Urlaubsreisen und Kurztrips

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Urlaubsreisen und Kurztrips

Beitrag von Retro am So Sep 27, 2015 1:19 am

MIEDZYZDROJE / MISDROY (Polen, Ostsee)



Das erste mal in Polen... gefüttert mit blöden Witzen und Vorurteilen ging die Reise los.
Insgesamt etwa 8 Stunden fahrt lagen vor uns, die größtenteils sehr angenehm und problemlos verliefen.
Lediglich kurze Stücke auf der Polnischen Autobahn waren eine Zumutung- 120 km/h durfte man fahren, aber ohne gutes Fahrwerk, oder eben einen SUV, hat man da stellenweise einfach verloren.
Fairerweise muss man aber sagen, dass der Großteil der Strecke auch in Polen sehr gut zu fahren war, und die Autobahnen größtenteils unseren in nichts nachstehen.

Eingemietet hatten wir uns im Ferienwohnungskomplex Aquamarina, nur durch ein kleines Wäldchen gegenüber vom Ostseestrand entfernt:















Das Aquamarina bietet schöne, gut ausgestattete und sehr saubere Wohnungen mit Küche und Balkon, bewachtes Gelände und Tiefgarage- und ist ausserdem Haustierfreundlich.
Die Küche blieb allerdings weitgehend ungenutzt, bei den Preisen und der hervorragenden Qualität des Essens dort kein Wunder.
Wir waren jeden Tag in einem anderen Restaurant, Bistro oder Imbiss- und sind jedesmal maximal 25€ zusammen losgeworden. Zu zweit. Inclusive Getränke.
Egal ob auf der Mole im Touristenparadies, in kleinen unscheinbaren Wirtschaften am Polen-Markt bei Stettin hinter der deutschen Grenze- oder einfach irgendwo im urigen Holzbau-Restaurant an der Landstraße.
Überall sehr gutes essen, großzügige Portionen, und kleine Preise.
Besondere Empfehlung allerdings für das "Bistro Nemo" direkt in Misdroy an der Mole. Toll eingerichtet, gute Auswahl, große Portionen und freundlichste Bedienung! Top!

Der Strand am Abend:



Erstes mal am Strand, die drei hatten viel Spaß beim schnüffeln, rennen und buddeln:



Erstaunlicherweise ist in Polen das Benzin teurer als bei uns- so dass wir zum tanken mal eben über die ehemalige Grenze bei Stettin gefahren sind.
Überhaupt, der Polnische Markt... Wo man hinsieht billig gemachte Fälschungen von Klamotten, kopierte Filme und Spiele- aber auch "blaue Pillen" werden einem recht aufdringlich angeboten.
Wer jetzt denkt, da könnte man sich günstig mit Filmen oder Games eindecken, täuscht sich.
Selbst wenn die Qualität passt (die meisten Stände hatten einen Flatscreen und DVD-Player zum Test bereitstehen), sind die Preise eher... sagen wir mal "seltsam".
Aktuelle Filme, die schon auf DVD erschienen sind kosten als Kopie meist 5€, was gerade im Kino läuft auch mal 10€. Für Kopien aus dem Netz? Wer kauft heute noch sowas- vor allem zu den Preisen?
Für Zocker gab es auf jedem Markt den wir besuchten nur eines: Nintendo DS-Games. 9 in 1, 20 in 1, 100 in 1 usw. Preise? Ab 20€... Krank.
In normalen Kaufhäusern sind die Preise dagegen weitgehend identisch zu unserem gewohnten Standard.
Das Leben an sich, also Miete und Verpflegung, in Polen ist allerdings sehr günstig im Vergleich zu Deutschland

Den besten Vergleich mit Polnischen Preisen hat man wo? Eine nette Fahrt mit dem Schiff entfernt- in Usedom. Gleicher Ostseestrand, deutsches Gebiet.



Gab es Unterscheide? Ja, zwei: Alle sprechen Deutsch- und die Preise sind höher.
Gut, in Usedom findet man weniger alte, abbruchreife Häuser als in Misdroy- aber auch dort gibt es einige. Dafür sind diese langweilig...
In Misdroy stehen recht viele alte Villen, Kinos, Hotels und sonstiges leer, sind aber leider teils schon arg verfallen. Trotzdem sehr interessante Architektur, die oft schön anzusehen ist.
Da merkt man dann eben doch, dass dort das Geld für aufwändige Restaurierungen wohl leider fehlt.
Was die Sauberkeit des Strandes, der Parks, der Straßen, und einfach allgemein angeht, hat dafür Polen eindeutig die Nase vorne.

Zurück zu Misdroy:

Wer schon immer mal eine kleine Entdeckungsreise als Wikinger erleben wollte, kann hier von der Mole aus mit der "Viking III" in see stechen.
Sieht leider etwas billig aus, und ist generell ziemlich unspektakulär- aber Wikinger haben sicher auch nicht jeden Tag viel erlebt. Nur waren deren Drachenboote sicher um einiges schöner...



