar Minuten Geister zu Gesicht bekommt.
Von Vorteil ist es allerdings, dass der komplette Film irgendwie unterbelichtet (im doppelten Sinne) daherkommt:
Dank der fast durchgehend viel zu dunklen Szenen kann man die meist eher miesen Geister-Tricks nicht so gut erkennen.
Die Freigabe ab 18 ist nur so zu erklären, dass man die Jugend wohl davor schützen wollte, sich zu Tode zu langweilen. Brutale (oder auch nur spannende) Szenen sind hier nicht zu entdecken.

Das einzig Interessante am Film ist die Erkenntnis, dass dieser auf wahren Begebenheiten beruht- und das riesige, immer erweiterte Haus wirklich existiert.
Im Film kommt das ganze allerdings nie so groß rüber- und auch die Innenaufnahmen heben keinerlei Ähnlichkeiten mit dem realen Haus
38 Jahre lang wurde im Auftrag von Sarah Winchester von 1884 bis zu ihrem Tod 1922 ohne Unterbrechung am Haus gebaut- das Haus hat unter anderem 160 Zimmer und kann besichtigt werden.
Eine Drehgenehmigung dort war aber wohl zu teuer?
Vermutlich war damals aber wohl eher eine Geistseskrankheit von Sarah Winchester vorhanden, als reale Geister...
Wie auch immer: Die Hintergrundgeschichte ist definitiv interessant, der Film selbst eher nicht. 2 Gnadenpunkte für den wahren Hintergrund.

2/10

- Princess of Mars



Bei einem Einsatz wird Elitesoldat John Carter schwer verletzt. Darauf haben hochrangige Militärs nur gewartet.
Mit geheimer, neuer Technik wird er nicht nur sofort wiederhergestellt, sondern auch auf einem fremden Planeten teleportiert, welcher sich Mars 2.16 nennt.
Er bemerkt schnell, dass er hier über besondere Kräfte verfügt, wird aber trotzdem von einem Kriegerstamm namens "Tharks" gefangen genommen.
Diese sehen in ihm schon bald einen mächtigen Verbündeten und guten Kämpfer, so dass er in ihren Reihen aufgenommen wird.
Als die Tharks jedoch überraschend Dejah Thoris, die humanoide Prinzessin des Mars gefangen nehmen, kommen Carter Zweifel.
Er verliebt sich in die Prinzessin, und versucht zwischen Marsmenschen und Tharks zu vermitteln, was jedoch schnell zu Problemen führt...

Hier wird einem eine wilde Mischung aus "John Carter - Zwischen zwei Welten" und "Avatar" präsentiert- garniert mit aus diversen anderen Filmen geklauten Ideen.
Was dem Film hauptsächlich fehlt, ist eine Erklärung für das ganze:
Warum wird Carter zum Mars geschickt? Was soll er dort? Warum lässt er sich trotz seiner Kräfte gefangen nehmen?
Und warum flüchtet die Prinzessin nicht aus dem Käfig, dessen "Gitter" so weit auseinander liegen, dass selbst eine stark übergewichtige Gefangene durchpassen würde?
Die CGI-Effekte schwanken stark zwischen erträglich und katastrophal, die Schauspieler ebenfalls- und die Gummimasken der Tharks wackeln oft bei Bewegungen.
Die größte Katastrophe ist aber die Mars-Prinzessin. Ein einziger Gesichtsausdruck, keinerlei Schauspielerische Fähigkeit- und optisch arg verbraucht.
Vor allem wirkt sie zu alt als Liebelei für den deutlich jünger wirkenden Hauptdarsteller- der auch als einer der wenigen in diesem Film nicht komplett Schauspielerisch versagt- aber arg arrogant rüberkommt.
Die Synchro und Sprecher sind mal wieder eher übel- zumindest was die Tharks angeht. Der Soundtrack fällt allerdings positiv auf, ist durchaus passend.
Es werden auch einige Actionszenen geboten, von Kämpfen mit anderen Rassen, bis zu riesigen Spinnen und sonstigem Viechzeug.
Was dem Film vor allem gut tut, sind einige recht lockere Sprüche und Witze- er nimmt sich nicht besonders ernst. Und genau dadurch ist er zumindest irgendwie unterhaltsam.

4/10

- Final Day - Das Ende der Welt



Ein starkes Erdbeben, welches sich durch die gesamte USA zieht, ist nur der Vorbote für ein weitaus größeres Beben, das den ganzen Planeten bedroht.
Der Sprengexperte Boomer (Eriq La Salle) und die Seismologin Amy Lane (Brittany Murphy) finden heraus, dass sich die Erdplatte verschoben hat, und dort auch Risse entstanden sind.
Doch wie kann man die Zerstörung des Planeten verhindern? Und was hat das Beben überhaupt verursacht? Die Ursache scheint nicht natürlich zu sein...

Zusammen mit dem ebenfalls für oft billigsten Trash bekannten SyFy-Channel hat man sich bei Asylum an einen Erdbeben-Schocker getraut.
Herausgekommen ist, wie zu erwarten war, Trash- allerdings mit ordentlichem Tempo, mittelmäßigen schauspielern und schlechten bis erträglichen Tricks.
Am schlimmsten sind mal wieder die diversen Logiklöcher... allen voran, dass man kein wirkliches Erdbeben zu sehen bekommt, sondern es immer nur so genannt wird.
Genau genommen ziehen sich einfach nur Risse im Boden durch Stadt und Land, manchmal zerbröselt auch ein einzelnes Gebäude, oder Fenster zerspringen. Das war's aber auch schon.
Auch fällt auf, dass Erdrisse immer wieder mal fahrende Autos verfolgen- und teils sogar überholen, obwohl in der nächsten Szene bei Kamerawechsel der Riss wieder hinter dem Auto ist.
Soll wohl besonders dramatisch sein? Wirkt aber eher peinlich- vor allem da in solchen Szenen immer nur Schneckentempo gefahren wird...
Immerhin rettet das hohe Erzähltempo den Film vor dem Totalausfall, wer auf unfreiwilligen Humor steht, wird aber nicht enttäuscht. Langweilig wird's zumindest nicht!

3/10

- 2012 Supernova



Ein Stern wird instabil, entwickelt sich zu einer Supernova- und steuert auf die Erde zu.
Vorboten der Supernova sind Erdbeben und andere Naturkatastrophen, was das US-Militär in Aufregung versetzt, und zur zusammenarbeit mit anderen Ländern zwingt.
Zusammen mit einigen Wissenschaftlern entwickelt man den Plan, Atomsprengköpfe von allen teilen der Erde in den Orbit zu schießen und dort zu zünden.
Blöd nur, dass ein paar islamische Terroristen davon Wind kriegen, und die Atomwaffen haben wollen... irgendjemand hat den streng geheimen Plan offensichtlich verraten.

Klischee reiht sich an Klischee, eine ähnliche Handlung hat man schon mehrmals deutlich besser gesehen, die Schauspieler haben diesen Namen nicht verdient-
und auch alles andere ist mal wieder typisch Asylum.
Immerhin wird man hier nicht, wie bei "2012: Doomsday", durchgehend mit christlichen Dialogen zugeballert, was den Film doch gleich erträglicher macht.
Ausserdem hat man es geschafft, eine gesunde Mischung aus Dialogszenen und eher "Actionlastigen" abschnitten zu präsentieren, so dass man nicht komplett gelangweilt wird.
Was allerdings wieder Minuspunkte gibt, sind der absolut vorhersehbare Verräter, welcher komplett ohne jeden Grund handelt,
und das komplett unlogische, unmögliche, und dementsprechend auch nicht näher erklärte Ende.
Wie, zur Hölle, kann der Held der Geschichte die Explosion einer Raumstation überlebt haben- und auch noch zurück zur Erde gekommen sein?
Die verwendeten Archivaufnahmen echter Space Shuttle-Katastrophen sollte man auch noch erwähnen- soviel Geschmacklosigkeit muss bestraft werden.
Daher:

0/10

- Mega Shark vs Giant Octopus



Illegale Experimente mit einem Sonargerät bringen Wale in Alaska dazu, auszuflippen- und gegen einen riesigen Gletscher zu schwimmen.
In diesem Gletscher sind seit Millionen Jahren zwei riesige Monster eingefroren- ein Megalodon und ein gigantischer Kopffüßler, welche erstaunlicherweise wieder zum Leben erwachen...

Die Synchronsprecher sind mal wieder eine Katastrophe, von Pseudo-Cool über völlig unbeteiligt bis Möchtegern-heiser ist alles dabei- nur kein "normaler" Sprecher.
Schauspielerisch sieht es nicht besser aus, ausser Lorenzo Lamas taucht auch kein bekanntes Gesicht auf. Die CGI-Szenen passen sich den "Schauspielern" an.
Warum manche Action-Szenen wie der Hai-Angriff auf des Flugzeug komplett unscharf und extrem hektisch geschnitten sind, kann man sich auch denken- hätte anders wohl NOCH beschissener ausgesehen.
Vor allem Frage ich mich, wie ein Hai auf die Idee kommt, ein hoch am Himmel fliegendes Flugzeug mal eben wegknuspern zu wollen... vermutlich einfach weil er es, dank Asylum, kann.
Wäre der Film nur halb so lang, hätte man eventuell ein nettes, kleines Trash-Feuerwerk vor sich- aber es wird auf Teufel komm raus sinnlos gelabert, und diverse Szenen bis zum erbrechen wiederholt-
Hauptsache man kommt auf eine Laufzeit von knappen 90 Minuten. Dass man sich irgendwann nur noch langweilt, oder genervt abschaltet, scheint den Machern dabei egal gewesen zu sein.

1/10

- The Land that Time forgot



Urlauber in einem gecharterten Schiff geraten auf dem Meer in einen seltsamen Sturm, und werden durch diesen ins Bermuda-Dreieck gezogen.
Als der Sturm verschwunden ist, spielen alle Instrumente verrückt- man ist allerdings in der Nähe einer großen Insel, welche daher angelaufen wird.
Hier scheint allerdings die Zeit stehengeblieben zu sein, denn man trifft unter anderem auf ein gestrandetes Nazi-U-Boot samt Besatzung, und monströse Dinosaurier.
Um auf dieser Insel zu überleben, und am besten auch noch von ihr zu entkommen, müssen alle dort gestrandeten zusammenarbeiten...

Auch wenn man zu Beginn des Films versucht, neue Wege zu gehen, bzw zu erzählen, ist er doch ganz klar als schlechteres Remake des 1975'er Klassikers "Caprona - Das vergessene Land" zu erkennen.
Beide Filme basieren lose auf Edgar Rice Burroughs Roman "The Land that time forgot", was auch der Originaltitel der 1975'er Verfilmung ist.
Man kann beide Verfilmungen getrost als Trash bezeichnen- trotzdem sind sie natürlich (alleine schon Zeitbedingt) stark unterschiedlich in ihrer Machart.
Während "Caprona" (bis auf die starren Flugsaurier) auf durchaus gut anzusehende, zu dieser Zeit übliche "Gummimonster" setzt, muss man sich hier über zwar annehmbar animierte, aber schlecht einkopierte CGI-Effekte ärgern.
Leider gibt es auch viele kleine Negativpunkte, die man einfach nicht übersehen kann-
wie z.B. der abgestürzte Pilot, welcher schon "genau ein Jahr und zwei Monate" auf der Insel lebt, aber saubere und gut erhaltene Kleidung trägt- und seine Fliegerbrille immer auf dem Kopf hat.
Am schlimmsten sind aber die Deutschen, bzw deren Darstellung:
Ein offensichtliches WW II U-Boot mit einer aus schauspielerischen Versagern bestehenden Besatzung mit bescheuerten Dialogen- und als einzige haben sie auch katastrophale Synchronsprecher abbekommen.
Das fällt besonders auf, da die Synchro hier ansonsten recht gut geworden ist, was man bei Asylum-Filmen ja nicht unbedingt als Standard erwarten kann.
Scheinbar fanden es sowohl die Asylum-Macher, als auch die Synchronsprecher lustig, die Deutschen als Volldeppen darzustellen. Passt nur leider überhaupt nicht zum Rest des Films.
Mit Timothy Bottoms und (mal wieder) C.Thomas Howell sind auch etwas bekanntere Namen dabei.

3/10


Zuletzt von Retro am Sa Apr 22, 2017 8:08 am bearbeitet; insgesamt 6-mal bearbeitet
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Re: The Asylum

Beitrag von Retro am Do Mai 05, 2016 11:49 pm

2010

- Sinbad's Abenteuer



Ein Öltanker des Geschätsmannes Sinbad (Patrick Muldoon) wird gekapert, die Täter wollen ein hohes Lösegeld und drohen mit einer Bombe.
Sinbad macht sich höchstpersönlich auf den Weg, um sein Schiff zurückzubekommen.
Kaum mit dem Hubschrauber in Sichtweite angekommen, stürzt dieser jedoch wegen einem mysteriösen Unwetter ab- und der Öltanker wird von einem Riesenkraken in die Tiefe gezogen.
Die Überlebenden können sich auf eine unbekannte Insel retten, wo sie auf Riesenkrebse und sonstiges Viechzeug, aber auch auf Eingeborene stoßen, welche Sinbad als den Retter der Menschheit ansehen.
Nun haben Sinbad und die anderen Überlebenden drei Probleme:
Eine scheinbar sinkende Insel, diverse Monster- und den Tanker auf dem Meeresgrund- dessen Ladung alles Wasser auf der Erde für immer verseuchen könnte...

Soso, dieser Sinbad, seines Zeichens Geschäftsmann, ist also (laut Cover) der wahre Prinz von Persien. Aha.
Das Cover zeigt den Helden der Geschichte (und ein Mädel) mit Modernen Feuerwaffen, während im Hintergrund allerlei klassisches Monstergetier zu sehen ist.
Seltsame Mischung? Ja. Funktioniert das? Nein. Wundert das jemanden bei einem Asylum-Film?
Man kriegt, was man von Asylum erwartet. Katastrophal schlechte CGI wohin man blickt: Monster, Regen, Wasser, Hubschrauber- alles billigst aus dem Rechner.
Der halbwegs bekannte Hauptdarsteller ist in Ordnung, Bo Svenson taucht auf noch auf- die unbekannten anderen sind zumindest erträglich, die Synchro brauchbar.
Manche Idee ist auch nicht mal übel- z.B. die Erklärung warum man diese "Insel" nicht kannte- aber die Umsetzung des ganzen ist dermaßen übelst billig, dass man keine Freude daran haben kann.
Wer will, darf sich aus dem Namen des Helden eine Erklärung zu diesem Film basteln: "Sin" und "Bad".

1/10

- Mega Shark vs Crocosaurus



Bei Sprengungen in einer Diamantenmine im Congo wird ein extrem schlecht animierter und unscharf einkopierter, riesiger "Crocosaurus" befreit, welcher auch gleich hunderte Eier ablegt.
Gleichzeitig greift ein extrem schlecht animierter und unscharf einkopierter Megalodon im Meer ein Kriegsschiff an, und versenkt dieses.
Offensichtlich hat dieser den Kampf gegen den Giant Octopus aus dem Vorgängerfilm überlebt- und wittert nun sein nächstes Mittagessen- nämlich Crocosaurus-Spiegeleier. Oder so.
Nebenbei versucht natürlich auch das Militär mit Hilfe eines "Experten für Monster" etwas gegen die beiden CGI-Viecher zu unternehmen.
Dumm nur, dass man zumindest dem Megalodon nicht mit konventionellen Waffen entgegentreten kann- denn dieser hat unter anderem ein Atom U-Boot gefressen...

Nix neues an der Asylum-Front. Der Film setzt sowohl in Handlung als auch Qualität direkt an "Mega Shark vs Giant Octopus" an.
Immerhin spart man sich aber diesmal die ständigen Wiederholungen mancher Szenen, und auch die Dialoge sind ein wenig erträglicher geworden.
Ansonsten: CGI-Viecher, CGI-Hubschrauber, CGI-Schiffe, CGI-Explosionen, Unschauspieler, miesest mögliche Effekte generell- aber immerhin halbwegs anständige Synchro.

2/10

- Paranormal Investigations 2



Ein Team an paranormalen Vorkommnissen interessierter Forscher wollen auf dem Gelände, auf dem das Haus des 1994 hingerichteten Massenmörders John Wayne Gacy gestanden hat, Kontakt zu seinem Geist aufnehmen.
Das echte Gacy-Haus wurde nach seinem Tod komplett abgerissen, und ein neues auf dem Gelände errichtet.
In diesem bringt das Team nun diverse Kameras an, versucht mit Seancen Kontakt zu kriegen, und schleicht mit diversen Gerätschaften in jeder finsteren Ecke des Hauses herum.
Zunächst ohne Erfolg- bis einer des Teams auf einer Tonaufnahme die Worte "Kiss my Ass" vernimmt- was die letzten Worte Gacy's vor seiner Hinrichtung waren.
Dadurch angespornt, versucht man noch intensiver Kontakt zu kriegen, und schon bald kommen langsam Angst und Panik auf...

Das Vorbild ist ganz klar die "Paranormal Activity" Serie, welche eine ganze Reihe ähnlicher Filme nach sich zog- unter anderem auch den ersten "Paranormal Investigations", der aber auch nur in Deutschland so genannt wurde.
Der Originaltitel dieses Films lautet schlicht und einfach "Gacy House", welcher hier als Untertitel fungiert.
Diese Art Film (Found Footage, also mit wackeliger Handkamera gedrehte, angeblich echte Aufnahmen) eignet sich natürlich sehr gut, wenn man nur wenig Budget zur Verfügung hat.
Auch mit einem theoretischen Millionenbudget sollen solche Filme ja möglichst billig, also realistisch aussehen.
Rein optisch ist das ganze daher auch recht gut gelungen, viele Effekte gibt es nicht, die wenigen Geister-Erscheinungen kann man durchaus ansehbar nennen.
Die Schauspieler gehen insofern auch in Ordnung, da sie ja einfach nur normale Typen darstellen sollen, welche an Geistererscheinungen interessiert sind.
Die Synchro ist immerhin größtenteils erträglich, krankt aber stark daran, dass sie qualitativ schon wieder zu gut ist, um wirklich mit den Mikrofonen vor Ort aufgenommen worden zu sein.
Eine gewisse Grundspannung ist auch durchaus vorhanden, alleine die Idee nicht mit "irgendeinem" Toten, sondern mit dem Geist von John Wayne Gacy Kontakt aufzunehmen, ist natürlich nett.
Nur mit der Logik hapert es leider von der ersten Minuten an.
Alleine die Fragen der Parapsychologen: "Wurden in diesem Haus Kinder umgebracht?", "Wurden hier die Leichen toter kinder versteckt?"
In einem nach Gacy's Tod komplett abgerissenen und neu gebauten Haus? Diese Erklärung hätte man sich am Anfang des Films vielleicht einfach sparen sollen...
Und generell ist es der Spannung natürlich mal wieder nicht sehr förderlich, dass man schon im Vorspann erfährt dass keiner des Teams überlebt hat.
Besonders fies übrigens: Weder auf dem Cover, noch im Film selbst gibt es einen Hinweis auf The Asylum. Erst am Ende des Abspanns erscheint ein winziges "Copyright by Asylum".
Immerhin gehört dieser aber zu den durchaus ansehbaren Asylum-Produktionen.

Warum man den 2010 gedrehten "Gacy House" in "Paranormal Investigations 2" umbenannt hat,
während man aus dem schon 2009 gedrehten "Paranormal Entity" ein "Paranormal Investigations 3" gemacht hat, bleibt aber ein Rätsel...

4/10

- Mega Piranha



Bei genetischen Experimenten mit Piranhas ist etwas schiefgegangen.
Die Fischleins wachsen ununterbrochen, und mit ihnen natürlich auch ihr Hunger.
Zunächst werden nur Menschen gefressen, bald aber auch ganze Boote oder Hubschrauber...
Jetzt kann nur noch der Ultracoole Einzelkämpfer "Fitch" helfen, welcher zusammen mit einer Wissenschaftlerin auf die Piranhas angesetzt wird.

Es ist bestimmt Zufall, dass im selben Jahr Alexandre Aja's Edeltrash-3D-Remake von Roger Corman's "Piranhas" halbwegs erfolgreich im Kino lief...
Zufällig gibt es hier eben auch Piranhas, nur eben in "Mega", was ganz schön groß ist. Übrigens ebenfalls wahlweise in 3D. Was'n Zufall!
Schauspieler? Kann man nicht wirklich so nennen, es kommen aber echte Menschen vor.
Besonders negativ fällt die Silikon-Wissenschaftlerin auf, deren einziges "Talent" wohl in der gut gefüllten Bluse steckt.
Dialoge? Gibt es. Von katastrophal über einfach nur doof bis lächerlich-lustig.
Synchro? Vorhanden. Katastrophal. Unpassende Stimmen, noch schlimmere Pseudo-Akzente- und nervigste Pseudo-Coolness.
Tricks? Billig, wie üblich alles absolut katastrophal. Das drumherum wie Hubschrauber und Explosionen sind sogar NOCH schlechter als die Piranhas selbst.
Trash-Faktor: Gigantisch! Der Film kann Trash-Fans durchaus Spaß machen- alleine schon, weil das Tempo von Anfang an sehr hoch angelegt ist.
Wer braucht schon eine Story, oder eine vernünftige Einführung der Charaktere? Das hätte hier nur gelangweilt.
Piranhas, die komplette Schiffe fressen, in Kamikaze-Manier in Gebäude springen, oder sogar explodieren, sind doch viel cooler!
Alleine die Szene, in der Fitch die Piranhas am Boden liegend reihenweise weg kickt ist göttlich...
Daher eine reine Trash-Wertung:

7/10

- Airline Disaster



Ein hochmodernes Flugzeug:
Neo-Nazis entführen die Familie des Piloten um ihn zu erpressen, und Terroristen an Bord wollen per Flugzeug-Entführung die US-Präsidentin erpressen.
Mittendrin ist eine Spezialagentin unerkannt an Bord. Na so ein Glück...

Hurra, eine Asylum-Produktion ohne seinerzeit aktuelles Vorbild, und ohne bekannte Darsteller.
Da könnte man ja meinen, dass man dann Geld für Drehbuch und Effekte übrig hat, oder? Könnte man meinen...
Man nimmt einfach eine Prise Stirb langsam, eine Handvoll Air Force One und ein wenig Airport, garantiert ohne eigene Ideen- fertig ist der neue Film.
Keine Ahnung wie die sowas schaffen- aber die CGI-Tricks sind in diesem Film noch schlechter als in allen bisherigen Filmen- und kommen hier gehäuft vor.
Andere Firmen entwickeln sich weiter, Asylum wird schlechter. Muss man auch erst mal schaffen.
Die Schauspieler sind katastrophal, die Story langweilig und öde erzählt, die Locations billigst und unglaubwürdig, die Synchro unterstes Niveau- hier passt wirklich gar nichts.

0/10

- Sherlock Holmes



London: Der einzige Überlebende eines Schiffsunglücks berichtet von einem Riesenkraken, der das Schiff versenkt haben soll.
Klingt unglaubwürdig- zumal das schiff eine mysteriöse Ladung transportierte... Ein Fall für Sherlock Holmes und Dr. Watson!
Es dauert nicht lange, da rennt ein Dinosaurier durch London- und es ist Gewissheit: Irgendwoher sind wirklich Monster aufgetaucht...

Als "richtiger" Sherlock Holmes-Film fällt dieser gnadenlos durch... als reiner Unterhaltungsfilm kann er aber durchaus punkten.
Schauspieler und Synchro passen, vor allem Holmes und Watson sind wirklich sehr gut getroffen.
Der Film hat Witz und erträgliche Effekte- der Saurier sieht sogar fast ZU gut aus, wenn man die Auflösung des ganzen bedenkt, und langweilig wird's auch nie.
Negativ würde ich jetzt nur den Soundtrack werten, welcher z.B. in der Szene an der Klippe dermaßen auf dramatisch macht, dass es schon nervt.
Ansonsten muss man eben mit Riesenkraken, Drachen und Dinosauriern, sowie einem Kräftestärkenden Stahl-Anzug leben-
alles andere als ein "typischer" Holmes, vollkommen unlogisch und überdreht, aber durchaus unterhaltsam.
Hier muss ich allerdings über die DVD selbst meckern. Zumindest die Deutsche Tonspur schwankt teils extrem in der Lautstärke.
Und das bei einem der wenigen Asylum-Filme, in dem sogar die Synchro gelungen ist...

6/10

- Titanic 2



100 Jahre nach dem Unglück der Titanic sticht der direkte Nachfolger in See, die Titanic II.
Es wird die selbe Route gefahren, und , kaum zu glauben: Durch die globale Erderwärmung rutscht ein riesiger Eisberg ins Wasser, und wird durch einen Tsunami in Richtung Titanic II getrieben.
Jetzt ratet mal, was dann passiert... und ob es genug Rettungsboote gibt.

"Gib Zunder bis die Wale kotzen!"
Die Dialoge sind ebenso grausam wie die Synchro- und natürlich auch die schauspielerischen Leistungen aller beteiligten.
Regisseur und Hauptdarsteller Shane Van Dyke scheint hier nicht nur in allen Belangen unfähig, sondern gibt Darstellerisch auch noch einen kompletten Unsympathen.
Um so erstaunlicher, dass er vor diesem Film den durchaus erträglichen "Paranormal Entity", welcher bei uns als "Paranormal Invatigations 3" erschien, gedreht hat.
Ich frage mich, ob hier auch nur eine Szene mit Schiffen, Eisbergen, Hubschraubern, Flugzeugen oder auch nur Schnee NICHT aus einem altersschwachen Computer kommt... ich glaube aber nicht.
Alle Szenen im inneren des Schiffes sind so gedreht, dass man entweder nicht aus den Fenstern schauen kann- oder diese sind, bei Nahaufnahmen, einfach komplett mit Holzrolläden verkleidet.
Ja, sogar auf der Brücke- und natürlich erst recht im Notfall. Man könnte ja sonst einen Eisberg sehen... oder eher Studiowände.
Ausserdem frage ich mich, welches Schiffsbaumeister Betonwände und Stufen im inneren verbauen würde...

Nee, echt nicht.

0/10

- 6 Guns



Selina Stevens muss mit ansehen, wie 5 Revolverhelden ihren Mann und ihre beiden Söhne töten.
Danach wird sie von jedem der Männer vergewaltigt. Der letzte soll sie am Ende töten, doch er lässt sie am Leben.
Seelisch gebrochen und zur Trinkerin geworden, lernt sie eines Tages den Revolverhelden und Kopfgeldjäger Frank kennen, dessen Bekanntschaft sie aufrüttelt, und an Rache denken lässt.
Selina bittet Frank, ihr das Schießen beizubringen...

Wer schon mal den John Wayne Klassiker "Der Marshal" gesehen hat, oder zumindest das 2010'er Remake der Coen Brothers, "True Grit", kann sich diesen Film sparen.
Ansonsten gilt:
"6 Guns" ist ordentlich gefilmt, passabel ausgestattet, erträglich (Selina) bis gut (Frank) besetzt- und sogar die Synchro ist annehmbar.
Dummerweise liefert man hier nur eine beinahe 1:1 Kopie ab, die komplett unnötig ist. Hätte man wenigstens eine art "Fortsetzung" daraus gemacht...
Bleibt aber die Frage, warum "6" Guns. Die Bösewichte sind jedenfalls nur zu fünft- und Selina nicht alleine.
Und jetzt das lustige: Regisseur des Films ist Shane van Dyke. Schon mal gehört/gelesen? Schaut mal ein Review über diesem...

5/10

- 2010: Moby Dick



1969: Kapitän Ahab ist mit seinem U-Boot im Eismeer unterwegs, als man glaubt, ein neuartiges russisches U-Boot entdeckt zu haben.
Die Entdeckung entpuppt sich jedoch als Wal, der sich Ahab's Boot mal eben schnappt, damit zur Oberfläche schwimmt, das Eis durchbricht, und das Boot auf's Eis fallen lässt.
Dann krabbelt das Vieh auf das Eis, guckt sich das Boot rundherum an,  knuspert mal eben die hälfte davon weg- und verschwindet wieder im Wasser.
Dumm nur, dass in der Mitte die Kommandozentrale des Bootes lag- in der Kapitän Ahab eingeklemmt war.
Neben dem ganzen Blech knusperte der Wal daher auch das linke Bein vom Käpt'n weg.
2010: Kapitän Ahab, mit einem Metallbein ausgestattet, hat das Supermoderne U-Boot Pequod gestohlen, um damit den Wal zu jagen, der sein Bein gefuttert hat...

Gregory Peck, der die Hauptrolle in der 1956'er und wohl besten Verfilmung das Themas hatte, würde sich beim sichten diese Machwerks übergeben müssen.
Barry Bostwick als Ahab hat hier wohl endgültig seinen Tiefpunkt erreicht,
und Renee O'Connor hat nach dem immerhin akzeptablen Boogeyman 2 wohl Lust gehabt, ihr Niveau komplett abzugeben.
Der Rest der Schauspieler ist unbekannt- und einfach nur schlecht.
Die miserabel getricksten, jederzeit als solche erkennbaren CGI-Szenen sind schon ärgerlich genug, aber nein, man muss ja noch eins draufsetzen,
und in manchen Szenen die Tricks komplett unscharf in den Film einkopieren.
Ach ja...: Der Wal ist 150 meter lang, weicht trotzdem elegant Torpedos aus, verdrängt beim aus dem Wasser springen und wieder eintauchen kaum Wasser,
brüllt beim Angriff wie ein Löwe und, wie schon erwähnt, klettert auch mal aufs Land und sogar auf Berge, wenn da lecker Futter herumläuft.

Für die nächste Trashfilm-Party die perfekte Wahl! Nur keinen "ernsthaften Monsterfilm" erwarten...

2011

- Born Bad (Cut)



Rebellierende Tochter aus gutem Hause zieht mit Vater und dessen neuer Frau in ein abgelegenes Haus fernab der Großstadt.
Da Tochter nicht mit Mutter klarkommt, setzt sie sich ins Auto und verzieht sich.
Sie lernt schon bald einen jungen Mann kennen, welcher sich aber als Psychopath entpuppt...

Kennt ihr "Fear - Wenn Liebe Angst macht"? Da haben Mark Wahlberg und Reese Witherspoon einen unglaublich spannenden, toll gespielten Thriller abgeliefert.
"Born Bad" ist exakt das gleiche. Nur in gaaaanz schlecht.
Mies gespielt, unglaubwürdig, schlecht synchronisiert, mit peinlichsten Dialogen ausgestattet- und in der deutschen Fassung auch noch geschnitten.
Nicht nur Gewalt, auch jede Szene mit Alkohol oder Drogen- und sogar Schimpfwörter hat man hier gekürzt oder ganz entfernt.
Trotzdem pappt eine FSK 18 Siegel drauf. Einfach nur lächerlich, dieser Vollmüll.

0/10

- 11/11/11 - Das Omen kehrt zurück (Cut)



Familie Vales ist gerade umgezogen, und kaum angekommen fallen schon die mehr als seltsamen Nachbarn auf.
Es dauert nicht lange, da gibt es die ersten Toten, während der elfte Geburtstag von Sohn Nat immer näher rückt.
Diverse Gruppierungen von militanten Christen bis zu Satanisten sind davon überzeugt, dass Nat an seinem elften Geburtstag zum Antichristen wird...