Als Filmfan musste ich zumindest von einem Haus in Misdroy ein Foto machen.
Der Name am Türschild war leider unleserlich, es war aber sicher nicht "Bates":



An der Strandpromenade gibt es auch kleine Arcade-Hallen, die zwar auch sehr gepflegt sind, und eine gute Mischung aus älteren und aktuellen Automaten bieten-
aber in Polen scheint man neben Pinballs und Airhockey ausschließlich Gunshooter oder Rennspiele zu kennen.
So sah das jedenfalls wirklich überall aus:





Wovon ich nur abraten kann ist das Witz... ähhh.... Wachsfigurenkabinett. Viele der Figuren sind kaum erkennbar, nur wenige wirklich gelungen.
Das Spektrum reichte von Promis über Politik bis zu Filmfiguren- aber wer will schon nicht einmal farblich passende, generell schlecht nachgemachte Figuren aus der "Monster AG" in "Lebensgröße" sehen?
Zumindest die beiden hier erkennt man, ist aber auch nicht schwer:



Und jetzt wird's etwas knackiger- zumindest zwei davon sind ziemlich misslungen: Na, wer erkennt alle?



Ebenfalls abzuraten ist vom "Park Miniatur Baltycki", auch wenn man überall Werbung für den Park findet.
Geworben wird mit einem Rundgang durch 9 Länder, zu sehen sind dann insgesamt 25 nachgebaute Gebäude im Maßstab 1:25 (etwa ein drittel davon Leuchttürme),
eine Miniatur der Ostsee in der Mitte des Parks, sowie ein Segelschiff im Maßstab 1:50. allesamt vollkommen unbeweglich und komplett ohne nette Gags wie Figuren oder sonstiges drumherum.
Einfach lieblos dahingeklatschte, mittelmäßig gemachte Holzminiaturen.
Umgerechnet nicht ganz 5€ Eintritt incl. einem Führer, der einem auf Wunsch 45 Minuten lang etwas zu den Häusern erzählt. Dumm nur, dass dieser nur Polnisch spricht- aber trotzdem bezahlt werden muss...
Das einzig bewegliche im Park war ein kleines Oval mit einer handelsüblichen fahrenden LGB-Bahn in einem oben offenen Glaskasten... immerhin Digital mit Geräuschen.
Bilder haben wir uns da gespart...

Wer auf die Idee kommt, sich die "Burgruine" in Lubin, nahe Misdroy, anzusehen, darf sich für etwas über 1€ Eintritt auf einen wirklich schönen Ausblick auf die Gegend freuen.
Von einer "Burgruine" ist allerdings nichts zu sehen, ausser ein paar Steinen im Boden auf geschätzten 3qm. Kein Witz. Mehr ist da nicht. Die Burg wurde bereits im 12. Jahrhundert komplett zerstört.
Auch hier hätten Fotos nichts gebracht...

Der größte Witz ist aber das "Bunker Museum" in Wicko, gleich ausserhalb Misdroy.
Genau wie beim Miniatur Park findet man häufig Hinweisschilder zum Museum, welches von aussen auch ganz nett aussieht...
...und nach bezahlen von ebenfalls etwas über 1€ Eintritt kriegt man genau einen winzigen Raum, vollgestopft mit Müll und ein paar kopierten Fotos an den Wänden zu sehen.
Alte Trinkflaschen, Patronen, zerbeulte und rostige Helme, und sogar ein paar wenige, allesamt schlecht erhaltene Waffen liegen herum, das war's.





Aber da gibt es ja noch den (teils sehr steilen), aber dafür miserablen befestigten Weg auf den Berg hinter dem Bunker,
auf welchem die Abschussrampe für die damalige "Wunderwaffe" V3 steht.
Allerdings gab es von oben nur genau das gleiche zu sehen, was man auch von der Straße unten aus sieht: Ein paar alte Stützen der ehemals vorhandenen Abschussrampe.





Immerhin haben wir dann von der zum Kinderspielzeug umgebauten Flak auf dem Dach des Bunkers noch auf den Parkplatz zielen können-
Blöd nur, dass wir die einzigen Besucher waren. Wundert mich allerdings nicht.



Auf den Landstraßen braucht man sich im übrigen weder wundern noch fürchten, wenn auf einmal 'ne Wildsau aus dem Wald kommt.
Die wollen nur was zu fressen, und lassen sich sogar streicheln:



Generell war die Woche in Misdroy interessant, nicht langweilig- und günstig.
Zu sehen gibt es noch jede Menge anderes, von Stadtrundfahrten in verschiedenen Längen, über den sehr schönen Türkis-See bis zum Nationalpark mit Bisons kann man sich bei Interesse einiges ansehen.
Es gibt in Misdroy selbst auch ein Planetarium, ein Ozeanarium, ein Naturkundemuseum- und ein wenig ausserhalb einen Seilpark zum klettern. Die letztgenannten haben wir allerdings nicht selbst besucht.
Für Naturfreunde und eben Hundebesitzer ist die Gegend sehr schön, wer aber auf Museen und sonstige "Sehenswürdigkeiten" wert legt, wird hier eventuell nur weniges finden, was sich wirklich zu besuchen lohnt.


Zuletzt von Retro am Mo Jul 31, 2017 1:47 am bearbeitet; insgesamt 19-mal bearbeitet
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Re: Urlaubsreisen und Kurztrips

Beitrag von Retro am So Sep 27, 2015 1:19 am

ZWIESEL

Wie das eben so ist wenn man älter wird, macht man auch mal nen Kurzurlaub im Rentner-Style. Wink
Fünf Tage Bayerischer Wald, eingenistet haben wir uns in einer Pension in Zwiesel.
Da es sich um einen Luftkurort handelt, wird man erstmal mit einer "Kurtaxe" abkassiert...
...welche einem aber auch eine sogenannte Gästekarte, und dadurch später einige Vorteile bringt- und bei einigen Eintrittspreisen Geld spart!

Zwiesel ist bekannt für seine Glas-und Kristallindustrie, und einer der Orte, welche seit dem Mittelalter über das gesamte Stadtgebiet unterkellert sind.
Was macht also der klassische Urlauber? Eine Stadtführung. Genau genommen zwei.
Die klassische Stadtführung, bei der man einiges über den Ort, den Namen, und vor allem seine Geschichte erfährt dauert etwa 90 Minuten- und ist -Überraschung- kostenlos.
War somit schon mal ein guter einstieg- und wurde mit einer eher "ungewöhnlichen" Empfehlung beendet:
Man solle sich doch mal an "Hakan's Dönerstand" einen Döner schmecken lassen... das muss man dann natürlich auch testen. Und: Selten einen so leckeren Döner gegessen.
Später haben wir dann noch die Führung der unterirdischen Gänge mitgemacht (2,50€- ohne Gästekarte 5€), welche aber eher enttäuschend- und vor allem sehr kurz war.
Zwiesel hat auch einen sehr schönen Stadtpark mit kleinen Flüssen und Wasserfällen- sowie einem Drachen mitten in einem kleinen See des Parks:



Wer jetzt denkt: Wo ein Drache ist, gibt's bestimmt noch mehr davon, hat nicht ganz unrecht.
Zwar nicht direkt in Zwiesel, aber in der Umgebung gibt es so einiges zum Thema Drachen, Kelten, Burgen- und sogar Ägyptische und Griechische Geschichte...
Also: Raus aus Zwiesel, vorbei an einem der wohl "beschissensten" Ortsnamen, die man sich vorstellen kann:



Die genaue Reihenfolge unserer Tour rund um den Bayerischen Wald spare ich mir, aber alle erwähnenswerten Orte, ob positiv oder negativ, werden natürlich genannt.
Da wir ja schon beim Thema "Drachen" waren, geht die fahrt nach Furth im Wald, wo man den sogenannten "Drachenstich" mit einer kleinen Mittelalter-Show feiert- dummerweise nicht an diesem Tag.
Ein blick auf's Rathaus macht schon deutlich, dass der Drache hier wohl ein wichtiger Bestandteil der Stadtgeschichte ist:



Nicht weit entfernt vom Rathaus gibt's dann auch schon ein interessant aussehendes weiteres Haus- mit noch interessanterem Schild über dem Eingang:



Ein Drachenmuseum? Und nebenbei auch noch das Stadtmuseum im selben Gebäude? Na, das muss man sich doch mal ansehen...
Eintritt 4€, und das erste was man sieht, ist der "lebensgroße" ausgemusterte Drache, den man hier früher beim Drachenstich-Fest eingesetzt hat, bevor man einen größeren baute.
Dummerweise steht dieser in einem dermaßen winzigen Raum, dass man sich gerade noch rundum durchschleichen kann, aber ein vernünftiges Foto ist unmöglich.
Schreckhafte Naturen seien gewarnt: Im Raum ist ein Sensor versteckt, der den Drachen beim vorbeigehen ziemlich laut brüllen lässt...
Dummerweise war das auch schon alles, was man positiv erwähnen kann.
Der Rest des Drachenmuseums beschäftigt sich zum Großteil mit chinesischen Drachen, sowie mit Stoffdrachen und anderem Kinderspielzeug in Drachenform-
und quasi nebenbei mit alten Fotos der Drachenstich-Feste der vergangenen Jahrzehnte.
Informationsgehalt sehr gering bis absolut null, genau genommen eine Frechheit, sowas ein Museum zu nennen.
Vielleicht reisst ja der Rest des Museums noch was raus...
Im extrem modrig riechenden und feuchten Keller gibt's ein paar Fundstücke aus mittelalterlicher Zeit bis heute, welche in der Umgebung ausgegraben wurden.
Erklärungen dazu sehen etwa so aus: "Tonscherbe, gefunden im Hof der Adresse XY bei Bauarbeiten". Fertig.
Erwähnte ich schon das Wort "Frechheit"?
In den beiden extrem stickigen, ungelüfteten und nicht klimatisierten oberen Stockwerken kriegt man dann zum Großteil die religiöse Geschichte des Ortes vermittelt, sofern man sich dafür interessiert.
Merkt man, dass ich eher abraten würde, dieses Museum zu besuchen?