Welch Zufall- im selben Jahr lief 11-11-11 im Kino, inhaltlich lief dieser allerdings anders ab.
Nun also 11/11/11, welcher zwar "rein zufällig" ähnlich klingt, inhaltlich aber eher ein schlechtes "Omen"-Plagiat darstellt- damit das auch der letzte Depp merkt, lautet der Untertitel "Das Omen kehrt zurück".
Zur schlecht geklauten Story passen die schlechten Darsteller, die schlechte Synchro, die schlechten Tricks und die generell billige Optik.

1/10

- Der Exorzismus der Anneliese M.



Ein angeblich realer Fall aus Deutschland:
Anneliese M ist vom Teufel besessen. Oder auch von Kaiser Nero. Oder Adolf Hitler. Diese drei werden jedenfalls bei ihr "diagnostiziert".
Ärzte, Priester, und andere schlechte Schauspieler versuchen Anneliese zu helfen, unterstützt von katastrophaler Wackelkamera und der schlechtesten bisher bei Asylum gehörten Synchro.

Dreck!
Mag ja sein, dass es einen solchen Fall wirklich gegeben hat- und dieser Rätselhaft war.
Dreck!
Ist also bestimmt Zufall, dass einzelne Szenen offensichtlich aus "Der Exorzist" (welcher 3 Jahre vor diesem angeblich echten Fall gedreht wurde) oder "Emily Rose" nachgestellt wurden.
Dreck!
Hier stimmt einfach wirklich gar nichts- alleine die Dialoge: Nach 2 Jahren Exorzismus und ärztlicher Behandlung fragt ein Arzt wirklich immer noch "Warum macht sie das"? Ernsthaft?
Dreck!
Wirklich alle Darsteller sind katastrophal schlecht- aber besonders Anneliese selbst ist kaum zu unterbieten.
Dreck!
Der angebliche "Arzt" wirkt übrigens eher wie der nette Urbayer aus der Kneipe nebenan- und benimmt sich auch so. Einer muss ja den Quoten-Bayern spielen, es wird ja auch München erwähnt.
Dreck!
Sagte ich schon "Dreck"?
Dreck!

0/10

- 200 Mph



Die Brüder Rick und Tom fahren illegale Straßenrennen.
Der Champion der illegalen Rennfahrer ist ein Drogendealer, vor dem sogar die Polizei kuscht.
Bei einem rennen zwischen Tom und dem ultra-krass-coolen Dealer passiert ein Unfall, bei dem Tom stirbt.
Nun will Rick sich rächen. Warum und wofür? Egal. Wie: Indem er den Drogendödel beim rennen besiegt.
Hilfe kriegt er von seiner Mutter, welche Stripperin in der Drogentreff-Bar ist,
einem ultra-krass-coolen mexikanischen Rennfahrer der auf gepimpte Frauenautos steht- und einer hübschen Mechanikerin.

Was für ein Rotz. Dagegen sind die offensichtlichen Vorbilder, die Fast & Furious-Filme, wirklich Oscarverdächtig.
Weder Sinn noch Verstand, aber Hauptsache den ganzen Film durch extrem "coole" Dialoge, und jedes Klischee dass man sich nur Vorstellen kann mitnehmen.
Echte Rennszenen sind Mangelware, auch wenn viele echte Autos vorkommen.
Diese werden allerdings meist ziemlich langsam durch die Gegend gefahren, und so getan als wäre das schon schnell genug für ein Rennen- während im Hintergrund die Gebäude gemächlich vorüberziehen.
Manchmal lässt man auch einfach den Film schneller ablaufen, um das "Renn"Tempo zu erhöhen.
Und immer wenn was passiert, sieht man extremst schlecht getrickste CGI-Karren, die den Originalfahrzeugen teils nicht mal besonders ähnlich sehen.
Schauspieler? Katastrophe. Dialoge? Aua... Synchro? Naja.
Wenn es wenigstens viele, und somit abwechslungsreiche schöne Autos wären- aber hier gibt es ausschließlich Plastik-Reiskocher.
Der letzte Punkt ist natürlich Geschmackssache, aber zumindest ich kann mit diesen Plastikkarren mit Miniaturmotoren bei einem solchen Film gar nichts anfangen.
Hubraum statt Spoiler!

0/10

- Eiszeit - New York 2012



In Island bricht ein großer Vulkan aus, was dazu führt, dass sich ein riesiger Gletscher in Richtung Amerika bewegt.
Das Wetter spielt verrückt, eine neue Eiszeit naht. Das Militär will eine Atombombe auf den Gletscher werfen, um ihn zu stoppen.
Mittendrin versucht eine Familie mit dem Auto zu entkommen.

Die meiste Zeit wird im Auto gesessen und gelabert. Was bietet der Film sonst noch?
Schlechte CGI Hubschrauber und Flugzeuge, schlechte CGI Explosionen und sonstige Effekte, schlechte Schauspieler, bescheuerte Dialoge,
komplett unlogisches verhalten der Personen, ein Drehbuch voller schwachsinniger Ideen, ein Autounfall der offensichtlich ohne Insassen gedreht wurde...
Einfach nur ärgerlich.

0/10

- 2012 Zombie Apocalypse (Cut)



Der Großteil der Erdbevölkerung hat sich durch ein Virus in Zombies verwandelt.
Eine Gruppe nicht infizierter Menschen macht sich auf den Weg durch die Städte der USA zur Küste- denn dort soll es einen US-Stützpunkt geben, auf dem sich Überlebende sammeln.

Ving Rhames im Kampf gegen Zombies? Klingt doch zumindest mal nach ordentlich Action!
Die Story selbst ist natürlich schon übelst ausgelutscht, und von Anfang an denkt man bei diesem Film an "The Walking Dead".
Ein kurze Erklärung am Anfang, und schon ist man mitten drin- und der erste Zombie-Angriff startet auf unsere Gruppe überlebender.
Immerhin sehen manche Zombies wirklich schön fies aus (andere dagegen eher peinlich), Splatterszenen gibt es einige, wenn auch natürlich alles nur CGI, und in Deutschland cut.
Das Tempo ist hoch, die Schauspieler schwach, die Dialoge erwartungsgemäß eher dämlich- aber immerhin ist die Synchro erträglich.
Die Logiklöcher sind allerdings mal wieder unglaublich- alleine was den Pfeil-Vorrat der Bogenschützen angeht, oder das sehr unterschiedliche verhalten der Zombies.
Am Ende gibt es noch eine (mies animierte) Überraschung- auch nicht alltäglich in einem Zombie-Film.
Zombie-Fans können also durchaus Spaß an diesem Film haben, am besten natürlich uncut, aber auch in der cut-Version ist noch einiges an Splatter zu sehen.

4/10

- Thor - Der Allmächtige



Der böse Loki versucht, die Götterwelt Asgard, und den mächtigen Hammer Odins zu übernehmen.
Es gelingt ihm auch, Odin zu töten, doch dieser wirft kurz vor seinem Tod den Hammer durch ein Portal in die Menschenwelt, unsere Gegenwart.
Thor folgt mit einer befreundeten Walküre dem Hammer in unsere Welt, Loki aber natürlich auch...

Mich wundert ja, dass hier überhaupt noch Schauspieler vorkommen, so künstlich wie hier alles aussieht.
Der Film scheint fast komplett aus richtig schlechten CGI und gemalten Hintergrundbildern zu bestehen.
Asgard besteht ansonsten natürlich nur aus Wäldern, und unsere Welt größtenteils aus schmierigen Hinterhöfen, für die man wohl keine Drehgenehmigung brauchte.
Thor ist ne peinliche Vollpfeife, die erst halbwegs loslegt, als er in der Menschenwelt herumballern darf, und Loki sieht aus wie ein an Blutarmut leidender Vampir.
Das große Problem: Der Film nimmt sich komplett ernst. Kein Joke, kein "lustiger" Trash, nichts dergleichen.
Dafür Logiklöcher, schlechte Darsteller, noch schlechtere Effekte- aber immerhin eine annehmbare Synchro. Dafür gibt's aber trotzdem keinen Punkt, ist ja schließlich kein Hörspiel.

0/10

- Haunting in Salem (Cut)



In der Kleinstadt Salem kommt der neue Sheriff mit seiner Familie an, welche ein großes, altes Haus beziehen- das scheinbar eine unheimliche Vorgeschichte hat.
Der leicht zurückgebliebene Hausverwalter gibt schon am ersten Tag einen Hinweis darauf- und wird in der Nacht tot aufgefunden.
In den nächsten Tagen geschehen immer mehr merkwürdige Dinge im Haus- und ein unbekannter schreibt der Tochter seltsame Mails.
Salems neuer Gesetzeshüter forscht ein wenig nach- und erfährt, dass die vorherigen Bewohner des Hauses allesamt unter seltsamen Umständen ums Leben kamen.
Als er von den alten Hexenprozessen in Salem erfährt, wird ihm langsam klar was hier vorgeht...

Ist das sicher ein Asylum Film?
Die Schauspieler sind in Ordnung. Die Dialoge sind nicht komplett bescheuert. Die Synchro ist absolut im grünen Bereich.
Klar, die Story ist nichts neues, gab es schon mehrfach- aber das ganze wird wirklich überraschend gut dargeboten, selbst die F/X sind ordentlich gestaltet.
Es gibt ein paar nette Schockeffekte, mit Gewaltdarstellung wird sich aber generell zurückgehalten- wobei ich die Uncut-Version nicht kenne.
Mal von der Frage abgesehen, warum das Haus immer wieder an neue Bewohner vergeben wird obwohl dort alle sterben, gibt es nicht mal grobe Logiklöcher.
Ein routinierter Genrebeitrag, der gut genießbar ist, dem geneigten Horrorfan nichts neues zeigt- aber absolut nicht nach "Typisch Asylum" aussieht. Auch nicht übel.

7/10

- Dragon Crusaders



Mittelalter. Einige Kreuzritter retten ein Dorf vor angreifenden Piraten, müssen daraufhin jedoch von überlebenden erfahren dass eine junge Frau aus dem Dorf entführt wurde.
Dummerweise wird nicht erwähnt, dass diese eine Art Hexe ist, und als solche spezielle übernatürliche Kräfte besitzt...
Die Ritter finden das verlassene Piratenschiff, und retten die Frau- welche allerdings zuvor das Schiff, und alle die es betreten, verflucht hat.
Nach und nach verwandeln sich die Ritter durch den für die Piraten gedachten Fluch in gefährliche Monster- je reiner die Seele des jeweiligen Ritters, desto länger dauert die Verwandlung.
Viel Zeit bleibt somit nicht, den Fluch zu brechen- und helfen kann nur der böse Zauberer "Schwarzer Drache"...

Der Großteil des Budgets für diesen film scheint in die Tricks geflossen zu sein- die Drachen und Gargoyles sehen für eine Asylum-Produktion einigermaßen annehmbar aus.
Kein vergleich mit Hollywood-Produktionen natürlich, aber doch zumindest annehmbar. Wobei zum Ende des Films die Tricks etwas billiger wirken- Geldknappheit?
Wo spart man, wenn man halbwegs ordentliche Tricks zeigen will? Na, an den Schauspielern natürlich.
Diese schwanken zwischen gerade mal erträglich und komplett unbegabt, die Synchro geht immerhin größtenteils klar.
Dafür hat man hier wohl beim Filmschnitt geschlampt, die Szene mit dem Gargoyle im Anflug auf das Boot ziemlich zu Beginn ist gleich zweimal enthalten, direkt hintereinander- wirkt jedenfalls nicht beabsichtigt...
Das schlimmste sind aber wohl die Locations.
Vom sorgfältigst gemähtem Golfplatz-Rasen, bis hin zum Endkampf in verdächtigen nach stillgelegtem Kohlebergwerk aussehenden Stollen kriegt man hier so einiges zu Augen,
was irgendwie nicht so ganz in eine Fantasy-Geschichte passen will.

3/10

- Die drei Musketiere



Die NSA-Agentin D'Artagnan kann einen Plan zur Ermordung des US-Präsidenten aufdecken, welcher nebenbei den dritten Weltkrieg auslösen könnte.
Zusammen mit drei Spionen, welche unter dem Decknamen "Die drei Musketiere" agieren, versucht sie die Hintermänner ausfindig zu machen.
Allerdings kriegen sie hierbei gegensätzliche Informationen zugespielt, so dass ungewollt ein Passagierflugzeug von der Gruppe abgeschossen wird.
Nun werden sie von allen Seiten gejagt- und müssen versuchen, ihre Unschuld, und die absichtlichen Fehlinformationen zu beweisen...

Drei Musketiere? Eigentlich eher "Drei Engel für Charlie". Oder so. Natürlich in billig.
Machen wir es kurz: Typisches Asylum-Niveau mit miserablen CGI-Effekten, allgemein in allen Punkten deutlich unter dem Durchschnitt eines "normalen" Films.
In diesem Fall aber zumindest unterhaltsam. Auch die Köpfungs-Szene mittels Hubschrauber kurz vor Ende ist schon wieder so schlecht, dass sie Spaß macht.
Doof. Aber eben unfreiwillig komisch-Doof.

3/10

- The Amityville Haunting



Eine Familie bezieht ein angebliches Spukhaus.
Der Sohn filmt vom ersten Tag an alles noch so belanglose mit seiner Handkamera, und die Tochter findet einen imaginären Freund in ihrem Zimmer.
Um zu beweisen, dass dort niemand sonst ist, werden überall im Haus Überwachungskameras installiert, welche jedoch das genaue Gegenteil beweisen...

Paranormal Amityville? Amityville Activity? Irgendwas in der Art jedenfalls.
Wackelkamera-Style. Found Footage Schwachsinn.
Wer mit den Paranormal-Activity-Langweilern etwas anfangen konnte, darf hier sogar einen Blick riskieren- ich dagegen fand schon das "Original" fürchterlich öde.
Positiv muss man allerdings anmerken, dass man dem Film seine Asylum-Herkunft nicht unbedingt anmerkt,
wer aber einen "Amityville" Film sehen will, sollte trotzdem einen großen Bogen um diesen DVD machen.
Das Cover der DVD zeigt ein ähnliches Haus wie das aus dem Original, der Film spielt jedoch trotzdem in einem völlig anderem.
Der Film würde mühelos als weitere Paranormal Langweility-Fortsetzung durchgehen, aber sicher nicht als ein Amityville-Film.

Fazit: Für Paranormal Activity-Fans sehenswert, für Amityville-Fans ein Totalausfall.

- Battle of Los Angeles



1942 wurde Los Angeles von einem riesigen Raumschiff angegriffen. Die damaligen Luftstreitkräfte bekämpften es, wobei einer der Piloten samt seiner Maschine spurlos verschwand.
Jetzt wiederholt sich das ganze: Los Angeles wird angegriffen, die Airforce kämpft dagegen an- und mittendrin taucht ein Jagdflieger von 1942 auf.
Als es gelingt, einen der ausserirdischen Angreifer gefangenzunehmen, kommt die Zeit, die Aliens mit den eigenen Waffen zu schlagen...

CGI-Explosionen, CGI-Geballer und flcht vor den Angreifern. Mehr gibt es hier eigentlich nicht zu sehen.
Story? Egal. Man wird einfach mitten hineingeworfen, und muss sich diese selbst zusammenreimen.
Trotz durchgehender Action ist das alles einfach nur ermüdend, unspannend erzählt, und, wen wundert's, miserabel getrickst.
Schauspieler, Dialoge und Synchro sind allesamt erträglich, die Tricks, die offensichtlichen Plastikwaffen und die Story aber unerträglich.
Überhaupt, die Waffen: Mit der Pistole gegen Raumschiffe. Querschläger? Was ist das? Und mit dem Raketenwerfer auf Ziele direkt vor einem ballern geht auch problemlos. Ja, klar.
Schaut euch lieber nochmal Independence Day an, oder natürlich das direkte Vorbild "Battle Los Angeles". Einfach nur ohne das "of" Im Titel. Ist viel besser. Ehrlich!

2/10

- Mega Python vs Gatoroid



Die überschminkte Tierschützerin Nikki (Typ: Bahnhofsnutte) entführt Pythons aus einem Labor, in welchem versuche mit den Schlangen angestellt wurden- und lässt diese frei.
In kurzer Zeit wachsen diese zu monströser Größe heran, und fressen Hunde, Menschen, Autos, und sogar ganze Züge.
Zum Glück hat die Rangerin Terry (Typ: Silikonmonster) eine tolle Idee: Füttern wir doch einfach die Alligatoren der Gegend mit Steroiden, damit diese auch wachsen, und die Pythons fressen.
Gesagt, getan. Nur fressen die Tierchen jetzt erstaunlicherweise alles andere, nur nicht sich gegenseitig. Sowas aber auch...

Alleine diese selten dumme Grundidee tut schon weh.
Wenn man das ganze wenigstens mit einer Portion Humor aufgezogen hätte, könnte man damit ja leben- leider nimmt sich der Film größtenteils viel zu ernst.
Lediglich als ein Python einen ganzen Zug frisst, und direkt darauf einen "The Asylum"-WerbeZeppelin anknabbert, und mit diesem herumfliegt, kann man sich ein grinsen nur schwer verkneifen.
Tricktechnisch regiert hier billigstmögliche Umsetzung. Massenhaft Bluescreen-Szenen, und katastrophale CGI, sowohl was Animation und einkopieren dieser angeht.
Ein meist völlig unpassender Gute-Laune-Pop-Soundtrack wechselt sich mit unglaublich blöden, aber unlustigen Dialogen ab-
und abgerundet wird das ganze durch schlechtestmögliche "Schauspieler", welche auch noch völlig unpassend besetzt wurden.
Das rotgefärbte, schauspielerisch komplett unbegabte Silikonmonster aus "Mega Piranha" ist auch hier wieder dabei, und hält den ganzen Film ihre Hupen in die Kamera.
Wer auf sowas steht darf einen Punkt dazuzählen.

1/10

2012

- Alien Predator



Im Dschungel wurden von Archäologen einige Artefakte entdeckt, dummerweise sind kurz darauf die Entdecker verschwunden.
Eine Journalisten samt TV-Team begleitet eine Einheit Special Forces bei der Suche.
Schon bald stößt man auf vermutlich ausserirdisches Leben, und ballert sinnlos herum ohne etwas zu sehen.

Der Originaltitel lautet "Alien Origin", der "Predator" wurde nur bei uns in Deutschland in den Titel gesetzt.
Vermutlich weil es um ausserirdische im Dschungel geht.
Hier handelt es sich um einen Found Footage Film, in dem man 80 Minuten lang sinnlose Dialoge anhören darf.
"Habt ihr das gehört?" - "Ja, ich habe das gehört" - "Ich habe auch etwas gehört" - "Ich auch" - "Da muss etwas sein" usw...
Es passiert einfach nichts, man lauscht blöden Dialogen, und erfreut sich an der wackelnden Kamera.
Manchmal wird auf irgendetwas geschossen was man nie sieht. Ab 18 ist der Müll auch noch. Warum? Sauspannend. Nicht.

0/10

- Hold your Breath (Cut)



Einer Legende nach soll man an Friedhöfen die Luft anhalten und schnell vorbeifahren- da sonst der Geist eines verstorbenen in den Körper dringen kann.
Einige Studenten, die im Wald feiern wollen, kennen diese Legende zwar- aber natürlich missachtet einer diesen Ratschlag, als sie an einem alten Gefängnisfriedhof vorbeikommen.
Es kommt, was kommen muss: Der Geist eines exekutierten Massenmörders dringt in einen der Studenten ein, und beginnt, sein Werk fortzusetzen...

Wenn man keine "Düsteren Legenden" mehr kennt, erfindet man bei Asylum eben welche.
Die Idee wäre ja ganz nett, wenn man nicht mitten im Film auf einmal erklären würde, dass dies nur für Autofahrer, aber nicht für Fußgänger gilt. Ist klar.
Der Aufhänger der Story ist somit zwar kompletter Blödsinn, und der Film ist ansonsten auch nichts anderes als der tausendste "Freitag, der 13." Klon, aber das Ding ist zumindest erträglich.
Die durchgehend eher unbekannten Darsteller geben sich immerhin mühe, und sind für Asylum-Verhältnisse durchaus in Ordnung. Auch die Synchro ist annehmbar.
Auffällig ist hier auch der eher zurückhaltende Score, welcher sehr gut zum Film passt.
In vielen anderen Asylum-Machwerken wird ja auf pompösen Sound gesetzt, der schon nach kurzer Zeit nervt- auch weil er Spannung erzeugen soll, wo keine ist.
Wenn der Film jetzt auch noch ungeschnitten wäre, würde ich ihn durchaus irgendwo im Mittelmaß ansiedeln-
aber die Schnitte in der deutschen Version sind dermaßen massiv und auffällig, dass man den Film in dieser Version wirklich nicht mehr empfehlen kann.

3/10

- Flight 23 - Air Crash



Ein Sonnensturm setzt alle Verkehrsleitsysteme ausser Kraft, zumindest die Steuerung von 2 Flugzeugen, denn mehr wird nie erwähnt.
Sowohl ein ziviles Passagierflugzeug, als auch die Air Force One mit dem Präsidenten an Bord sind nun auf Kollisionskurs, manuelles eingreifen scheint unmöglich.
Zur Beobachtung und Hilfe kommende Abfangjäger werden vom Sicherheitssystem der Air Force One, welches ebenfalls verrückt spielt, als feindlich betrachtet und per Laserwaffen abgeschossen.
Die einzige Hoffnung ist die Tochter des Präsidenten, welche an durch einen Raketeneinschlag hinten im Flugzeug eingekeilt festsitzt-
sie könnte ihren Schmuck auf den Laser werfen, und diesen somit verwirren... Klingt logisch, oder?

Das muss man auch erstmal schaffen: Trotz sehr hohem Erzähltempo ist der Film einfach nur langweilig.
Es kommt keine Spannung auf, die durchgehend schlechten Schauspieler sind einem völlig egal- und die absolut unterirdischen CGI-Effekte machen es nicht besser.
Wenn man positives suchen will: Der Humor kommt nicht zu kurz. Auch wenn er natürlich nur unfreiwillig ist, und aus absolutem Unfug besteht.
Ein riesiges Loch von einer Rakete im Flugzeug stört nicht weiter- und lässt sich mit Gepäck stopfen,
es werden mehrmals Gebäude gerammt und Dächer zerstört, ohne auch nur einen kleinen Wackler oder gar Schaden am Flugzeug zu hinterlassen- und so einiges "lustiges" mehr.
Meiner Meinung nach eher ärgerlich als lustig- daher

1/10

- Grimm's Snow White



Der König wird auf der Jagd von einem Drachen angegriffen, und getötet.
Seine böse Frau, die selbstverliebte Königin Gwendolyn (Jane March), übernimmt daher die Herrschaft über das Königreich.
Um diese Position nicht zu gefährden, und weil sie nun mal eitel wie Sau ist, will sie nun auch noch Stieftochter Schneewittchen verschwinden lassen-
denn diese ist laut ihrem Zauberspiegel als einzige schöner als sie selbst.
Ihr Ziel: eine Hochzeit mit Prinz Alexander aus dem benachbarten Königreich- um ihre Macht zu vergrößern. Da darf das schöne Schneewittchen natürlich nicht im Wege stehen.
Allerdings kann Schneewittchen entkommen, trifft auf hilfreiche Elfen, Drachen- und auch auf den Prinzen- welcher sich in sie verliebt.
Als Königin Gwendolyn erfährt, dass Schneewittchen noch lebt, und der Prinz kein Interesse an ihr hat, erklärt sie allen anderen den Krieg, um das gesamte Land mit Gewalt zu erobern...

Im selben Jahr, in dem "Snow White and the Huntsman" ins Kino kam, schickt Asylum natürlich das günstige produzierte Gegenstück in die Videotheken.
Immerhin muss man sagen, dass der Action- und Fantasy-Anteil hier deutlich höher liegt als im Vorbild, und die FSK 16 ist ebenfalls durchaus berechtigt.
Hier gibt's statt Zwergen eben Elfen (auch wenn einer von ihnen "Zwerg" genannt wird)-
und selbst Drachen und Hundeähnliche Monster tauchen auf, was das ganze eher in Richtung "Herr der Ringe" als Schneewittchen abdriften lässt.
Natürlich ist auch dieser Film Asylum-typisch recht billig produziert, aber hier hat man sich mehr Mühe gegeben, als in vielen anderen Filmen.
Die Darsteller sind in Ordnung, die Synchro und Dialoge sind nicht perfekt, aber doch gut anhörbar- und sogar der Drache ist halbwegs anständig animiert,
auch wenn er eher wie ein grüner Leguan mit Saurierkopf aussieht.
Nur die Hundemonster wirken leider sehr billig, und passen nicht zum Rest des Films.
"Snow White" ist als Fantasyfilm durchaus brauchbar, bei weitem nicht so kitschig wie man meinen könnte-
und dürfte daher manchen Zuschauern sogar mehr zusagen als das große Hollywood-Vorbild.
Für Asylum-Verhältnisse wirklich nicht übel.

6/10

- The Haunting of Whaley House



Die junge Penny macht tagsüber Führungen in dem als "Geisterhaus" verrufenen Whaley House, in dem Nachts böse Mächte unterwegs sein sollen.
Ihre freunde überreden sie, da sie ja die Schlüssel hat, eine private nächtliche Führung zu machen.
Penny lässt sich überreden, ihre Freunde holen noch einen Hobby-Geisterjäger, sowie das TV-bekannte Medium Keith dazu, und zusammen versuchen sie Kontakt zu verstorbenen aufzunehmen.
Das hätten sie mal lieber sein lassen sollen...

Der Film startet erstaunlich gut, und weckt wirklich Erwartungen.... die kurze Vorgeschichte ist zwar nichts neues, aber gut gespielt-
und der direkt anschließende Score im Vorspann (Danse Macabre) macht neugierig, wie sich der Film weiterentwickelt.
Dieser erinnert eher an die "klassischen" Gruselfilme vergangener Zeit, als an aktuellen Horror-Trash made by Asylum.
Im weiteren Verlauf muss man dann leider mit ein paar Schauspielerischen Totalausfällen leben, welche auch nicht immer logisch handeln.
Immerhin ist die Synchro erträglich, ebenso die Tricks- und man kriegt auch ein paar erstaunlich blutige Happen vorgesetzt.
Der Schlussgag ist natürlich vorhersehbar, ist aber im Gegensatz zur Musik im Abspann noch im passenden Rahmen- eben weil man sowas erwartet.
Wer allerdings auf die Idee kam, nach dem grandiosen Opening-Score billigsten, völlig unpassenden Synthie-Pop im Abspann laufen zu lassen, darf sich einen Anschiss abholen.
Nebenbei erwähnt: Das Whaley-House existiert wirklich, es ist auch als Geisterhaus bekannt. Dummerweise sieht es völlig anders aus, als im Film dargestellt...

4/10

- American Warships



Die USS Iowa tritt zu ihrer letzten Fahrt an, danach soll sie als Museum dienen.
Unterwegs bekommt man die Nachricht, dass Nordkoreanische Schiffe von einem unbekannten Feind angegriffen wurden- der Verdacht fällt natürlich sofort auf die Amerikaner.
Kurz nach dieser Nachricht werden auch Amerikanische Schiffe angegriffen, der meist unsichtbare Feind scheint Tarnkappentechnik zu nutzen, und will offensichtlich einen weltweiten Konflikt hervorrufen.
Die Beschüsse legen die komplette Elektronik der Modernen Schiffe lahm- jetzt kann nur noch die veraltete Iowa den dritten Weltkrieg verhindern, denn deren Waffen sind zwar beschränkt, aber Einsatzfähig...

Natürlich hört das Vorbild zu diesem Film auf den Namen "Battleship".
Der ursprüngliche Titel lautete sogar "American Battleship", das fand Lizenzgeber Hasbro allerdings nicht lustig, und verbot die Verwendung des Namens "Battleship".
Nun also ein "Warship"... Hat sich im Vergleich zum Vorbild sonst noch etwas geändert?
Erwartungsgemäß sind die CGI-Tricks aus der untersten Schublade, aber immerhin sind die meisten Darsteller erträglich, und der Film kann sogar mit Mario Van Peebles und Carl Weathers aufwarten.
Die Synchro bewegt sich ebenfalls im erträglichen Bereich- aber wenn schon hirnlos, dann doch lieber das Original mit dickem Budget und schön anzusehenden Tricks.

3/10

- Abraham Lincoln vs Zombies (Cut)



Mitten im Amerikanischen Bürgerkrieg bricht eine Zombie-Seuche aus.
Abraham Lincoln, der schon als Kind Erfahrung mit dieser Seuche hatte, und damals seine infizierte Mutter töten musste,
kämpft mit einem Team Agenten an vorderster Front gegen die infizierten- und natürlich gegen die Feinde der konföderierten.
Es dauert nicht lange, bis beide Seiten begreifen, dass sie die Zombie-Invasion nur überleben, wenn alle zusammenarbeiten...

Das Vorbild ist ganz klar der im selben Jahr veröffentlichte "Abraham Lincoln Vampirjäger".
Die CGI Tricks wie Explosionen, Feuer und Enthauptungen sind leider mal wieder unterirdisch, die Masken selbst sind zwar billig, aber noch vertretbar... zumindest bei den Zombies.
Lincoln sieht dagegen erstaunlich passabel aus, und wird auch wirklich gut gespielt,
aber ALLE anderen fallen nicht nur durch schlechtes Schauspiel, sondern auch durch billigste und sofort erkennbar angeklebte Bärte negativ auf.
Die Klamotten kommen halbwegs authentisch rüber, sind aber allesamt in jeder Szene strahlend sauber wie frisch aus der Waschmaschine.
Bei der Synchro hat man sich Mühe gegeben, diese liegt deutlich über dem Asylum-Durchschnitt. Auch die Sprecher selbst sind größtenteils passend gewählt.
Die Geschichte ist zwar nicht langweilig, trotzdem hätte man hier mehr rausholen können-
denn die Zombies stehen leider nur dumm herum, solange sie nicht durch Geräusche aufmerksam gemacht werden.
Man kann trotzdem durchaus Spaß daran haben, wie sich Lincoln mit einer stylischen Klappsense und teils netten Ansagen (Konföderiert dies!) durch die Zombiehorden metzelt,
leider wurde die deutsche DVD mal wieder stark gekürzt.

4/10

- 2-Headed Shark-Attack



Ein Schiff mit Studenten rammt auf dem Meer einen toten Hai, welcher sich erst am Bug verkeilt- und beim Versuch ihn loszuwerden, in die Schiffschraube gerät- und diese beschädigt.
Allerdings ist das nur das kleinere Problem- denn schon kurz danach greift ein mutierter, miserabelst einkopierter zweiköpfiger CGI-Hai an.
Weil das Schiff stark beschädigt wurde, retten sich die Studenten auf ein nahegelegenes, unbewohntes Atoll.
Der Hai ist allerdings schlau und hat Hunger- so dass er nach und nach das Korallenriff, auf dem das Atoll steht angreift, um dieses zum Untergang zu bringen...