Furth im Wald abgehakt, jetzt kommt das exakte Gegenteil: Viechtach.
In und um Viechtach gibt es durchaus lohnenswertes zu bestaunen.
Angefangen bei der Burgruine Neunussberg, etwas ausserhalb von Viechtach, die zwar nur noch aus ein paar Mauern und dem (begehbaren) Mittelturm besteht,
aber immerhin nett hergerichtet wurde- und mit einer herrlichen Aussicht vom Burgturm auftrumpfen kann.
Der Eintritt ist generell kostenlos, lediglich um eine Spende von 1€ pro Person zur Erhaltung der Ruine wird mit einer Einwurfkasse ohne Kontrolle gebeten.
Schöne Aussicht, gepflegte Anlage- da spendet man doch gerne.







In Viechtach lädt dann das gemütliche "Cafe Isis" zu einer Pause ein- vor allem, da dieses zu einem kleinen Museum gehört,
welches auf den Namen "Gewölbe der Geheimnisse" hört, und sich mit ägyptischer und griechischer Geschichte beschäftigt.
Wer sich für diese Themen interessiert, wird sich hier wohlfühlen. Relativ klein, aber mit viel Liebe zum Detail und genügend Infos versehen, findet man hier einiges interessantes.
Natürlich handelt es sich größtenteils um gut gemachte Repliken, und nicht um die Originale- aber selbst darauf, und wo die Originale zu finden sind, wird bei jedem Stück hingewiesen.
Nebenbei sind Museum und Cafe passenderweise im ältesten Gebäude der Stadt untergebracht- 1432 erbaut, und sehr gepflegt.
Eintrittspreis für's Gewölbe beträgt 3,50€- passt.



Wer sein Geld für nette Statuen, Büsten usw von Tut Ench Amun, Anubis, Horus und anderen ausgeben will, wird im kleinen Museums-Shop im Cafe fündig.
Tolle Qualität zu wirklich nicht übertriebenen Preisen.
Nebenbei ist die Inhaberin sehr freundlich, und rundet den Kaufpreis deutlich ab, wenn man sich ein paar nette Sachen aussucht.
Kartenzahlung ist nicht, aber scheinbar reicht hier Menschenkenntnis aus.
Wir haben dann doch "ein wenig" mehr mitnehmen wollen, aber nicht genug Bares dabei gehabt.
Kein Problem- sie hat uns erstmal im Cafe-Freigelände vor dem Haus geparkt, uns Erfrischungsgetränke ausgegeben, alles gut verpackt mitgegeben- und schickt uns die Rechnung.


Unterwegs sieht man immer wieder mal Schilder vom "Windbeutelberti", welcher mit Riesenwindbeuteln wirbt...
Ergo: Mal sehen, was die taugen.
Ich bin mal so frei, und vergleiche die Riesenwindbeutel vom "Berti" mit denen, die wir von der Garmischer "Windbeutelalm" gewohnt sind.
(Mein Testobjekt: Schokoeisbeutel mit Sahne. Garmisch: 7€, Berti: 5€)
Erster Eindruck: Etwa gleich groß, und wie erwähnt 2€ billiger als gewohnt.
Zweiter Eindruck: Gleich groß, aber nur EINE Kugel Eis- und massig Sahne bis einem schlecht wird. (Garmisch: Drei Kugeln Eis, mit perfekter Menge an Sahne)
Größe ist nicht alles, Berti...


Wie Zwiesel ist auch Bodenmais für seine Glasprodukte bekannt, hier aus dem hause Joska.
Ein Besuch im "Joska Glasparadies" ist durchaus nett, das ganze hat aussen fast schon ein wenig Freizeitpark-Flair mit Gärten, Cafe, Spielplätzen- und natürlich vielen Glasprodukten rundherum.
Im inneren gibt's Kitsch aus Glas für jeden Geldbeutel und in jeder Größe, und nebenbei erstaunlich humane Preise im Cafe.
Flammkuchen und "Blonder Engel" (Vanille-Eis in Orangensaft) für zusammen 5€- da kann man nicht meckern.

Definitiv sehenswert ist die Burgruine Runding, welche als "Archäologisches Freilichtmuseum" auftritt.
Hier handelt es sich zwar auch nur um eine Ruine, allerdings um Bayerns größte freigelegte- und auch das ganz ohne Eintrittsgeld.
Auf 5000 qm Fläche sind hier die Restmauern der kompletten Burg zum Teil mit modernen Ziegeln repariert worden, um das Gesamtbild anschaulich machen zu können.
In wirklich jedem ehemaligem Raum und jedem Erker oder Turm sind Hinweisschilder, um was es sich damals hierbei gehandelt hat, und welche Funktion manche anbauten hier erfüllt haben.