Wer einfach nur erwartet ein paar hübsche Darstellerinnen zu sehen, die nach Oberweite gecastet wurden, wird hier zufrieden sein. Alle anderen wohl eher nicht.
Vor der Kamera tummeln sich unter anderem Carmen Electra und Hulk Hogan-Tochter Brooke Hogan.
Der Regisseur hört auf den Namen Christopher Ray... und ja, es ist der Sohn von Fred Olen Ray, welcher offensichtlich das (Un)Talent seines Vaters geerbt hat.
Klingt erstmal nach großartigem Trash, oder? Ist es nur leider nicht.
Der Film nimmt sich von Anfang an viel zu ernst, und genau das ist sein größtes Problem.
Die Tricks sind selbst für Asylum-Verhältnisse katastrophal mies, Logik hat man durch bescheuerte, unglaubwürdige Ideen ersetzt, die Dialoge sind meist einfach nur Dumm,
und es wird doch tatsächlich versucht, völlig ernsthaft Spannung aufzubauen. Es bleibt beim Versuch.
In Nahaufnahmen kommt auch mal ein Papp-Haikopf samt Plastikzähnen zum Einsatz, was das ganze aber nicht verbessert.

2 Köpfe, 2 Punkte.

- Zombie Invasion War (Cut)



Durch einen unbekannten Erreger sind die meisten Menschen zu Zombies geworden.
Ein paar Überlebende verschanzen sich auf der Gefängnisinsel Alcatraz, müssen aber feststellen, dass Zombies schwimmen können.
Als sie von einem Arzt auf dem Festland hören, der ein Gegenmittel entwickelt wird Alcatraz aufgegeben-
und sowohl ein angeblicher Evakuierungs-Stützpunkt gesucht, als auch der Arzt, der an dem Gegenmittel arbeitet...

Hier hat man sich ausnahmsweise mal nicht bei einem erfolgreichen Kinofilm bedient, dafür aber fast alles aus der TV-Serie "The walking dead" kopiert.
Die handgemachten Masken und Splatterszenen sehen erstaunlicherweise erträglich aus, sämtliche CGI-Szenen dafür um so schlimmer.
Scheinbar ist einiges an Geld draufgegangen, um Mariel Hemingway, Danny Trejo, Ethan Suplee und LeVar Burton zu casten, so dass an den Effekten teilweise stark gespart werden musste.
Die Hauptrollen gehen dementsprechend in Ordnung, der Rest ist übles Kanonenfutter- und auch noch katastrophal synchronisiert.
Immerhin gibt es beinahe durchgehend Action, und wäre die deutsche DVD ungekürzt, hätte man zumindest eine derbe Splatter-Trash-Granate vorliegen.
Leide hat man hier jede Menge geschnitten, die uncut-Version bietet ein paar wirklich geschmacklose, derbe Szenen.
Kann man sich als Zombie und/oder Trashfan mal ansehen. Zumindest langweilt man sich nicht. Uncut würde ich noch einen Punkt drauflegen.

3/10

- Nazi Sky - Die Rückkehr des Bösen



1945: Das Dritte Reich wird zerschlagen, allerdings gelingt einer handvoll Nazis unter der Führung von Dr.Mengele die Flucht in die Antarktis.
Heute: Arktis-Forscher stoßen bei Bohrungen unter dem Eis auf ein geheimes Forschungslabor der Nazis,
in welchem der immer noch lebende Dr.Mengele mit lebensverlängernden Maßnahmen und Nazi-Zombies herumexperimentiert.
Er will eine Nazi-Zombie-Armee züchten, um sich für den Untergang des Dritten Reichs zu rächen.
Doch das ist noch nicht alles- Nazis brauchen schließlich einen "Führer"...

Wer sich über den bescheuerten Titel wundert: Der ist mal wieder der Deutschen Titelschmiede zu verdanken.
Der Originaltitel "Nazis at the Center of the Earth" ist hier natürlich viel treffender. Aber klar, man will eben auf den Achtungserfolg von "Iron Sky" noch deutlicher anspielen.
Dazu kommen noch eine Prise "Dead Snow" und ein wenig "Terminator", fertig ist der Nazi-Trash.
Was die Tricks angeht ist generell zwischen unglaublich schlecht und annehmbar alles vertreten, ein paar halbwegs gelungenen Splatterszenen gibt es wegen der Versuche an Menschen auch zu sehen.
Der Tiefpunkt sind allerdings die "Zombies". Ein paar schlecht geschminkte, blasse Gesichter, fertig ist der Nazi-Zombie.
Große Namen sind diesmal nicht vertreten, lediglich Jake Busey, der Sohn von Gary Busey, ist dabei, sticht aber nicht heraus.
Immerhin sind keine schauspielerischen Totalausfälle dabei, lediglich die Synchro ist mal wieder äusserst bescheiden.
Spätestens wenn der neue "Führer" vor einer falsch herum aufgehängten Hakenkreuz-Flagge auftaucht ist allerdings Spaß garantiert,
auch die Actionszenen steigen gegen Ende deutlich an, und lassen die etwas zähe erste hälfte des Films vergessen.
Aufgrund der schrägen Ideen macht der Film spätestens in der zweiten Hälfte durchaus Spaß, bleibt aber natürlich trotzdem durch und durch Asylum-Trash.

4/10

- Lord of the Elves - Zeitalter der Halblinge



Irgendwann, irgendwo, in einem anderen Zeitalter:
Das Dorf der letzten lebenden Halblinge wird von den Steinmännern auf Kampfdrachen angegriffen, welche alle Halblinge erst versklaven, und beim nächsten Vollmond ihrem Gott opfern wollen.
Nur ein einziger Halbling kann sich mit seinem Sohn und seiner Tochter retten.
Um die anderen zu retten, beschließen die drei, nach den sogenannten "Riesen" zu suchen, die ihnen helfen sollen.
Schon bald treffen sie auf Amthar (Christopher Judge) und Laylan (Bai Ling) sowie deren Gefährten.
Gemeinsam versuchen sie nun, die Halblinge aus den Händen der Steinmänner zu retten.

Pünktlich zum Kinostart des ersten "Hobbit"-Films kommt von Asylum natürlich etwas ähnliches daher.
Der Film ist übrigens der einzige von Asylum, gegen den ein großer Filmverleih, in diesem Fall "Warner", erfolgreich wegen zu großer Ähnlichkeit der Namen klagte.
Der Originaltitel sollte nämlich "Age of the Hobbits" lauten...
Immerhin ist die hier erzählte Geschichte keine 1:1 Kopie der Hobbit-Filme, sondern bietet durchaus ein paar eigenständige Ideen.
Schauspielerisch fällt nur Christopher Judge positiv auf, der Rest rangiert zwischen äusserst mittelmäßig und schlecht- die klapperdürre Hackfresse Bai Ling muss man leider auch in einer größeren Rolle ertragen.
Erstaunlicherweise sind die CGI-Effekte durchaus recht ansehbar für eine Billigproduktion, dafür ist die Synchro eine der schlechtesten, die ich je ertragen musste. Selbst für Asylum-Verhältnisse.

3/10


Zuletzt von Retro am Fr Jun 23, 2017 10:37 pm bearbeitet; insgesamt 28-mal bearbeitet (Grund : Macken.)
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Re: The Asylum

Beitrag von Retro am So Aug 21, 2016 2:45 pm

2013

- Jail Bait - Unschuldig im Frauenknast

- 100° below Zero - Kalt wie die Hölle (Vorbild: "The Day after tomorrow")

- Battle Dogs



Ein Flugzeug landet am New York Airport. Naturfotografin Donna Vorhees, einer der Passagiere, trägt wegen eines Wolfsbisses einen Virus in sich.
Schon kurz nach der Landung verwandelt sie sich in einen Werwolf, und metzelt sich durch das Flughafengelände.
Jeder gebissene der den Angriff überlebt, verwandelt sich kurz darauf ebenfalls in einen Werwolf.
Nach der Rückverwandlung gelingt es dem Militär die meisten infizierten unter Quarantäne zu stellen, und man sucht offiziell nach einem Gegenmittel.
In Wahrheit planen die oberen Militärs allerdings etwas anderes- so ein Werwolf könnte ja eine perfekte Kampfmaschine darstellen...

Gar nicht mal so übel, was Asylum aus der Werwolf-Thematik hier gemacht hat.
An bekannten Gesichtern sind Wes Studi und Ernie Hudson dabei, leider nur in etwas größeren Nebenrollen.
Immerhin sind die meisten anderen Darsteller nicht komplett unbegabt, die Synchro geht klar, die Dialoge sind erträglich,
die 18er Freigabe dank einiger saftiger Szenen nachvollziehbar- und sogar die CGI Szenen rund um die Wölfe sind, für Asylum-Verhältnisse, gelungen.
Für den Rest gilt das leider mal wieder weniger, so manche Flugzeug-oder Hubschrauber-Szene wirkt arg billig, ist aber verschmerzbar.
Der Film startet flott, und schafft es durchgehend die Balance zwischen Story und Actionszenen zu halten.
Der größte Schwachpunkt des Filmes ist, dass nie erklärt wird, wann, warum und wie lange sich die infizierten verwandeln.
Davon abgesehen liegt hier definitiv eines der besseren Asylum-Machwerke vor.

5/10

- Apocalypse Earth



Die Erde wird von einer ausserirdischen Rasse angegriffen. Einigen Menschen gelingt allerdings die Flucht mit Raumschiffen.
Sie finden einen Planeten, welcher der Erde zufällig zum verwechseln ähnlich sieht, und auch zufällig die gleichen Lebensbedingungen bietet.
Blöd nur, dass auch dort keine Ruhe herrscht, sondern die Menschen natürlich von den dortigen Lebensformen als Eindringlinge wahrgenommen werden.
Die Jagd auf die Menschen beginnt...

Billigste CGI-Explosionen und sonstige Effekte ab der ersten Minute können nur eines bedeuten: Bei Asylum herrscht mal wieder Ideenmangel, den man durch Action auszugleichen versucht.
Die großen Vorbilder sind hier wenig überraschend "After Earth" und "Avatar", aber auch vom "Predator" und "Alien" wird fleissig geklaut.
Immerhin sind mal wieder halbwegs bekannte Gesichter dabei (Adrian Paul, Richard Grieco), die Synchro ist erstaunlich gut- und sogar die Sprecher passen.
Auch die Dialoge sind diesmal nicht komplett bescheuert, sondern sogar teils witzig: "Warum sollten wir ihnen folgen?" - "Ich bin der mit der Waffe!"
Lediglich der arg trottelige Androide geht einem ziemlich schnell auf die Nerven.
Sogar der Soundtrack ist hier nicht allzu präsent, sondern sparsamer als bei Asylum üblich, und passender eingesetzt
Ganz klarer Trashfilm. Logisch, ist ja Asylum. Aber immerhin einer der besseren Sorte. Für Asylum sogar beinahe ein guter Film. Aber eben nur für Asylum.

5/10

- Hänsel & Gretel (Cut)



Die Geschwister Hänsel und Gretel Grimm haben zu Hause einen streit mit ihren Eltern, woraufhin Hänsel das Haus verlässt, und alleine in den Wald geht um sich abzuregen.
Dort allerdings verletzt er sich an einem scharfen Ast schwer am Bein, und kann kaum noch laufen. Zum Glück ist inzwischen Gretel auf der Suche nach ihm.
Als sie ihn findet, haben sie die Orientierung verloren- und versuchen, aus dem Wald zu kommen.
Zufällig finden sie mitten im Wald die private Hütte von Lili, der freundlichen Besitzerin des Süßigkeiten-Shops "Gingerbread House".
Diese allerdings entpuppt sich als psychotische Hexe Lilith, welche dort mit ihren beiden brutalen Söhnen lebt- welche am liebsten Menschenfleisch essen.
Was übrig bleibt, kommt bevor es schlecht wird in die lecker Fleischpasteten vom Gingerbread House und wird verkauft...
Hänsel und Gretel sind dort allerdings nicht alleine- zusammen mit anderen im Haus eingesperrten Jugendlichen sollen sie erst noch gemästet werden.
Allerdings hat Lilith ein besonderes Interesse an Gretel, was Hänsel und die anderen dazu nutzen wollen, eventuell zu entkommen, oder die Hexe und ihre Söhne zu töten...

Hänsel und Gretel also. Ein Märchen. Von Asylum. Von Asylum? Wirklich? Irgendwie kann ich es nicht glauben, steht aber so im Vorspann.
Okay, "zufällig" lief zeitgleich mit dem erscheinen dieses Films "Hänsel und Gretel - Hexenjäger" im Kino. Also typisch für Asylum. Ich kann es trotzdem kaum glauben.
Warum?
Ein paar der Darsteller hat man zwar schon mal wo gesehen, aber ausser Dee Wallace (Als Hexe Lili(th)) war mir namentlich niemand bekannt.
Allerdings ist kein einziger Totalausfall dabei- die Hauptrollen sind passend besetzt, selbst die Nebenrollen sind (bis auf den leicht dämlich wirkenden Cop) in Ordnung.
Die Synchro passt, die Sprecher generell ebenfalls, die Dialoge nerven nicht, und die Splatterszenen sehen ordentlich getrickst aus.
Die deutsche Fassung ist zwar ab 18, aber trotzdem um über 3 Minuten verstümmelt- allerdings sind immer noch einige derbe Szenen enthalten...
Man kann sich somit die deutsche DVD durchaus ansehen- aber ich werde mir jetzt ernsthaft noch die uncut DVD aus Österreich besorgen.
Ich bezahle für einen Asylum-Film freiwillig mehr als ein paar Euro. Ich kann es immer noch nicht glauben.
Das einzige was mich nervt, ist der beinahe dauernd eingesetzte Soundtrack- im Hintergrund wie im Vordergrund.
Beinahe immer dudelt irgendeine Musik, wie so oft bei Asylum. Dafür ist der Song im Abspann schön passend ausgesucht.
Die billig getrickste Explosion am Ende hätte man sich aber sparen sollen- gerade weil alles andere hier so viel besser aussieht, als sonst bei Asylum. Aber ansonsten gibt es nichts zu meckern.
Ernsthaft: Der Film rockt! Eine Splatter-Version des klassischen Märchens, gut gespielt, gut getrickst- und mit nur wenigen Macken. Uncut ist vermutlich noch ein Punkt mehr drin.

7/10

- Hypercane



Mehrere Wirbelstürme bewegen sich über das Meer in Richtung Amerika. Bei einem zusammentreffen könnten sich diese zu einem einzigen, riesigen "Hypercane" verbinden.
Lediglich ein Lehrer für Naturwissenschaften hat eine Idee, wie man die Katastrophe verhindern könnte.
Aber natürlich sind Militär und Staat mal wieder zu blöd zum scheissen, glauben einem Zivilisten eh nix- und pfuschen selbst herum.
Ergebnis: Na was wohl? Der Hypercane ist unterwegs...

Schon in den ersten Sekunden kriegt man billigste CGI zu sehen, selbst ein Plastikmodell der Forschungsstation würde wohl realistischer aussehen.
Wie zu erwarten war, verbessern sich die Tricks im weiteren Verlauf auch nicht wirklich.
Was auch eher lächerlich rüberkommt, ist der Soundtrack, welcher einem beinahe durchgehend Hektik und Gefahr vermitteln will-
selbst wenn die Menschen im Hintergrund eher gelangweilt etwas flotter weglaufen, anstatt panisch zu flüchten.
In der Hauptrolle darf man Casper Van Dien bewundern, der zwar ein paar nette Filme auf dem Konto hat, aber spätestens seit der Jahrtausendwende immer tiefer im B-Movie-Sumpf versinkt.
Der Rest der Darsteller ist zumindest größtenteils erträglich, die Dialoge samt gelangweilt wirkenden Sprechern sind allerdings mal wieder unterirdisch.
Wer einen schönen Sturm sehen will, sollte beim guten, alten "Twister" bleiben- der zweifellos Vorbild für diesen Mist war.