Ganz nett ist auch das Keltendorf Gabreta in Ringelai- allerdings preislich eher teuer, für das wenige gebotene.
Für 6,50€ Eintritt gibt's nen komplett sinnlosen Audioguide mit auf den weg, der einem genau das erzählt, was man an jedem Gebäude auch auf Schildern lesen kann.
Wenn man sich sehr viel Zeit lässt hat man in 30 Minuten alles genauestens gesehen, und denkt sich: "War das alles"?





Ausserdem laufen auf dem Gelände noch einige Nutztiere frei herum, welche auch mal für eher unfreiwillige Lacher sorgen:



Sind schon seltsame "Wollschweine"...
Im übrigen haben wir auf dem ganzen Gelände kein einziges echtes Wollschwein entdecken können- aber vielleicht haben die keltischen Schafe ja eine Persönlichkeitsspaltung?

Nicht weit vom Keltendorf gibt es in Silberberg eine Sommerrodelbahn.
Eine Fahrt kostet 5,50€, mit Gästekarte nur 4€.
Beworben wird die Bahn mit 40 km/h Abfahrtstempo- realistisch sind's eher 20... die langsamste und somit langweiligste Sommerrodelbahn, die ich je erlebt habe.
Es mag zwar durchaus sein, dass durch die teils extreme Hitze (wir hatten keinen Tag unter 30 Grad) der abrieb an Rodel und Bahn sich deutlich erhöht, aber dann hätte man darauf hinweisen sollen.
Jedenfalls gab es rundherum nur enttäuschte Gesichter bei allen Besuchern.

Der Nationalpark Bayerischer Wald ist riesig- und hat dementsprechend mehrere Eingänge an verschiedenen Ortschaften, mit jeweils verschiedenen Sehenswürdigkeiten.
Wir haben uns für Neuschönau entschieden, dort gibt es einen langen "Baumwipfelpfad" und ein großes Tierfreigelände mit 7 km langem Wanderweg.
Die Nutzung des Baumwipfelpfades kostet 8,50€, mit der Gästekarte 7€.
In höhen zwischen 8 und 25 m über dem Boden geht es 1300 m lang auf höhe der Baumwipfel durch den Wald, immer wieder unterbrochen von Infotafeln zu Flora und Fauna.
Kurz vor Ende gibt's dann eine Eiförmige Aussichtsplattform in 44 m höhe, welche eine herrliche Rundumsicht bietet.









Der Wanderweg durch das Tierfreigelände ist extrem hügelig, aber zum Glück auch sehr schattig.
Zu sehen gibt's die "üblichen" Tiere wie in anderen Wildparks auch. schön, aber nichts besonderes.
Das betreten ist immerhin kostenlos, nur der nahegelegene Parkplatz ist mit 1€ pro Stunde, maximal aber 5€ am Tag zu bezahlen.
Erwähnenswert sind höchstens die recht neugierigen Wildkatzen und die zumindest teilweise vermutlich zahmen Käuzchen.
Jedenfalls saß eines der Käuzchen nicht wie erwartet in "seinem Bereich", sondern auf einem Ast mitten in der Besucherfläche.





Das Bild ist komplett ohne Zoom, direkt vor dem Käuzchen geschossen.

Unweit von Neuschönau ist ein Grenzübergang in die Tschechei, anders gesagt: Billigeres Benzin- und große Märkte voll mit mal guten, und mal extrem schlechten Fälschungen von allem was man sich so denken kann.
Hier haben wir den Tank gefüllt, und sind mal über den Markt geschlendert- hauptsächlich gibt's hier Klamotten und Schuhe in unterschiedlichster Qualität.
Manches scheint echt zu sein, oder ist es vielleicht sogar- anderes ist wiederum so mies gefälscht, dass es schon weh tut.
Generell ist auch die Qualität der Stoffe sehr unterschiedlich, man kann durchaus neutrale Klamotten in guter Qualität für wenig Geld kaufen.
Wichtig: NIEMALS den aufgerufenen Preis bezahlen- selbst wenn der schon günstig erscheint.
Schon bei geringem Desinteresse gehen viele Händler auf bis zur hälfte des Erstpreises runter...
Weiterhin gibt's vieles für Haus und Garten, vom Briefkasten bis zu diversen Figuren. Auch hier gilt: Von gut bis Müll ist alles vertreten.
Extrem sind allerdings die Händler, welche Musik und Filme anbieten.
Sind natürlich alles Raubkopien, selbst neueste Filme die gerade im Kino laufen kann man hier für kleines Geld auf DVD kriegen.
Erstaunlich: Qualität ist vor Ort anseh, bzw hörbar, die Händler haben alle Laptops mit Lautsprechern zum testen aufgebaut. Auf einem großen TV mit guter Anlage sieht das aber natürlich noch mal anders aus...
Was uns bei den Klamotten (und auch dem Musikangebot) noch extrem aufgefallen ist:
"Rechter" Müll ist dort in Massen zu kriegen. Und das teils dermaßen frech, dass man kotzen könnte.
Beispielsweise (natürlich gefälschte) Rammstein-Shirts mit Reichsadler und anderen Insignien gibt es hier massenhaft.
Auch CD-Sampler mit beispielsweise Rammstein, Landser und Unheilig drauf findet man überall.
Kein Wunder, dass sich Rammstein teils auch schon Nazi-Vorwürfe anhören mussten, der "Normalo" der hier sowas sieht, schmeisst die Band somit automatisch in einen Topf mit gewissen anderen.



Zum Ende noch ein paar Bilder unseres Glücksbringer-Stoffschweins "Eberhard", welches im Auto liegt, aber sich in dieser Gegend erstaunlich oft ablichten lassen musste:

Unterwegs zufällig entdeckt:



Im Tierfreigelände des Nationalparks:



Im Stall vom Keltendorf:



Und bei den Ferienwohnungen "Pignet":



Zuletzt von Floyd am Mo Sep 28, 2015 2:52 pm bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
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Re: Urlaubsreisen und Kurztrips

Beitrag von Retro am So Sep 27, 2015 1:20 am

LONDON

Dieser Bericht erhebt keinerlei Anspruch auf vollständige Nennung aller Sehenswürdigkeiten-
innerhalb nur einer Woche ist es aber auch ziemlich unmöglich sich wirklich alles anzusehen, was diese Stadt dem geneigten Besucher zu bieten hat.
Ein paar wenige Fotos haben wir auch gemacht- hier gibt's jetzt Bilder, Tipps und Erfahrungen aus einer Woche London:

Generell lohnt es sich, bei einer geplanten London-Reise schon mal alles, was man sicher besuchen will vorher online zu buchen.
Das erspart zum einen teils lange Warteschlangen, zum anderen auch mal bis zu 35% vom Eintrittspreis vor Ort.
Und glaubt mir eines: London ist schön... aber sauteuer, was Eintrittspreise und Restaurants angeht.

Von was hat jeder schon mal gehört? Madame Tussaud's Wachsfiguren.
Der erste eindruck ist eher enttäuschend.
Die Qualität der dargestellten Figuren schwankt zwischen täuschend echt und "Wer soll das denn sein?", je weiter man sich umsieht, umso interessanter wird es aber.
Viele der dort in Wachs ausgestellten "Promis" waren mir persönlich absolut unbekannt, einige auch eher nervig
(unglaublich, z.B. der Hype um Justin Bieber und die Twilight-Glitzervampirbubis aus Wachs), aber gut, das ist Geschmackssache- und somit nicht die schuld des Hauses.
Macht euch aber auf entsprechendes Publikum gefasst.
In Themenbereiche getrennt (Schauspieler, Popstars, Politiker...) gibt es hier viele große Räume, und ein "4D"-Kino in der Dachkuppel, welches 2012 einen (sehr gut) animierten 3D-Film zur Sonderausstellung "Marvel Superheroes" zeigte.
Der Film ist auch ausschließlich für Madame Ttussaud's produziert worden, er schließt die gesamte Dachkuppel mit ein- und ist somit auch nicht in anderen Kinos oder auf dem heimischen Fernseher verwertbar.
Was man allerdings meist vergessen kann, sind Fotos mit den Wachsfiguren ohne andere Leute im Hintergrund, oder direkt daneben.
Der Andrang ist recht hoch, es besteht aber kein Zeitdruck. Wer will, kann warten bis ein optimales Foto möglich ist.
Insgesamt am Ende doch recht viel für's Geld, sollte man gesehen haben.

Was macht auch fast jeder Touri mal in London? Eine Stadtrundfahrt mit dem Doppeldecker-Bus.
Wir nicht, wir sind ja anders als die anderen. Also geben wir uns die London Duck Tours.
Eine Stadtrundfahrt in der Amphibien-Ente inclusive fahrt auf der Themse.
Wer will kann auch noch spezielle Themenfahrten mitmachen ("James Bond Tour" oder "D-Day Tour"), wir haben uns mit der normalen Sightseeing-Tour begnügt.
Viele Infos und nette Gags sind im Preis enthalten, langweilig im Bus sitzen kann ja jeder.



Das London Eye ist mit 135m höhe das höchste Riesenrad Europas.
Der höhe entsprechend imposant ist die Aussicht auf die Stadt. Somit eigentlich ein Pflichtprogramm.