0/10

- Attack from the Atlantic Rim



Im Atlantik verschwindet eine Ölbohrinsel spurlos.
Da sowas ja nicht einfach so mal nebenbei passiert, schickt man eine dreiköpfige Spezialeinheit mit riesigen Kampfrobotern los, um dort mal nach dem rechten zu sehen.
Auf dem Grund des Ozeans finden die drei neben den Resten der Bohrinsel auch noch ein riesiges, urzeitlich wirkendes Monster mit schlechter Laune.
Und da drei Kampfroboter gegen ein Monster unfair wäre, hat es noch ein paar Freunde mitgebracht...

Pacific Rim in schlecht. Ganz schlecht. Extrem schlecht.
Hier wird alles aufgefahren, was die Kritiker an Asylum-Produktionen zur Hölle wünschen.
Keine eigenen Ideen, miserabelst mögliche Tricks, abgesehen von Graham Greene (der hier in jeder Szene nur grimmig guckt, und ausnahmsweise mal nicht als Indianer, sondern als Admiral auftritt)
ausschließlich komplett unbegabte Darsteller-Hampelmänner,miese Synchro, gelangweilte Sprecher, öde Dialoge, und dramatische Musik selbst in den langweiligsten Szenen.
Immerhin sind die Monsterles und Kampfroboter sogar recht annehmbar animiert (dafür aber oft schlecht einkopiert)- aber wirklich alles andere ist für die Tonne.

1/10

- Attila - Master of an Empire



US-Soldaten finden bei einem Einsatz den Sarkophag des Hunnenkönigs Attila, nehmen in mit- und öffnen ihn.
Drin liegt der mumifizierte Leichnam Attila's, sowie eine Reliquie, welche sich als ein Teil vom Stab des Moses herausstellt.
Als man diesen entnimmt, erwacht Attila wieder zum Leben- und rennt durch die Gegend, um alles niederzumetzeln, was er so findet.
Ziel: Natürlich die Eroberung der Welt, mit Hilfe des Stabes von Moses. Was man als Attila eben so für Hobbies hat.

Dem Frontcover nach erwartet man eher ein Historienepos mit hunderten Kriegern, als einen stumpfen C-Actionfilm mit dümmlichen Soldaten gegen einen Untoten Krieger.
Die ersten 5 Minuten wähnt man sich auch noch in einer ziemlich frechen Kopie von "300", inclusive massig CGI-Blut.
Der Untertitel "Master of an Empire" erinnert auch sicher nicht nur zufällig an "Rise of an Empire"...
Danach folgt allerdings der Sprung in unsere Gegenwart. Ab da wird es blöd- aber erstaunlicherweise recht unterhaltsam.
Worauf man allerdings vergeblich wartet, ist der Blutgehalt der einem in der Vorgeschichte suggeriert wird. Ein paar blutigere Szenen sind aber vorhanden.
Die CGI-Tricks sind erstaunlicherweise größtenteils erträglich geraten, dafür sehen wir hier selten dämliche Soldaten (sowie deren General, welcher nicht mal Abzeichen an der Uniform hat),
einen Wissenschaftler, der mit Hammer, Meissel und einem Kampfmesser wertvolle Reliquien bearbeitet- und die wohl besttrainierteste "Mumie" samt stylischer Kapuze der Filmgeschichte.
Natürlich sollte man generell kein Problem mit, sagen wir mal "nicht ganz realistisch erscheinenden" Ideen, wie eben dem Entdecken eines Sarkophages im Kriegsgebiet haben.
Logik wird also eher kleingeschrieben, aber das kennt man ja von Asylum.
Darstellerisch gibt's die übliche Mischung von komplett untalentiert bis unauffällig, die Dialoge sind dazu passend- und so mancher Sprecher könnte schlechter nicht ausgewählt worden sein.

4/10

- Jack the Giant Killer



Der junge Jack wächst auf dem Land auf, und ist ein begabter Mechaniker. es baut gerade eine Art mechanisch-hydraulische Rüstung, die ihm bei der Arbeit helfen soll.
An seinem 18. Geburtstag erhält Jack von einem Freund seines Vaters, der kurz vor seiner Geburt verschwand, ein Geschenk.
Seine Adoptiveltern erzählen ihm eine Geschichte, laut der sein Vater angeblich wortwörtlich "in den Himmel gegangen" sei.
Als er die Verpackung zusammen mit seiner Freundin öffnet, kommen 2 Bohnen zum Vorschein. Jack hält dies für einen blöden Scherz, und wirft sie weg.
Kurz darauf wächst an dieser Stelle eine riesige Bohnenranke in den Himmel.
Als Jack sich das ganze ansieht, schnappt sich eine der kleineren Ranken Jack, und zieht ihn nach oben.
Dort trifft er auf seinen Vater, aber auch auf diverse Monster- welche der "unteren Welt" nicht wohl gesonnen sind.
Jetzt gilt es, einen weg zurück zu finden- doch wenn Jack diesen nutzen kann, können dies die gigantischen Monster aus der Welt über den Wolken ebenfalls...

Es ist sicher nur Zufall, dass im selben Jahr Bryan Singer's "Jack and the Giants" im Kino lief...
Während die Tricks um das fliegende Schloss von Jack's Vater durchaus ansehbar sind, ist so ziemlich alles andere tricktechnisch geradezu unterirdisch geworden.
Erstaunlicherweise sind allerdings die Schauspieler größtenteils nicht mal übel, und sogar die Synchro ist im erträglichen Bereich.
Hätte man mehr Geld für die Tricks zur Verfügung gehabt, wäre hier vielleicht ein immerhin mittelmäßiger Fantasyfilm entstanden.
So bleibt es leider nur beim fast schon typischen Mockbuster-Mist, der durch größtenteils miserable Tricks nervt.

2/10

- Age of Dinosaurs - Terror in L.A.



Forschern gelingt es mittels modernster Biotechnologie diverse lebende Dinosaurier zu erschaffen.
In einem Museum sollen diese zum ersten Mal im Rahmen einer Sonderausstellung gezeigt werden- doch natürlich geht etwas schief.
Die Saurier brechen aus, und laufen durch Los Angeles...

Für eine Asylum-Produktion sind die Tricks um die Saurier recht gut gelungen, natürlich kein Hollywood-Niveau, aber durchaus akzeptabel für einen Billigfilm.
Mit Treat Williams und Ronny Cox hat man zwei halbwegs bekannte Gesichter besetzt, und sogar die Synchro kommt annehmbar daher.
Dazu kommt das hohe Erzähltempo, durchaus vorhandene Spannung, und sogar ein paar nette blutige Effekte.
Natürlich hat man sich Ideenmäßig hauptsächlich bei den ersten beiden "Jurassic Park" Filmen bedient, Innovationen oder Überraschungen kann man hier nicht erwarten-
aber unterhaltsam ist das ganze definitiv.

6/10

- Sharknado



Ein gigantischer Wirbelsturm vor der Küste Kaliforniens zieht einen großen Schwarm Haie mit sich durch die Luft, und bewegt sich in Richtung Los Angeles.
Weitere Haie wurden von dem Tornado vertrieben, und schwimmen vor diesem her, so dass es schon kurz vor der Sturmwarnung zu ersten blutigen Hai-Angriffen am Strand kommt.
Fin Shepard, der Besitzer einer Strandbar, versucht, als der Tornado die ersten Haie an Land wirbelt und das Wasser steigt,
zusammen mit seinem besten Freund, einer Freundin und einem alten Säufer in der gefluteten und von Haien eingenommenen Stadt seine Ex-Frau April und seine Kinder zu finden, um diese zu retten...

Das war jetzt also der berühmt-berüchtigte "Sharknado". Der angeblich "beste" Film von Asylum. Zumindest ist es wohl Asylum's erfolgreichste Filmreihe- da kommt ja quasi jedes Jahr eine neuer Teil.
Was gibt es dazu jetzt zu sagen?
Die Darsteller sind allesamt erträglich. Die Synchro und Sprecher sind deutlich über dem Asylum-Durchschnitt. Und die Idee des Films ist natürlich komplett abgehoben, daher witzig.
Dass sich ein Film mit diesem Titel nicht ernst nimmt, versteht sich von selbst- und genau deshalb funktioniert er auch halbwegs.
Nüchtern betrachtet ist Sharknado nämlich kaum anders, als die sonstigen Asylum-Machwerke, die miserablen CGI-Effekte gehören sogar eher zum untersten Ende des möglichen.
Wenn man also vollkommenem Blödsinn mit gigantischen Logiklöchern nicht abgeneigt ist, und sich auf die bescheuerte Grundidee des Films einlassen will und kann, wird man durchaus annehmbar unterhalten.
Ein "Hailight" ist der Film aber definitiv nicht, auch wenn der Hype einem etwas anderes erzählen will- und ein gewisser Kult-Status durchaus vorhanden scheint.

5/10

2014

- Android Cop (Vorbild: "RoboCop")

- Hercules reborn

- Mercenaries



Die Tochter des US-Präsidenten wird von einer Kasachischen Terroristin (Brigitte Nielsen) entführt, da sie selbst Präsidentin werden will- ansonsten stirbt das Mädel.
Die Chefin der CIA (Cynthia Rothrock) stellt daraufhin ein Frauen-Team aus dem Knast zusammen, welches die Tochter befreien soll.
Vier Kämpferinnen (u.a. Kristanna Loken & Zoe Bell) machen sich auf den weg nach Kasachstan...

Offensichtliches Vorbild sind natürlich die "Expendables", nur eben mit weiblicher C-Promi-Besetzung.
Nielsen spielt ihre Rolle wie zu erwarten mit leichtem overacting runter, und ist daher nicht wirklich ernstzunehmen.
Rothrock fand ich früher schon schauspielerisch katastrophal- aber wenigstens konnte sie kämpfen. Heute kann sie wohl gar nix mehr.
Kristanna Loken ist routiniert wie immer- lediglich Zoe Bell fällt positiv in den Actionszenen auf.
Ist aber auch kein Wunder- schließlich kommt sie ja ursprünglich aus dem Stunt-Bereich.
Die Synchro ist erträglich, die Kampfszenen (ausser von Bell) schwach, und die CGI mal wieder, besonders zum Ende hin, unterirdisch (Explosionen und das Flugzeug).
Besonders erwähnenswert ist auch die "Verfolgungsjagd" mit zwei Jeeps- die kommt rüber wie auf Standgas mit angezogener Handbremse.
Immerhin hängt der Film nicht durch, wird flott erzählt- und es gibt ein paar brutalere Szenen als man erwartet, da ist zumindest die FSK 18 gerechtfertigt.
Auf der Blu-ray ist als Bonus noch der Film "Three Musketeers" enthalten, ohne auf dem Cover angegeben zu sein.

3/10

- Blood Lake - Killerfische greifen an



Im Lake Michigan haben sich extrem aggressive Neunaugen angesiedelt, welche die gesamt restliche Fischpopulation in kurzer zeit ausrotten.
Die Tiere vermehren sich extrem schnell- und schon bald sind tausende der "Killerfische" unterwegs auf Nahrungssuche-
und können zur Überraschung aller beteiligten (und des Zuschauers) durchaus auch an Land jagen.
Der einzige, der die Gefahr rechtzeitig kommen sieht ist der Wildlife-Experte Mike Parker, doch alle Warnungen werden vom Bürgermeister (Christopher Lloyd) ignoriert-
denn dieser will die Touristen nicht verschrecken, in dem der See gesperrt wird...

Was haben wir denn da? Mutierte Fischlis (sind Neunaugen überhaupt Fische?), uneinsichtige Politiker, sich komplett bescheuert verhaltende Kinder,
und ein Tier-Experte mit Teenie-Tochter, der den Durchblick hat.
Kennt man irgendwie alles schon von diversen anderen Fisch-Filmchen. Aber hat man von Asylum anderes erwartet? Nö...
Immerhin ist der Film temporeich inszeniert, die CGI-Tricks schwanken zwischen gut und peinlich, ein paar schön eklige Szenen gibt es auch, der Bodycount ist generell hoch-
und die Darsteller sind immerhin nicht ärgerlich.
Wäre die "Blutest du?"-Szene am Strand nicht gar so peinlich und lächerlich gemacht, würde ich sogar noch einen punkt draufpacken.
Unterhaltsam ist "Blood Lake" trotz seiner Asylum-typischen schwächen nämlich durchaus...

4/10

- Asteroid vs Earth



Der Astronomie-Praktikant Evan Kitsias entdeckt zufällig einen riesigen Asteroiden auf Kollisionskurs mit der Erde.
Das Militär will diesen mit Atomraketen sprengen, doch dafür scheint er deutlich zu groß zu sein.
Kitsias hat aber eine Idee: Mit Atomsprengungen in der Tiefe des Marianengrabens will er die Flugbahn der Erde verändern.
Der hochrangige General Masterson (Robert Davi) und die Geophysikerin Marisa Knox (Tia Carrere) sollen ihn dabei unterstützen...

Die Geschichte klingt so blöd wie spektakulär.
Das "Blöd" passt auch zum Film, Logik interessiert hier niemanden- aber das "Spektakulär" bleibt auf der Strecke.
Offensichtlich stand wieder mal extrem wenig Budget zur Verfügung, so dass der Film generell sehr Dialoglastig geriet, und die wenigen Tricks mal wieder billigst anzusehen sind-
oder als Stock Footage aus anderen Filmen oder Dokus eingefügt wurde, was man anhand der minderen Bildqualität sofort erkennt.
Wie bei Asylum meist üblich sind auch im Jahr 2014 immer noch schlecht gemachte CGI-Hubschrauber und U-Boote im Einsatz, billigst getrickste Flutwellen und Lavaströme zu sehen-
und von den beiden halbwegs namhaften Hauptrollen abgesehen nur komplett unbegabte "Schauspieler" eingesetzt. Synchro? Passt dazu. Billig.
Der Film versucht zwar Spannung aufzubauen, und später auch den Zeitdruck zur Rettung der Erde zu erhöhen, aber alles wird dermaßen unspektakulär gezeigt und gespielt,
dass selbst die komplette Zerstörung von Hongkong durch einen Asteroidensplitter irgendwie keinen interessiert.

2/10

- Mega Shark vs Mechatronic Shark



Dieses mal taucht der (deutlich besser, aber immer noch nicht gut getrickste) Megalodon vor Ägypten auf, und darf schon in der Eingangssequenz mit einem Schiff die Sphinx köpfen.
Militär und Wissenschaftler haben aber inzwischen dazugelernt, und genau für diesen Fall den Mechatronic-Shark konstruiert, welcher mit neuester Technik und künstlicher Intelligenz ausgestattet ist.
Kann der Mecha-Shark es mit dem Mega-Shark aufnehmen? Und wie zuverlässig ist künstliche Intelligenz, wenn sie als "Hai" gegen ihresgleichen antreten soll?

Jetzt reicht es also nicht mehr aus, nur ein um ein vielfaches vergrößertes Vieh in den Kampf gegen den schon zweimal (2009 & 2010) aufgetauchten "Mega Shark" zu schicken,
spätestens mit diesem dritten Film zieht man unweigerlich Vergleiche zur alten Godzilla-Reihe, in der auch irgendwann Monster nicht mehr ausreichten, und Mecha-Godzilla ran durfte.
Immerhin hat man es bei Asylum jetzt verstanden, dass solche Filme zumindest etwas besser funktionieren, wenn man sie nicht komplett ernsthaft angeht,
und auch mal ein gewolltes Grinsen in das Gesicht der zuschauer zaubert, welches nicht ausschließlich von den miesen Tricks der Filme kommt.
Die Schauspieler sind größtenteils immerhin keine Vollpfeifen, die Synchro kann sich halbwegs hören lassen, die Dialoge sind erträglich- insgesamt eine klare Steigerung zu den beiden Vorgängern.
Kaum zu glauben- trotz aller vorhandenen Defizite ist der dritte "Mega Shark", auch dank vollkommen bekloppter neuer Ideen, durchaus unterhaltsam.