Ein paar hier kennen den Spaß vielleicht schon aus München oder anderen Orten... aber was hier bei uns schon teuer ist, wird natürlich in London noch geschlagen.
Bei Interesse ist die London Seaworld allerdings den Eintritt wert!
Das ganze ist nicht groß, sondern riesig. Die "üblichen Verdächtigen" wie Haie,hier in einem großen Osterinsel, Rochen oder Seepferdchen entdeckt man hier genauso,
wie Pinguine oder Krokodile- die ja bei unseren hiesigen Sea World-Tempeln nicht unbedingt üblich sind.
Gegen Bezahlung gibt es natürlich auch Führungen- und sogar "Snorkelling with sharks"- so verrückt waren wir dann aber doch nicht...



Definitiv pflicht für alle Horror-begeisterten: London Dungeon
Gruselkabinett Deluxe- von der mittelalterlichen Geschichte Londons, über Jack the Ripper und Sweeney Todd, bis zu simulierten Hinrichtungen erlebt man hier einiges.
Schreckhaft sollte man keinesfalls sein, sonst lieber draussen bleiben!
Viele Figuren im Dungeon stehen nicht nur in der Ecke, sondern sind Schauspieler die Geschichten zur Person erzählen und/oder einen erschrecken.
Und wer nicht auch mal derben Spaß versteht, sollte sich im Richterzimmer lieber nicht nach vorne holen lassen...
oder sich diverse Foltergeräte erklären und persönlich die Funktion lassen...
oder bei Erklärungen dazwischenplappern...

Was fehlt uns jetzt noch, mitten in London und bisher nicht erwähnt? Na, der Tower of London natürlich.
Die Kronjuwelen, die berühmten Raben und Beefeater- aber natürlich auch, wie es sich für eine Festung gehört, Waffen, Foltergeräte, Rüstungen, nachgespielte Kämpfe und generell mittelalterliches flair.
Hier sollte man bei Interesse einiges an Zeit einplanen- es gibt viel zu sehen.







Das einzige, was ich persönlich enttäuschend fand, ist das London Film Museum.
Untergebracht in einem riesigen Gebäude, belegte es zumindest bei unserem Besuch nur einen Teil des Erdgeschosses.
Neben ein paar wenigen interessanten Räumen mit einer Charlie Chaplin und einer Ray Harryhausen Ausstellung, gibt es kaum etwas zu sehen- und noch weniger Infos dazu.
Immerhin gibt's auch einen originalen Bubo und die Medusa aus dem alten "Kampf der Titanen"-Film.
Schön auch, dass eine lebensgroße Figur von Pinhead dort herumsteht- einzige "Info" dazu ist ein Plakat zum schwachen "Hellraiser - Deader", der eh nicht mehr wirklich viel mit der ursprünglichen Idee von Clive Barker zu tun hatte.
So zieht sich das ganze durch große Teile der Ausstellung. Hintergrund-Info? Wenig bis null. Schwach.
Ansonsten gibt's ein großes Alien und zugehörige Eier, Facehugger, die winzige Handkamera mit der "Colin" gedreht wurde, und sonstige Figuren und Klamotten aus diversen Filmen-
sowie ein winziger Star Wars-Raum, in dem Fotos nur vom Personal (natürlich gegen saftige Extra-Gebühr) gemacht werden dürfen.
Klingt nach nix, sehr viel mehr war es aber wirklich nicht... in kürzester Zeit hat man alles gesehen.







Die Shopping-begeisterten sollten sich auf jeden Fall den Camden Market ansehen.
Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Verrückte Schuhe und Klamotten, abgefahrene Goodies, Möbel, Blechschilder, leckere Snacks- und auch schöne kleine Second-Hand-Shops mit Filmen, Musik oder Klamotten.
Vor alle Cybergothics werden sich im "Cyberdog" Shop wie im Himmel fühlen- aber auch für den langweiligen "Normalo" ist der Laden durchaus einige Blicke wert.
Wer also mutig, oder schon taub ist (übelst laute EBM-Musik im Shop) findet dort neben den abgefahrensten Klamotten auch sonst allerlei abgedrehtes- vom Alien-Eiswürfel bis zum Blutbad-Duschgel.
Alle anderen, die lieber draussen bleiben, bestaunen die schrillen Gestalten, die dort herumlaufen.



Ansonsten muss man natürlich die Oxford Street mit ihren vielen Einkaufsmöglichkeiten noch gesehen haben.
Alleine schon wegen dem Spielzeug-Shop Hamley's lohnt sich die fahrt dorthin. Ein riesiges Gebäude voll mit Spielzeug für kleine und große Kinder...
Und nicht nur reines Spielzeug erwartet einen hier- auch aus diversen Eisenteilen zusammengeschweisste Aliens und Predatoren in verschiedenen Größen kann man hier käuflich erwerben.

Erwähnenswert auch: M&M's World, ein vierstöckiger, riesiger Shop mit allem rund um die beliebten Schoko-Drops.


Noch zwei Empfehlungen für leckeres essen in tollem Ambiente:

Im Planet Hollywood gibt es nicht nur viele Film-Utensilien an den Wänden und in Vitrinen zu bestaunen, das Essen ist dort auch ausserordentlich gut!
Für jeden Geschmack ist was dabei, vom Burger bis zu Salat.
Ohne Reservierung ist hier allerdings ein freier Tisch reine Glückssache- sollte man mit mehr als zwei Personen unterwegs sein, empfehle ich dringend zu reservieren!
Auch hier gilt: Billig geht anders. Aber so viele Restaurants dieser Kette gibt's ja nicht auf diesem Planeten...

Generell gar keine Chance ohne Reservierung hat man im Rainforest Cafe.
Das komplette Restaurant ist wie ein Regenwald ausgestattet, die angestellten tragen Safari-Kleidung, und wo man hinsieht, bewegt sich etwas oder es brüllen mechanische Tiere.
Und wieder: Sehr gutes essen, aber nochmal 'ne Ecke teurer als im Planet Hollywood.
Was mir persönlich hier missfallen hat, ist die Tatsache, dass man wohl darauf achtet, dass Gäste nicht zu lange bleiben...
direkt nach dem essen kommt noch die frage nach dem Wunsch einer Nachspeise- danach sofort und ungebeten die Rechnung.
Ein Wochenlang im voraus komplett ausgebuchtes Restaurant eben. Nichts zum gemütlichen umschauen oder quatschen, aber schön anzusehen.


Ein Highlight gibt es noch ausserhalb London's: Nach einer etwa halbstündigen Zugfahrt erreicht man den Thorpe Park.
Ein mittelgroßer Freizeitpark, der nicht nur, aber besonders wegen seiner Achterbahnen einen Besuch wert ist.
Für mich war alleine "Saw - The ride" schon ein Grund hinzufahren, eine eng an die Filmreihe angelegte Mischung aus Geister-und Achterbahn.
Schon beim Schlangestehen am Eingang steht man inmitten diverser eingezäunter Gerätschaften aus den Filmen, im Gebäude beherrschen Gitterzäune, Foltergeräte und auch der tote im Stacheldraht die Szenerie.
Los geht's in langsamer fahrt durch eine kleine Geisterbahn mit Saw-Thematik- bis man aus dem Gebäude kommt, und langsam zum Start der Achterbahn nach oben fährt...
danach geht es mehr als nur steil wieder abwärts und durch diverse wilde Kurven, vorbei an Zahnrädern, riesigen Sägen und ähnlichem.
Am Ausgang darf sich der geneigte Fan der Filmreihe noch durch einen gut sortierten Shop mit allem rund um Jigsaw wühlen.





Auch sehr imposant ist "The Swarm", eine große, schnelle Achterbahn mit aufwendigem Katastrophenszenario und ungewöhnlicher Sitzaufteilung





Ebenfalls recht schön ist der "Amity"-Bereich mit vielen Anlehnungen an einen gewissen Weissen Hai- und einem garantiert feuchten Fahrvergnügen im Splashride "Tidal Wave".
Hier gibt's auch den Amity Speedway, eine Highspeed-Achterbahn mit Raketenstart, von 0 auf 80 Meilen in 2,3 Sekunden.
Klingt toll... aber: Start, rauf, runter, ende. Die kürzeste, aber am besten beschleunigte fahrt die ich bisher gesehen habe.







Und natürlich noch so einiges mehr... für einige Stunden Spaß ist im Thorpe Park definitiv gesorgt!


Zuletzt von Floyd am Fr Jul 08, 2016 9:30 pm bearbeitet; insgesamt 5-mal bearbeitet
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Re: Urlaubsreisen und Kurztrips

Beitrag von Retro am Fr Jul 08, 2016 7:44 pm

LEGOLAND GÜNZBURG

Fans der LEGO-Steine finden hier einige nette Sehenswürdigkeiten, man sollte das Legoland nur nicht unbedingt als normalen "Freizeitpark" ansehen,
denn die Fahrgeschäfte richten sich zum großen Teil ganz klar nur an Kinder.
(Im "Bionicle Ride" dürfte aber jeder Spaß haben, der sich da rein traut...)
Wer sich an liebevoll nachgebauten Städten, speziellen Gebäuden, Schiffen, und sonstigem erfreuen kann, kriegt hier aber einiges zu sehen.
Besonders herorzuheben ist auch, dass die Macher immer wieder mal kleine Gags in den Bauten versteckt haben- genaues ansehen lohnt also.

Legoland von oben:







Man darf diverse Gebäude und Städte bestaunen:

























Und wer sich in den diversen nachgebildeten Städten, bzw Stadtteilen, genauer umsieht, entdeckt sogar den Rotlichtbezirk:





Für Tierfreunde gibt es auch viel zu sehen:









Günzburg Chainsaw Massacre?



Mitten im Wald treffen sich natürlich auch mal ein paar Hexen:



Ein Pirattenschiff:



Krebse sind schon was doofes...



Von der würde ich mich nicht zum Essen einladen lassen:



Wer hier etwas essen will, muss erst am gefährlichen Burgersaurus vorbei:



Und immer bedenken- Benehmt euch im Legoland anständig, sonst habt ihr ein Problem:

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