5/10

- Ardennes Fury



1945, der zweite Weltkrieg, die Ardennenoffensive.
Mitten im herrlichsten Sommer in den grünen Wäldern der Westfront (Na, wer merkt was?) muss eine handvoll US-Soldaten um's überleben kämpfen.
Weil das ja kein Problem ist, nimmt man nebenbei noch eine Nonne und Waisenkinder mit, man ist ja schließlich der Held der Geschichte.
Allerdings drohen echte Probleme, denn die Gegend in der man unterwegs ist, soll schon bald von Bombern plattgemacht werden.
Egal, rein ins Gefahrengebiet, schließlich will der gute Sergeant Dawson lieber sich und seine Männer opfern, als Kinder zurückzulassen, die man erstmal suchen muss...

War schon das große Vorbild "Fury - Herz aus Stahl" ein vor Patriotismus nur so triefender Film, der aber immerhin toll gespielt und inszeniert war, kriegt man hier das selbe- nur in schlecht.
Immerhin hat man (einen) echten Panzer zur Verfügung gehabt. Für Asylum-Verhältnisse schon mal ganz nett.
Leider sieht es jetzt natürlich um so billiger aus, wenn, was (beabsichtigt) selten vorkommt, mal mehrere im Bild sind. Die CGI-Panzer sind sofort als solche erkennbar.
Vermutlich war aber die Leihgebühr für den Panzer recht hoch, denn schon nach wenigen Minuten geht der Sprit aus.
Deutsche Soldaten werden mal wieder als die letzten Volldeppen dargestellt.
Die Nazis haben sich im Wald versteckt, brüllen aber lautstark durch die Gegend als die US-Soldaten ankommen, um sofort entdeckt zu werden.
Kein Wunder, dass sich eine handvoll US-Soldaten zu Fuß problemlos gegen hunderte Deutsche samt Panzern durchsetzen können, so dumm wie die Deutschen sind...

0/10

- Airplane vs Volcano



Jede Menge Vulkane kommen in der Gegend um Hawaii auf einmal unerwartet aus der Erde und dem Wasser.
Genau darüber fliegt ein vollbesetztes Passagierflugzeug, welches durch den Rauch und die Hitze schwere Turbulenzen erlebt.
Beide Piloten werden dadurch bewusstlos, und das Flugzeug zieht mit dem Autopiloten immer nur Kreise genau über den Vulkanen.
Es erscheinen immer mehr Vulkane, es wird Lava ausgestoßen, Flammen steigen immer höher- und die Hitze wird unerträglich.
Dummerweise lässt sich der Autopilot nur mit einem Code ausschalten, den ausser den beiden Kapitänen niemand kennt...

Was bietet der Film? Ich meine, ausser einem schon selten blöden Titel? Katastrophale Darsteller, gelangweilte Sprecher, dumme Dialoge, selten blöde Handlung,
und vor allem die üblich schlechten Asylum-Effekte sobald es um Feuer, Lava und Explosionen geht. Und darum geht es hier beinahe durchgehend.
Zudem haben wir hier wieder einen Fall, in dem sich beinahe durchgehend ein nervig-dauerhektischer Soundtrack durch den ganzen Film zieht.
Warum der Autopilot einfach mal auf "Kreise zeihen" steht, wird auch nicht erklärt. Ist halt so. Sonst gäbe es ja keine Gefahr.
Schlecht. Einfach nur schlecht.

0/10

- Apocalypse Pompeii



Während John Pierce, ein ehemaliges Mitglied einer US-Spezialeinheit mit Frau und Tochter Urlaub macht, und die Überreste von Pompeii ansehen will,
muss er den Urlaub unterbrechen und seine Familie verlasen, um ein wichtiges Geschäft in Neapel abzuschließen.
Als Frau und Tochter dann mit anderen Urlaubern in Pompeii ankommen, bricht der Vesuv aus.
Der Ausbruch ist gewaltig- und in kürzester Zeit verhindern Lavamassen, Ascheregen und extreme Hitze jegliche Möglichkeit, aus Pompeii zu entkommen.
Zum Glück hat Pierce noch Verbindungen zur Army, und startet mit seinem ehemaligen Colonel und in der nähe stationierten Soldaten eine Rettungsaktion...

Während im Kino Paul Anderson's "Pompeii" halbwegs erfolgreich lief, konnte man sich auf DVD die "Apocalypse Pompeii" ansehen.
Ausser dem "zufällig" auf Anderson's Film anspielenden Titel haben die Filme aber nichts gemeinsam, denn die "Apocalypse" spielt in der Gegenwart.
Immerhin dürfen sich hier Adrian Paul und John Rhys-Davies in billigen Kulissen bemühen, ihre Rollen ernsthaft rüberzubringen, allerdings hilft das nicht viel.
Katastrophenfilme leben nun mal von den Tricks- und auch glaubwürdigen Darstellern in den Nebenrollen.
Wenn man beides nicht, oder nur bedingt bieten kann, sollte man sich wenigstens nicht komplett ernst nehmen. Doch genau das passiert hier.
Völlig Humorfrei wird hier eine große Katastrophe billig inszeniert, mit nervigem Dauersoundtrack versehen, welcher auch in den langweiligsten Szenen dramatisch klingt-
und jegliches Klischee vom heldenhaften Vater, Soldaten die ihm einen gefallen schulden, und einem kreischenden Teenie in Gefahr durchgekaut.
Hirnlose Aktionen ohne Konsequenzen wie "Lavaregen mit der Hand von den Klamotten wischen, ohne sich zu verbrennen" gibt's ebenso,
wie umfallende Säulen im Hintergrund, die in der nächsten Szene wieder stehen. Logik Pur eben.

2/10

- American Warships 2



Die Air Force One mit dem US-Präsidenten an Bord verschwindet über dem Bermuda-Dreieick.
Natürlich schickt man sofort eine Spezialeinheit der Navy los, um den Verbleib des Präsidenten aufzuklären.
Dort angekommen greift allerdings sofort eine Art ausserirdische Riesenkrake an- die Legenden um das Bermuda Dreieck sind wohl doch wahr...

Was man sich in Deutschland dabei gedacht hat, den Film als eine Fortsetzung von "American Battleships" zu vermarkten, ist mir ein Rätsel.
War dieser doch zum einen sicher kein erfolgreicher Hit, und der Originaltitel "Bermuda Tentacles"wäre sicher nicht schlechter angekommen- im Gegenteil.
Zumindest hätte man gewusst, dass es sich hierbei hauptsächlich um Monster-Trash, und nur nebenbei um Kriegsschiffe dreht...
Neben einer souveränen, aber alt gewordenen Linda Hamilton als Admiral,
und einem katastrophal spielenden John Savage als US-Präsident gibt es hier mal wieder ausschließlich pures Kanonenfutter zu sehen.
Unbekannte und unbegabte Darsteller, aber jede Menge Action.
Dumm nur, dass es zwar überall knallt und explodiert- aber dies alles wie bei Asylum üblich aussieht, als kämen die Explosionen aus einem altersschwachen Heimcomputer.
Die restlichen Tricks sehen für Asylum-Verhältnisse allerdings meist annehmbar aus.
Allerdings fehlt es dem Film an Spannung- da kommt keine auf, weil komplett vorhersehbar. Und das schlimmste: Der Film nimmt sich komplett ernst.

3/10

- World of Tomorrow



Ein riesiger Asteroid steuert genau auf die Erde zu, der Einschlag würde den gesamten Planeten vernichten.
Also wird ein Raumschiff losgeschickt, dessen Besatzung auf dem Asteroiden landen, und eine starke Sprengladung anbringen soll. So hofft man, den Asteroiden umzuleiten.
Kurz darauf treffen kleinere Meteoritenschauer die Erde, welche sich allerdings als Ausserirdisches Leben entpuppen, sofort angreifen und das Militär ausser Gefecht setzen.
Zur gleichen Zeit entdeckt das Team aus dem Raumschiff, dass der vermeintliche Asteroid in Wirklichkeit ein gut getarntes, riesiges ausserirdisches Kampfraumschiff ist.
Parallel dazu werden Menschen von den Aliens via Dimensionsloch auf ihren Planeten entführt, um sie dort zu versklaven...

Der Titel versucht natürlich auf den Blockbuster "Edge of tomorrow" anzuspielen, allerdings ist der Film eine Mischung aus diversen Hollywood Sci-Fi Produktionen der letzten Jahre, bzw sogar Jahrzehnte.
Man erkennt Handlungselemente aus Armageddon, Stargate, Independence Day, Edge of tomorrow usw- und vermischt das alles zu einer Actionreichen Geschichte.
Langweilig wird es hier nicht, der Film setzt mehr auf Actionszenen als auf Dialoge- und das tut ihm gut.
Wenn sich der Film jetzt nicht ganz so ernst nehmen würde wie er es leider tut, hätte ihm das noch besser getan.
Darsteller, Dialoge, Synchro usw sind allesamt eher im unteren Mittelmaß angesiedelt, aber immerhin keine Katastrophe.
Die Effekte sind zwar deutlich als solche erkennbar, teils aber sogar gelungen- vor allem die Aliens sehen nicht mal übel aus- wohl hauptsächlich, weil man bei denen ohne CGI gearbeitet hat.
Was allerdings immer noch katastrophal aussieht, sind Explosionen und generell alles, wo Feuer vorkommt.
Das kriegt man bei Asylum einfach nicht auf die Reihe- obwohl der Rest sich wirklich inzwischen steigert. Hat ja auch lange genug gedauert...
Ebenfalls positiv zu vermerken: Der Film ist nicht komplett vorhersehbar- es sterben Charaktere, von denen man es nicht erwartet hätte- und sogar das Ende ist mal was anderes.
Alles in allem kann man sich World of tomorrow durchaus mal ansehen. Natürlich muss man sich im klaren sein, dass es immer noch Trash ist. Wenn auch schon etwas besserer.

5/10

- Sharknado 2



Fin Shepard fliegt mit seiner Ex-Frau-aber-wieder-Freundin April nach New York, um dort April's Buch "How to survive a Sharknado" vorzustellen.
Es kommt aber natürlich, wie es kommen muss- zuerst meldet der Pilot des Flugzeuges Turbulenzen, dann werden sie ersten Haie in der Luft gesichtet-
und das Flugzeug ist schon mitten drin, in einem neuen Sharknado.
Zum Glück kann Fin aber alles: Haie zerteilen, Menschen retten- und natürlich auch ein stark beschädigtes, voll besetztes Passagierflugzeug landen.
Nur April hatte Pech- der wird von einem Hai die Hand abgeknuspert.
Direkt nach der Landung warnt Fin über die vor Ort stehenden Sensationsreporter vor dem Sharknado, welcher auf New York zusteuert.
Natürlich wird ihm nicht geglaubt- und schon geht es los...

Sharknado 2 ist dermaßen Over the Top, dass man nur noch staunen kann. Klar- alles wird noch blöder, noch übertriebener- und dadurch teils auch noch schlechter getrickst.
Aber das ganze wird dermaßen überzogen und vor Selbstironie strotzend gezeigt, dass man nur noch Spaß hat.
Den Machern war offensichtlich vollkommen klar dass man hier alles steigern muss, und keinerlei ernsten Ansatz zeigen darf um einen weiteren Erfolg zu haben.
Herrlich sind auch die vielen Anspielungen auf andere Filme oder Serien, welche bei Filmfans für viel Spaß sorgen dürften.
Ich kann durchaus verstehen, wenn manche diese Fortsetzung als "völligen Blödsinn", "komplett unrealistisch" und "schlimmer als der erste" abhaken- und sie haben ja sogar recht.
Fakt ist aber nun mal: Was erwartet man von einem Titel wie "Sharknado"? Genau das kriegt man. Und so langsam macht es wirklich Spaß. Hirn aus, Film an!

6/10

2015

- San Andreas Quake (Vorbild: "San Andreas")

- Flight World War II

- Hänsel vs Gretel (Cut) (Fortsetzung von "Hänsel & Gretel")

- Road Wars



Endzeit. Das wichtigste, was es auf der Erde noch gibt ist Wasser. Allerdings gibt es davon kaum noch Reserven, und die Erde ist zu einer riesigen Wüste verdorrt.
Ohne Wasser zu überleben ist auf dauer nun mal unmöglich- daher bekämpfen sich verschiedene Gruppen überlebender Menschen bis auf's Blut, um an Wasser zu kommen.
Die Kämpfe zwischen rivalisierenden Gangs werden allerdings noch erschwert durch eine Art Vampirzombies, welche sich ausschließlich vom Blut der lebenden ernähren.
Das Problem: Diese sind den Menschen überlegen- und es existieren zwei Rassen: Die "Daywalker", und die "Nightwalker". Somit ist die Bedrohung rund um die Uhr vorhanden.
Die Menschheit kann wohl nur überleben, wenn sich alle zusammentun, die Gegner bekämpfen- und eventuell sogar ein Gegenmittel finden...

Der Titel erinnert sicher nur zufällig an den "Road Warrior", bei uns besser bekannt als "Mad Max 2". Und dass Road Wars im selben Jahr wie Fury Road gedreht wurde, ist sicher auch Zufall.
Oder ist es einfach doch nur ein billiger Mad Max 2 im Asylum-Stil? Mit komplett unbekannter Besetzung. Und Vampirzombies. Moment. Vampirzombies? Das ist neu! Zumindest für eine Mad Max-Kopie.
Allgemein ist der Film zwar in seiner Grundgeschichte eine freche Kopie der genannten Filme, bietet in diesem Rahmen aber somit immerhin eine weitere Zutat- die man aber natürlich aus anderen Filmen schon kennt.
Auch muss erwähnt werden, dass man bei Asylum scheinbar etwas neues versucht hat.
Hier wird deutlich weniger auf Action gesetzt, als man erwartet, das Budget wurde wohl lieber für weniger, dafür besser als sonst aussehende Actionszenen genutzt.
Das Wüsten-Setting war sicher günstig- und sieht nebenbei gut aus. Die Mad Max/Death Race-artigen Autos waren sicher auch nicht teuer, sind aber ansehbar. Und vor allem Real. Kein CGI.
Dafür muss man natürlich mit recht vielen Dialogszenen leben, welche aber immerhin nicht vollkommen bescheuert sind- und in den meisten Fällen sogar von ordentlichen Sprechern gut synchronisiert wurden.
Auch die Besetzung kann sich durchaus sehen lassen- für einen absoluten No-Name-Cast ist das erstaunlich.
Sogar der Soundtrack, also zumindest der Score, ist ziemlich gut gelungen- lediglich die Songs mit schrammeligem Garagenrock samt miserablem Sänger nerven unglaublich.
Eines hat Road Wars den ganzen anderen Mad Max-Kopien (und dem Road Warrior-Vorbild) sogar voraus:
Es geht um Wasser! Nicht um Benzin. Klingt plausibel- und vor allem lebenswichtig. Oder haben die bei Mad Max Benzin getrunken?
Das offene Ende ist in diesem Fall allerdings absolut unbefriedigend- und gibt dem Film noch einen Punkt abzug.

4/10

- Night of the Wild



In einer ländlichen Gegend in den USA schlagen seltsame, grün leuchtende Meteoriten ein- welche scheinbar eine Art Signal in einer Frequenz von sich geben, welche nur Hunde hören können.
Es dauert nicht lange bis selbst aus Blindenhunden gefährliche Bestien werden, die in der nahe gelegenen Stadt Angst uns Schrecken verbreiten...

Eine Zusammenarbeit von SyFy und eben Asylum. Regie: Eric Red.
An der Darstellerfront sieht es hier zwar reichlich unbekannt (und teils auch unbegabt) aus, dafür hat man mit Eric Red einen Genre-erfahrenen Regisseur verpflichtet.
Definitiv eine gute Wahl, auch wenn es natürlich trotzdem einiges zu meckern gibt Über dem Asylum-Durchschnitt liegt der Film aber definitiv.
Eher zur peinlichen Seite gehört z.B. der in der Felswand über der Tankstelle steckende, grün leuchtende Meteorit, der zum einen keinem aufzufallen scheint- und zum anderen mal da ist, und mal nicht.
Auch die letzte Szene im Film wirkt leider einfach nur albern, so schlechte CGI-Hunde hat man wirklich selten gesehen- das fällt erst recht auf, weil im Film ansonsten relativ wenig mit CGI gearbeitet wurde....
Dafür gibt es ein paar nette kleinere Splatterszenen, teils mit, teils ohne CGI, ein ordentliches Erzähltempo, eine schnörkellose, ernsthaft erzählte Story- und eine ungekürzte DVD!
Inhaltlich kann "Night of the wild" an Hunde-Horror-Klassiker wie "Die Meute" durchaus anschließen, auch wenn man ihm seine Low-Budget-Herkunft in einigen Szenen durchaus ansieht.

5/10

- Avengers Grimm



Es war einmal... eine Welt, in der Zauberei etwas alltägliches war, und Frieden herrschte- bis das böse Rumpelstilzchen kam, um mit seinem Gefolge alle Macht an sich zu reissen.
Seine Gier nach Macht ist allerdings unersättlich, so dass er nicht nur das Königreich der Märchenhelden, sondern mit Hilfe des Zauberspiegels von Schneewittchen auch andere Welten erobern will.
Schneewittchen stellt sich ihm entgegen, doch es gelingt Rumpelstilzchen, sich mit ihr zusammen in den Spiegel zu stoßen.
Ihre Freundinnen Dornröschen, Aschenputtel, Rapunzel, und Rotkäppchen folgen den beiden allerdings in unsere Welt, um zu verhindern dass Rumpelstilzchen noch mächtiger wird...

Was kann man bei dem Titel schon erwarten...? Einen Avengers-Klon mit Märchenfiguren eben.
Am erstaunlichsten dürften dabei die beiden bekanntesten Darsteller des Film sein, Casper Van Dien als Rumpelstilzchen, und Lou Ferrigno als "Eisenhans", einer Art sílberfarbigem Hulk.
Der große böse Wolf wird von einem UFC-Kämpfer gespielt, der erwartungsgemäß ein paar nette Fights zeigt, aber Schauspielerisch gar nichts bietet.
Der Rest  ist das übliche unbegabte Kanonenfutter- und mit Sicherheit nur nach Optik gecastet, da weiblich, gut aussehend, und in Lack und Lederklamotten unterwegs.
Trotz einiger Kampfszenen ist der Film leider ein ziemlicher Langweiler geworden, der mit vielen langweiligen Dialogen daherkommt.
Vorteil eines Films, in dem hauptsächlich mit Fäusten oder Waffen gekämpft wird:
Wenige Effekte, die dementsprechend auch etwas besser aussehen als bei Asylum üblich. In weniger Effekte kann man dann eben etwas mehr Geld stecken.
Vielleicht hätte man das Geld lieber in ein besseres Drehbuch stecken sollen... aus der Idee hätte man ja durchaus was witziges machen können. Chance verpasst, Asylum.

3/10

- Mega Shark vs Kolossus



Vor Rio de Janeiro taucht ein Megalodon auf. Zwei U-Boote der US Navy, voll besetzt mit jungen, hübschen Frauen in Leder-Klamotten, können ihn nicht aufhalten.
Eines der U-Boote wird sogar vom Megalodon aus dem Wasser geschleudert, und zerstört die berühmte Christus-Statue.
Etwa zur gleichen Zeit, in der Nähe der Reaktor-Ruine von Tschernobyl, wird ein im kalten Krieg von den Russen erbauter Riesen-Roboter aktiviert.
Als die beiden aufeinander treffen und gegeneinander antreten, ist die ganze Welt in Gefahr, denn deren Zerstörungskraft kennt keine Grenzen...

Die CGI-tricks sind diesmal deutlich besser gelungen als in den drei Vorgängern, sind aber natürlich trotzdem noch weit vom Hollywood-Standard entfernt.
Interessant ist auch, dass die weiblichen Besatzungen der U-Boote am Anfang durchaus nett anzusehen sind- die beiden weiblichen Hauptrollen dagegen eher im Gegenteil.
Schauspieler, Dialoge und Synchro sind wie zu erwarten eher im unteren Mittelmaß angesiedelt, aber für Asylum schon ganz annehmbar- da gab es schon deutlich schlechteres.
Am Ende wird natürlich, überraschenderweise, gezeigt dass es noch einen weiteren Megalodon gibt.
Na, dann warten wir mal auf Teil 5. Nur, gegen was soll der denn dann antreten? Eine große Steigerung zum Russischen Mega-Roboter geht wohl kaum noch...

4/10

- 3-Headed Shark-Attack



Durch die Umweltverschmutzung schwimmen wohl so manche mutierte Tierchen im Meer herum- unter anderem auch ein dreiköpfiger Hai.
Wie in solchen Filmen üblich, ist neben einem voll besetzten Schnellboot auf der flucht vor dem Hai auch noch ein Partyboot voll besetzt mit jugendlichem Haifutter unterwegs,
damit unser dreiköpfiger Freund keinen Hunger leiden muss.
Als der Hai angreift, versucht man über Funk Hilfe zu rufen- erreicht aber nur das Fischerboot von Mike Burns (Danny Trejo). Dieser macht sich auf den weg, einen Hai zu angeln...

Regisseur Christopher Ray (Sohn von Fred Olen Ray) hat seit seinem 2-Kopf-Hai wohl dazugelernt, und scheint somit seinem berühmt/berüchtigtem Vater etwas voraus zu haben.
Der dreiköpfige Hauptdarsteller ist schon deutlich besser animiert, als sein vorheriger, zweiköpfiger Kollege- und darf sich auch einige male recht blutig durch die Besetzung fressen.
Generell sind die Tricks aber natürlich immer noch weit entfernt von "gut", nur der Hai selbst ist erträglich.
Klar, nach Logik darf man nicht suchen- der riesige Hai ist z.B. auch an Stellen unterwegs, an denen ein Mann gerade mal bis zu den Knien im Wasser steht, das nimmt man dem Film aber nicht mal übel.
Das ganze ist durchaus spaßig inszeniert, ohne große längen gedreht- und sogar halbwegs prominent, und vor allem passend besetzt.
Neben Rob Van Dam darf sich auch Danny Trejo mit einer Machete dem Hai in den Weg stellen, was hier nicht die einzige Anspielung auf andere Filme ist.
Bis auf die beiden Hauptdarsteller ist natürlich ausschließlich untalentiertes Haifutter dabei, das sich blöd verhält, blöd labert- aber immerhin halbwegs anständig synchronisiert ist.
Aber etwas anders erwartet ja wohl auch niemand, oder?

4/10

- Sharknado 3



Fin Shepard soll im Weißen Haus für seine Verdienste bei den bisherigen Sharknados ausgezeichnet werden, da entsteht auch schon der nächste. Direkt über dem Weißen Haus.
Über dem Atlantik ziehen ebenfalls mehrere Sharknados auf, welche sich zu einem riesigen Sharkikane verbinden könnten.
Fin's Frau April und die gemeinsame Tochter sind derweil in Florida in einem Vergnügungspark- und auch dort nähern sich Sharknados.
Da hier Kettensägen und Kampfflugzeuge alleine wohl nicht mehr helfen, kommt Fin auf die rettende Idee:
Er sucht seinen Vater Gilbert auf, welcher Verbindungen zur NASA hat- und sogar ein Space Shuttle zur Vernichtung der Sharknados aus dem All bereitstellen kann...

Man mag es kaum glauben- aber Sharknado 3 macht richtig Spaß. Wirklich. Vollkommen abgedreht, saudumm, extremst übertrieben. Gespickt mit komplett bescheuerten Ideen.
Auch die Tricks sind immer noch billig, wenn auch, zumindest teilweise, schon etwas besser als in den beiden Vorgängern. Aber mal ehrlich: Hier muss das so sein!
Und wieder haben SyFy und Asylum es geschafft, den Vorgänger zu toppen.
Auch sind wieder diverse Anspielungen auf andere Filme vorhanden- beim "Druck auf den roten Knopf" muss man z.B. unweigerlich an Monty Python's Schwarzen Ritter denken.
Neben der Stammbesetzung aus den Vorgängern gibt's diesmal Bo Derek, David Hasselhoff, Michael Winslow, Lou Ferrigno und Lorenzo Lamas zu bestaunen.
Ich frage mich nur, warum man es in dieser Reihe verstanden hat dass Trash Spaß machen muss- und man einen solchen Film absolut nicht ernst nehmen sollte.
Der Großteil der Asylum / SyFy-Produktion nimmt sich ja leider absolut ernst- was diese Filme eben teils unerträglich macht.
Hier regiert der Blödsinn! und das ist gut so!

8/10

- Z Nation (TV Serie)



Die Zombie-Apokalypse. Ein paar Grundverschiedene Überlebende sind unterwegs.
Unter anderem ein Mann mit Zombievirus, den er aber unter Kontrolle hat- und der somit dringend für ein eventuelles Heilmittel gebraucht wird.
Geleitet wird die Truppe über Funk aus einer NSA-Station in der Arktis, welche ein Hacker besetzt hält.
Das Ziel: Kalifornien. Dort soll es noch Ärzte geben, welche mit den richtigen Blutproben etwas gegen die Zombieseuche unternehmen könnten...

Natürlich sind die Parallelen zu "The Walking Dead" unübersehbar. Und auch aus anderen, ähnlichen Filmen hat man sich ordentlich bedient.
Allerdings bedient Z Nation eher die Freunde blutiger, und vor allem rasanter B-Action- während sich TWD dann doch öfter mal (gewollt und gekonnt) in Richtung Drama bewegt.
Zudem wurden hier einige neue Ideen verbraten, wenn auch diese nicht unbedingt alle überzeugen.
Die grün leuchtenden und wabernden Atomar verseuchten Zombies sind jedenfalls eher lächerlich anzusehen.
Dafür gibt es hier neben Action und Blut hin und wieder witzige Szenen- ob nun Zombies auf Viagra, eine Anspielung auf Sharknado- oder ein Zombie-Schaf.
Die Mischung funktioniert jedenfalls besser als ich dachte.
Schauspieler, Dialoge, Synchro, Tricks: Alles im erträglichen Bereich.
Langeweile? Fehlanzeige. Die Serie gibt von Anfang an Vollgas.
In Staffel 2 wird in allen Punkten noch eins draufgesetzt, vor allem der immer schrägere Comedy-Anteil steigt deutlich an.
Von Aliens über ein Zombie-niederwalzendes Käserad bis zu einem "Zombie-Museum" gibt es jede Menge abgedrehtes zu entdecken.
Ich bin gespannt auf Season 3...

Season 1: 5/10
Season 2: 7/10

2016

- Zoombies

- Sharknado 4



Seit 5 Jahren hat es keinen Sharknado mehr gegeben. Wissenschaftler haben es geschafft, ein Satelitengestütztes Warn-und Zerstörungssystem für Tornados über dem Meer zu entwickeln.
Fin Shepard ist zur Ruhe gekommen, und will sich mit seiner Familie in Las Vegas treffen, wo der inzwischen Weltberühmte Held Fin als Stargast zu einer Hotel-Eröffnung erwartet wird.
Dort allerdings geschieht unglaubliches... Ein Sharknado aus Sand hat sich gebildet- und konnte somit nicht von den System über dem Meer entdeckt werden.
Der Sharknado zerstört das Hotel, und teilt sich dann in verschiedene andere "Nados" auf, sobald er mit anderen Elementen in Berührung kommt.
Schon bald sind neben dem Sandnado unter anderem auch ein Ölnado, ein Firenados, ein Nuklearnados und sogar ein Kuhnado unterwegs.
Jetzt können nur noch Fin Shepard und seine Frau April helfen, welche inzwischen nicht nur einen modifizierten Arm besitzt,
sondern sich dank ihrem Wissenschaftler-Vater immer mehr zu einer Technisch erweiterten Kampfmaschine entwickelt hat...

Es musste ja so kommen: Nachdem der dritte Teil eine absolute Trash-Granate war, geht es mit dem vierten leider wieder abwärts. Und das ziemlich tief.
Nach der gelungenen Star Wars-Einleitung (Sharknado Episode IV...) kommen nur noch wenige witzige Anspielungen an andere Filme oder sonstiges.
Nicht falsch verstehen: Es gibt davon auch hier wieder jede Menge- nur sind die meisten wohl gut gemeint, aber leider nicht wirklich witzig.
Die Tricks sind deutlich schlechter als zuletzt, und die schrägen Ideen sind den Machern wohl auch ausgegangen. Dafür gibt es jetzt jede Menge einfach nur blöde Ideen.
Klar, nach Logik sollte man gerade bei dieser Filmreihe wirklich nicht suchen- aber wie zur Hölle kommen Haie denn in die Wüste, in einen Sandsturm?
David Hasselhoff ist wieder mit dabei, und neben der restlichen Standard-Besetzung wimmelt es wieder von größeren und kleineren Gastauftritten:
Neben bekannten Namen aus der Welt des Films wie Gary Busey, David Faustino, Steve Guttenberg und Lloyd Kaufman
tummeln sich hier auch diverse Musiker wie Corey Taylor und Vince Neil- sowie die Chippendales.

3/10

2017

- Sharknado 5



Während Fin Shepard und seine Freunde in einem Höhlensystem unter Stonehenge Beweise finden, dass Sharknados schon unsere Vorfahren terrorisierten,
welche allerdings wussten, wie man diese mit einem magischen Artefakt bekämpft, tauchen überall auf der Erde Sharknados auf.
Doch es kommt noch schlimmer: Der Sohn von Fin und April wird in einen Sharknado gesaugt- und so rund um den Planeten gewirbelt.
Zum Glück hat er zuvor einen speziellen Helm gekriegt, welcher ihn vor dem Sturm und den Haien darin schützt-
und der ausserdem regelmäßig Signale aussendet, wo er sich gerade befindet.
Denn das magische Artefakt schickt nicht nur den Sharknado, sondern auch alle die ihn bekämpfen über den gesamten Planeten.
Mit Hilfe des Papstes und diversen geheimen Waffen wie dem Opernkampfhaus von Sydney wird die Schlacht gegen die Haie erneut aufgenommen,
während die Nachrichten-Sondersendungen im TV der Bevölkerung empfehlen, die Haie weder zu füttern noch zu streicheln...

Nach dem wirklich schwachen vierten Teil geht es im fünften wieder deutlich aufwärts.
Von Start weg gibt der Film Vollgas, und trumpft mit unzähligen, meist wirklich witzigen Film-Anspielungen und noch mehr Gaststars auf.
Die Tricks sind natürlich immer noch mies, und Tara Reid sieht von Film zu Film beschissener aus-
aber das hohe Tempo in Verbindung mit den massenhaft vorhandenen aberwitzigen Ideen und verschiedenen Locations machen den fünften Film zum bisher besten.

9/10
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